Verkehrsstudie mit GPS-Daten: Wo die Stau-Verursacher wohnen

dapdFast jeder Autofahrer wird sich diese Frage schon mal gestellt haben: Wer ist eigentlich schuld daran, dass sich jeden Tag der Verkehr in den Städten staut? Durch die Auswertung von GPS-Daten haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-884018.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn laut den Wissenschaftlern würde es schon ausreichen, die Zahl der Autofahrer aus den 15 Problembezirken um ein Prozent zu senken, damit alle Verkehrsteilnehmer im Schnitt 18 Prozent schneller bei der Arbeit und wieder zu Hause sind.
    Was sind denn das für Wissenschaftler? Auf die Idee, daß man in den "Problemvierteln" mal auf evtl. notwendige Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur schaut, sind die noch nicht gekommen? Da empfehlen die Wissenschaftler, daß diese Menschen doch lieber nicht mit dem Auto fahren sollen?
    Seltsam.
  2. #2

    optional

    Tja, nun weiß ich zwar woher die kommen, aber immer noch nicht warum ein Stau entsteht.
  3. #3

    Staus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast jeder Autofahrer wird sich diese Frage schon mal gestellt haben: Wer ist eigentlich schuld daran, dass sich jeden Tag der Verkehr in den Städten staut?
    Gut, dass ich in der Pampa wohne. In unserem Dorf (800 Einwohner) ist Rush-Hour, wenn drei Autos hintereinander die Straße herunterfahren. Im Stau stehen ist einfach nur sinnlose Zeitverschwendung - das würde ich mir tagtäglich nicht antun wollen.
  4. #4

    Das schwächste Glied der Kette

    Nun braucht es also schon solche aufwendigen Studien, um physikalische Tatsachen nachzuweisen: Der Verkehr kann nicht schneller fließen, als das schwächste Glied der Kette - das langsamste Auto.

    Ich denke, es ist an der Zeit, zur Stauvermeidung neben Höchst- auch Mindestgeschwindigkeiten einzuführen und das Rechtsfahrgebot endlich durchzusetzen.
  5. #5

    Da kann man noch mehr tun:

    Zitat von tarvos Beitrag anzeigen
    Nun braucht es also schon solche aufwendigen Studien, um physikalische Tatsachen nachzuweisen: Der Verkehr kann nicht schneller fließen, als das schwächste Glied der Kette - das langsamste Auto.

    Ich denke, es ist an der Zeit, zur Stauvermeidung neben Höchst- auch Mindestgeschwindigkeiten einzuführen und das Rechtsfahrgebot endlich durchzusetzen.
    - Trennung der Verkehrsräume von langsamen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern von denen der Autofahrer. Das kostet zwar vergleichsweise mehr Geld, erhöht aber gleichzeitig die Effizienz der Straßen.
    - Grüne statt roter Welle. Das geht zwar nicht gleichzeitig in beide Richtungen. Aber morgens rein in die Städte und abends raus wäre schon ein Anfang.
    - Da, wo es die Sicherheit zulässt, gibt es bestimmt auch Möglichkeiten, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu lockern bzw. aufzuheben.
    - Stopp des hauptsächlich ideologisch bedingten Rückbaus von Hauptverkehrsadern für Autos.
  6. #6

    Zitat von tarvos Beitrag anzeigen
    Nun braucht es also schon solche aufwendigen Studien, um physikalische Tatsachen nachzuweisen: Der Verkehr kann nicht schneller fließen, als das schwächste Glied der Kette - das langsamste Auto.

    Ich denke, es ist an der Zeit, zur Stauvermeidung neben Höchst- auch Mindestgeschwindigkeiten einzuführen und das Rechtsfahrgebot endlich durchzusetzen.
    Ich hätte ja nicht gedacht, daß es immer noch Menschen gibt die glauben, es müßten nur alle etwas schneller fahren, um Staus zu vermeiden.
  7. #7

    Das sollte machbar sein!

    Die Zufahrt aus den Problembezirken zu den Hauptstaßen ließe sich doch mit Ampeln bestimmt um das 1% reduzieren.
  8. #8

    Zitat von tarvos Beitrag anzeigen
    Nun braucht es also schon solche aufwendigen Studien, um physikalische Tatsachen nachzuweisen: Der Verkehr kann nicht schneller fließen, als das schwächste Glied der Kette - das langsamste Auto.
    Es ist aber nun mal physikalische Tatsache dass die Kapazität einer Strasse bei allen Geschwindigkeiten nahezu gleich ist, wenn die Regel eingehalten wird, 2 Sekunden Abstand zu halten (= halber Tachometerstand in Meter).
    Zitat von tarvos Beitrag anzeigen
    Ich denke, es ist an der Zeit, zur Stauvermeidung neben Höchst- auch Mindestgeschwindigkeiten einzuführen und das Rechtsfahrgebot endlich durchzusetzen.
    Ist damit leider falsch.

    Helfen wird nur ein Ausbau der Spuren! Und an manchen Stellen Kreisverkehr statt Ampeln
  9. #9

    Moment bitte, es knallen gerade die Sektkorken beim deutschen Ordnungsamt. Endlich können Verkehrsbehinderer gezielt bestraft werden. Darauf noch ein Gläschen. :-))