Ich bin jedes Jahr in Spanien und habe noch keine Siesta festgestellt.
REUTERSIn der Wirtschaftskrise fällt in Spanien ein Tabu: Die Regierung schafft die bisher unantastbare Schließungszeit von Geschäften während der Siesta ab. Mit längeren Ladenöffnungszeiten sollen die Umsätze im Einzelhandel erhöht werden, vor allem in den Touristenzentren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...846943,00.html
Ich bin jedes Jahr in Spanien und habe noch keine Siesta festgestellt.
Sehr richtig beschrieben, meiner Meinung nach. Schade, dass solche Meinungen nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Stattdessen wird es heute Abend in mehreren Kneipen in DE diskutiert, ob die armer Spanier, wenn sie es doch so sehr wollen, nicht weiter in der Mittagspause schlafen sollten. Naja, eine Art "Pane et Spiegel" vielleicht.
Als ob man in "Touristenhochburgen" tatsächlich Siesta hat. Ich habe mich in Spanienurlauben immer schnell daran gewöhnt, auch sonntags einzukaufen oder abends um 10 Uhr noch etwas Alkoholisches zu kaufen.
Klar ist es angenehm, abends noch schnell einkaufen zu gehen, wenn man etwas vergessen hat. Dennoch ändert sich durch erweiterte Ladenöffnungszeiten leider nichts an meinem Geldbeutel. Schade, dass viele Ökonomen den Zusammenhang nicht verstehen. Nur weil das Angebot erweitert wird, heißt es nicht, dass bei konstanten Budget mehr gekauft wird.
Da wird im wahrsten Sinne des Wortes "eingenordet", was wir nie verstanden haben. Mir hat die Siesta in Spanien immer sehr gut gefallen und sie war ein Grund, warum ich gern dorthin gereist bin.
Mittlerweile wird aber auch alles der Wirtschaftsdiktatur geopfert. Vermutlich hat irgendein Kennzahlen-Idiot errechnet, was man verdienen könnte, wenn die Öffnungszeiten verlängert werden. Dumm nur, dass die Leute den Euro nur 1 x ausgeben können....
Wenn überhaupt, bringt es den Geschäften dann mehr Umsatz.
was soll daran dämlich sein, wenn es dem ladenbesitzer überlassen bleibt ob er während der siesta öffnet oder nicht.
aber daran sieht man schon wie planwirtschaftlich spanien denkt (oder gedacht hat)
und wenn ich schon lese:
"Für die Definition eines Touristengebietes gilt: Es muss eine Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern sein," da fallen nahezu alle orte an der küste raus.
lächerliche diese sogenannten reformen.
Was ist das denn für ein Artikel??? Wir leben seit gut 20 Jahren in Spanien und haben noch nie etwas von einem Zwang zur Siesta gehört. In den gleichen 20 Jahren hatte ich noch nie Probleme, mittags etwas einzukaufen; weder and der Küste, weder in Barcelona, weder in Madrid. Was ist das für ein Journalismus?
hier auf dem dorf hat über mittag alles zu, ausser den supermärkten. ich denke, dass das auch so bleiben wird, denn die kunden werden ja nicht aufhören mittag zu essen nur weil tante emma durchgehend geöffnet hat. letztere wird auch nicht durchgehend öffnen wenn keiner kommt.
aber trotzdem schön zu hören, dass die gesetzgebenden kräfte hierzulande keine anderen probleme haben.