dapdEndstation Gepäckversteigerung: Damit Ihrem Koffer bei der nächsten Flugreise nicht solch ein trauriges Schicksal droht, geben Experten Tipps, wie Sie Ihre Habseligkeiten vor Verlust schützen. Unter anderem hilft Mut zur Farbe und ein wenig Reinlichkeit.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...833213,00.html
Mich wundert, warum der simple Hinweis fehlt, die Koffer vorher zu fotografieren. Fast jedes Handy kann das und wenn man nachher den Koffer beschreiben soll oder Beschädigungen reklamieren will, dann macht einem ein Bild das Leben wesentlich leichter.
Also, wenn 1% der Gepäckstücke nicht im selben Flugzeug wie der Passagier am Zielort ankommen, dann gilt das auch für 1% der in Gepäckstücken versteckten Bomben. Ich dachte aber, die müssen ganz ganz unbedingt im selben Flugzeug sein, damit wenigstens die nicht-selbstmörderischen Anschläge verhindert werden können. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mal eine Stunde lang auf den Abflug warten müssen, bloß weil ein Passagier nicht ans Gate kam und deshalb sein Gepäck wieder aus den Tiefen des Laderaums geholt werden musste.
Meiden Sie, sofern möglich, Zielflughäfen bei denen jeder jeden Koffer vom Band nehmen und damit den Hafen verlassen kann.
In New York wird beíspielsweise kontrolliert, also Tag mit Bordkarte verglichen. Von daher auch die Bordkarte nicht vorschnell am Zielort wegwerfen...
Manch einer könnte sich sonst z.B. angesichts ihres teuren Laptops in der Kabine verleitet fühlen, seinen Koffer mit schmutziger Wäsche gegen ihren Luxusartikel "einzutauschen"...
Bei 90-100 Flügen im Jahr achte ich heute auf Gepäckstücke, die andere Passagiere vom Band nehmen. Das schützte mich neulich nicht davor, meinen Mantel wiederzufinden, den jemand aus dem Gepäckfach im Flugzeug mit ins Terminal genommen hatte, doch meist wurden meine Gepäckstücke schlicht von Mitreisenden verwechselt und unbehelligt vom Gepäckband entfernt. Selbst in Drittweltstaaten wie Ghana ist es nicht möglich, den Flughafen zu verlassen, ohne den zum Koffer passenden Gepäckschein vorzuzeigen. Würden Scanner eingesetzt, dann ging so eine Kontrolle besonders rasch.
Sie fliegen von Beijing über Bangkok nach Frankfurt. Beim Umladen in Bangkok bleibt Ihr Gepäck stehen. Sie landen in Frankfurt, erfahren, dass Ihr Gepäck in Bangkok steht, dann fliegen Sie nach Bangkok zurück, um mit Ihrem Gepäck dann zusammen zurück zufliegen?
Wohl kaum.
Also, bleibt Ihr Gepäck Ihrer Meinung nach in Bangkok stehen.
Welches ist der zweite Flughafen, den sie anfliegen? Ich meine, , der immer kontrolliert?
Nach Deutschland fliegen sie da wohl gar nicht, Nach Asien vermutlich nicht so gerne, ....!
Wird nur die Bordkarte kontrolliert, oder ihr Abschnitt des Tags? Bordkarte ist eher witzlos, oder?
Im uebrigen mache ich meistens den Tag schon am Band ab! Ich weiss ja, das es mein Koffer ist! ;-]
Was für ein Quatsch! Die New Yorker Airports sind meine Heimatflughäfen und und dort ist es mir in 20 Jahren – und hunderten Ankünften – noch nicht einmal passiert, dass irgendjemand geprüft hätte, ob ich nun mit meinem Koffer aus dem Terminal spaziere.
Das Prozedere ist bei internationalen Ankünften immer gleich:
1. Passkontrolle, bevor man das aufgegebene Gepäck hat
2. Warten in der großen Halle mit den Gepäckbändern zusammen mit hunderten anderer Reisender. I.a.R.
3. Ich nehme mir vom Gepäckband was ich will.
4. Am Ausgang gebe ich meine Zollerklärung ab. In 99% der Fälle werde ich wortlos durchgewinkt. Sehr selten fragt der Zöllner nach bestimmten Waren, die ich einführe.
5. Air Train, Parkplatz od. Subway, ab nach Hause.
Die einzige Möglichkeit, dass das Gepäck genauer unter die Lupe genommen wird, ist bei einer der extrem seltenen Stichprobenkontrollen durch den Zoll. Nur dann ist es möglich, Koffer und Kofferträger miteinander abzugleichen.
Ich habe mal als Loader gearbeitet und weiß, es gibt genau fünf Regeln damit Gepäck nicht verloren geht:
1. Gewicht einhalten. Klar kann man als Senator seinen Koffer schön vollpacken und die Airline erläßt aus Kulanz gerne die 5 Kilo Übergepäck. Die passen dann aber halt eventuell nicht mehr oben in den Container. Sprüche oben am Check-In wie "Ich habe den mit einer Hand aus der Kopfablage im Bus gehoben" kommen nicht gut an.
2. Normal einchecken. Nicht zu früh (in der Regel aber problemlos), vor allem aber nicht zu spät.
3. Keine wurstigen Koffer nehmen. Der fancy Reiseseesack mit eingebautem Tretroller ist trendy und total praktisch - außer für das Förderband und den Loader, der das sperrige Ding erstmal in die Ecke stellt (bis alle Container voll sind). Gleiches gilt für Taschen mit vielen praktischen Außentaschen, die überall hängenbleiben und Teflonkoffer die man nicht stapeln kann weil alle anderen Taschen davon runterrutschen - oder umgekehrt.
4. Keine Zettel draufkleben die beweisen dass man und sein Gepäck wichtiger ist als das anderer Menschen, ebenfalls uncool sind die Belege für frühere Reisen in Form alter Gepäckanhänger. Die werden abgerissen und gerne mal der aktuelle mit.
5. Dafür einen Zettel reinlegen: Name, Heimatanschrift, Urlaubsanschrift, Startflughafen, Zielflughafen, Flugnummer und -datum und Kontaktmöglichkeit, ruhig nicht nur die Handynummer sondern auch e-mail. Klar kann jeder Zollheini das lesen. Aber eben auch die, die das verlorengegangene Gepäck bearbeiten. Ein DIN A4-Blatt funktioniert am besten, groß und leserlich beschrieben direkt oben auf in den Koffer gelegt - so geht es schnell und einfach. Und sauber, denn die Leute machen jeden Koffer mit Handschuhen auf - die ihre eigenen Hände vor dem Inhalt schützen sollen. Nicht andere Koffer vor dem Inhalt des Koffers davor.