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Verkehrsunfall-Statistik: Freitags wird es gefährlich

dapdPendler, Wochenendheimfahrer, Kurzurlauber - immer wieder freitags wird es eng auf den deutschen Straßen. Und die Gefahr steigt. Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamts ist das Risiko, in einen schweren Unfall verwickelt zu werden, am Freitag am größten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-858972.html
  1. #1

    Tempolimit?

    Bei den Untersuchungen darf das Thema "Tempolimit" nicht im Voraus ausgeklammert werden.
    Grund:
    Laut Text gibt es im Winter zwar mehr Blechschäden, aufgrund der langsameren Fahrweise jedoch weniger Personenschäden.
  2. #2

    Wo bleiben sinnvolle undpreiswerte Alternativen fuer die Pendler?

    Wie die gesamte Gesellschaft dieses zur Kenntniss nimmt und einfach wieder zur Tagesordnung uebergeht, ist einfach erschreckend... Wo bleiben Ansaetze, das Bahnfahren fuer die Pendler gerade an Freitagnachmittagen und Sonntagabenden preislich so attraktiv zu gestalten, dass sich das Bahnfahren im Vergleich zur Autofahrt auch preislich wenigstens etwas rentiert? Die meisten Pendler bilden Fahrgemeinschaften, die sich ergenbenden Fahrkosten sind im Vergleich zur Bahn einfach zu guenstig!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pendler, Wochenendheimfahrer, Kurzurlauber - immer wieder freitags wird es eng auf den deutschen Straßen. Und die Gefahr steigt. Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamts ist das Risiko, in einen schweren Unfall verwickelt zu werden, am Freitag am größten.
    Endlich: Jetzt isser umgefallen, der chinesische Reissack! Welch bahnbrechende Erkenntnis: Am Freitag, wenn alle Welt von der Arbeit NATO-Ralley-mäßig nach Hause will, kracht es am häufigsten. Gratuliere. Dafür brauchen diese weltfremden Pappnasen eine Studie - dabei hätte ihnen dass jeder Schimpanse ausrechnen können. Die Unfallhäufigkeit steigt natürlich mit der Anzahl Leute, die unterwegs sind. Nachdem immer mehr Menschen zum Fernpendeln via Autobahn gezwungen sind, da die Bahn meistens weder von der Fahrtdauer noch von den Kosten her und schon gar nicht in puncto Flexibilität konkurrenzfähig ist, ist auch logisch, dass am Freitag nicht nur überproportional viele Menschen Auto fahren, sondern, dass sie das auch im Schnitt mit einer höheren Geschwindigkeit tun. Das wirkt sich natürlich auch auf die bei einem Unfall abzubauende Energie aus - sprich, wenn es kracht, dann im Schnitt heftiger als an anderen Tagen.

    Daraus jetzt zu schließen, man brauche ein generelles Tempolimit, wäre der übliche typisch-deutsche Kurzschluss: Was man bräuchte, wäre die Rückverlagerung des Warenverkehrs auf die Bahn, worauf hin sich der Verkehr auf Autobahn und Bundesstraßen deutlich entspannen würde, weil pro Fahrtrichtung 1 bis 2 Spuren mehr zur Verfügung stehen. Und wo es trotzdem noch in schöner Regelmäßigkeit kracht und scheppert: Flexible Tempolimits, die zu Stoßzeiten aktiviert und ansonsten ausgeschaltet werden, sind heutzutage wirklich nichts neues mehr - aber sie würden vollkommen ausreichen. Man muss nicht immer gleich alles totregulieren, bis endlich alles still steht - obwohl es der geneigte Deutsche damit ja besonders zu haben scheint, erst recht, wenn der Nachbar ein schnelleres Auto fährt...
  4. #4

    Zitat von Wunderläufer Beitrag anzeigen
    Bei den Untersuchungen darf das Thema "Tempolimit" nicht im Voraus ausgeklammert werden.
    Grund:
    Laut Text gibt es im Winter zwar mehr Blechschäden, aufgrund der langsameren Fahrweise jedoch weniger Personenschäden.
    Wenn Sie damit ein Tempolimit auf den Autobahnen meinen, dann schauen Sie bitte mal in die Verkehrsstatistiken anderer Lände mit generellem Tempolimit auf den Autobahnen. Dort sind die Verkehrstotenzahlen teilweise deutlich höher als in Deutschland.

    Daher ist ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen nicht erforderlich.
    Ich fahre bei 200km/h deutlich konzentrierter und wacher als bei z.B. 120km/h.
    Grade bei langen 120km Abschnitten auf der A7 überkommt mich häufig die Müdigkeit.
    P.S.: auch im Winter kann man bei freier Autobahn schnell fahren.
  5. #5

    Zitat von cyclist01 Beitrag anzeigen
    Wie die gesamte Gesellschaft dieses zur Kenntniss nimmt und einfach wieder zur Tagesordnung uebergeht, ist einfach erschreckend... Wo bleiben Ansaetze, das Bahnfahren fuer die Pendler gerade an Freitagnachmittagen und Sonntagabenden preislich so attraktiv zu gestalten, dass sich das Bahnfahren im Vergleich zur Autofahrt auch preislich wenigstens etwas rentiert? Die meisten Pendler bilden Fahrgemeinschaften, die sich ergenbenden Fahrkosten sind im Vergleich zur Bahn einfach zu guenstig!
    Falsch, das Bahnfahren ist einfach zu teuer und zu unflexibel - und wenn man noch miteinberechnet, dass man ja nicht nur von Hbf zu Hbf sondern von Haustür zu Haustür reisen will, ist es in den meisten Fällen auch noch viel zu langsam.

    Wo bleiben die Ansätze für mehr Telearbeit und für mehr Güterverkehr auf der Schiene?
  6. #6

    Zitat von spon-1236724621813 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie damit ein Tempolimit auf den Autobahnen meinen, dann schauen Sie bitte mal in die Verkehrsstatistiken anderer Lände mit generellem Tempolimit auf den Autobahnen. Dort sind die Verkehrstotenzahlen teilweise deutlich höher als in Deutschland.

    Daher ist ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen nicht erforderlich.
    Ich fahre bei 200km/h deutlich konzentrierter und wacher als bei z.B. 120km/h.
    Grade bei langen 120km Abschnitten auf der A7 überkommt mich häufig die Müdigkeit.
    Das geht mir auch so - und im Ausland erst recht. Es ist wirklich eine Schande: In Frankreich sind die meisten Autobahnen in einem Zustand, von dem wir hier nur noch träumen können, dazu sind sie - wohl wegen der PKW-Maut - oft auch noch freier als bei uns, und dann nur 130 km/h, wo man locker ganz entspannt mit 180 fahren könnte. Fällt dann auch noch ein einziges Tröpfchen Regen, wird alles auf 110 eingebremst.

    Der einzige Grund dafür, dass Urlaubsfahrten nachts wirklich anstrengend werden können, liegt darin, dass sie wegen unnützer Tempolimits auf völlig freier Strecke, unnötig verlängert werden und der Fahrer mangels Beschäftigung dabei völlig eingelullt wird.

    Zitat von spon-1236724621813 Beitrag anzeigen
    P.S.: auch im Winter kann man bei freier Autobahn schnell fahren.
    Man kann - auf trockener Strecke...
  7. #7

    Es wird davor gewarnt,

    freitags das Auto zu benutzen, weil dann die Unfallgefahr am höchsten ist. Wer kann, soll sein Auto zu Hause stehen lassen. Wer nicht kann, für den gibt es ein Freitagsfahrverbot. Wie schnell dann der Freitag zum ungefährlichsten Tag der Woche werden könnte?
  8. #8

    Ja äh und?

    Es wird immer schwieriger, die Zahl der Verkehrstoten noch weiter zu senken", sagt Andreas Hölzel
    Könnte daran liegen, das man eine niedrige Quote schlechter senken kann als eine Hohe. Menschen sterben nunmal leider und irgendwann ist die Grenze der möglichen sinnvollen Gegenmaßnahmen erreicht.
  9. #9

    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Endlich: Jetzt isser umgefallen, der chinesische Reissack! Welch bahnbrechende Erkenntnis: Am Freitag, wenn alle Welt von der Arbeit NATO-Ralley-mäßig nach Hause will, kracht es am häufigsten. Gratuliere. Dafür brauchen diese weltfremden Pappnasen eine Studie - dabei hätte ihnen dass jeder Schimpanse ausrechnen können.
    Das Statistische Bundesamt hat mal eben eine Exceldatei ausgewertet und ein paar Zahlen daraus veröffentlicht.
    Eine Studie ist etwas anderes.
    Aber das können Schimpansen nicht wissen...

    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Daraus jetzt zu schließen, man brauche ein generelles Tempolimit, wäre der übliche typisch-deutsche Kurzschluss: Was man bräuchte, wäre die Rückverlagerung des Warenverkehrs auf die Bahn, worauf hin sich der Verkehr auf Autobahn und Bundesstraßen deutlich entspannen würde, weil pro Fahrtrichtung 1 bis 2 Spuren mehr zur Verfügung stehen.
    In dem Artikel steht nichts von einem Tempolimit.
    Und Leute, die auf den Warenverkehr angewiesen sind, wollen auch nicht drei Tage länger auf ihre Ware warten und dafür dann noch erheblich mehr bezahlen, nur damit Sie auf der Strasse frei Fahrt haben und ne Stunde früher am Ziel sind.

    Wenn die Leute wieder alle Bahn fahren würden, entständen auch keine Staus durch die LKW.. *g








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