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Verkehrsstudie mit GPS-Daten: Wo die Stau-Verursacher wohnen
dapdFast jeder Autofahrer wird sich diese Frage schon mal gestellt haben: Wer ist eigentlich schuld daran, dass sich jeden Tag der Verkehr in den Städten staut? Durch die Auswertung von GPS-Daten haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-884018.html
- #10 18.02.2013 13:34 von
Dilettanten
Ich lach mich tot. Wieder mal eine "Studie", der ich das Prädikat Dilettantismus verleihe. Abgesehen von der Merkwürdigkeit, dass offenbar problemlos und ohne richterlichen Beschluss hunderttausende Handies geortet wurden (Big Brother ist in USA schon längst heimisch), steht niemand gerne im Stau. Gäbe es eine vernünftige Alternative, würden die Leute nicht alle auf die Hauptverkehrsstraßen drängen. Mal wieder eine "Studie" für die Mülltonne.
- #11 18.02.2013 13:38 von
Zu Ihrem ersten Satz: Das trifft aber nur da zu, wo die Straßen einspurig und so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind.
Zu Ihrem zweiten Satz: In Städten mit mehrspurigen Straßen spielt die Einhaltung des Rechtsfahrgebots keine Rolle, da erstens rechts überholt werden kann und zweitens sich Leute lieber rechtzeitig in die linke Spur einordnen, wenn sie demnächst links abbiegen wollen, als sich kurz vorm Abbiegen zwischenzudrängeln, was alle zum Abbremsen zwingt und somit erst recht einen Stau provoziert.
Das Problem ist, wie die Untersuchung gezeigt hat, die schiere Menge der Fahrzeuge an bestimmten Punkten? Wow! Da wäre ich jetzt von alleine nicht drauf gekommen. Ich meine sogar mich zu erinnern, dass derlei Studien und Ergebnisse seit was-weiß-ich-wieviel-Jahren regelmäßig erscheinen. Leider wird im Artikel nichts erwähnt von Baustellen oder falsch geschalteten Ampeln und damit den Lieblingsstellen für Staus.
Als Lösung wurde mal Carpooling vorgeschlagen. Scheint aber nix gebracht zu haben. Entweder es fand nicht statt, oder die Abhängigkeit der Mitfahrer vom Wagenbesitzer und auch untereinander (pünkliches Erscheinen am Treffpunkt etc.) war denn doch nicht so der Hit; lieber allein im eigenen Wagen ein Viertelstündchen im Stau stehen (da kann man auch auf andere schimpfen).
Aber das Problem löst sich von selbst. Bei immer mehr Arbeitslosen und Rentnern bleiben auch immer mehr Autos während der Rushhour zu Hause.
Wie war der Witz?
"Stau? Seh ich nicht, vor mir ist alles frei!" - #12 18.02.2013 13:47 von
Die Lösung.
1 Liter Sprit, 5 Euro; mindestens 2 Personen pro Fahrzeug; notorischen Linksfahrern Lappen abnehmen. Reduziert den Verkehr auf deutschen Straßen um mindestens 50%
- #13 18.02.2013 13:50 von
und hier in europa?
- #14 18.02.2013 13:52 von
die Lösung
sind Straßen, die nur mit Fahrrädern befahren werden können. Und deswegen ist auch die Empfehlung der Studie, der Verzicht aufs Auto, gerechtfertigt. 1 Auto verbraucht den Platz für 12 Fahrräder im Straßenverkehr.
- #15 18.02.2013 13:54 von
- #16 18.02.2013 13:56 von
Komm ich nicht mit
Eine Mindestgeschwindigkeit - im Stau? Oder gilt die dann wieder nicht? Und ab wann gilt sie dann nicht?
Obwohl Sie sich wohl nicht dafür verantwortlich halten, mit Ihrem mutmaßlich schnellen Auto: laut ADAC-Berichten sind es gerade die schnell fahrenden und abrupt bremsenden Hetzer, die auf dt. Autobahnen die Staus verursachen, die nicht durch Baustellen und Unfälle zurückgehen. Ihr Vorschlag, dass es einfach nichts mehr zu bremsen geben soll, löst dieses Problem nicht. - #17 18.02.2013 13:57 von
schneller werden...
hat ein Fluss eine Engstelle, wird die Fließgeschwindigkeit höher....
Nimmt der Verkehr auf den Straßen zu, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit verringert...
Wir sollten von der Natur lernen... - #18 18.02.2013 14:13 von
Fehler
Es scheint so, als haetten weder die Autoren des SPON-Artikels noch die zum Forum Beitragenden den Artikel richtig gelesen (wenn ueberhaupt). Die Reduktion der Autofahrten um 1% bezieht sich nicht auf die Problembezirke, sondern auf alle Fahrten im gesamten Stadtbereich. Die Aussage des Artikels ist, dass der erzielte Effekt einer 1%-igen Reduzierung des Verkehrsaufkommens staerker als erwartet davon abhaengt, in welchen Wohngebieten diese Reduzierung erreicht wird. Wenn man allerdings eine 1% Reduzierung des Gesamtverkehrs nur durch geringere Beitraege der "Problembezirke" erreichen will, muss man natuerlich dort eine proportional wesentlich staerkere Reduzierung erreichen (im Artikel ist von 2-30% die Rede). Wieso die armen Leute hier im Forum nicht zu verstehen scheinen, wie sich Verkehrsreduzierungen erreichen lassen (Ausbau OePNV, Foerderung Heimarbeit u.a. durch bessere Netzwerkinfrastruktur und ggfs finanzielle Anreize, Dezentralisierung bestimmter Wirtschaftszweige durch z.B. stadtplanerische Vorgaben oder finanzielle Anreize). Fuer die meisten dieser Massnahmen ist es extrem wertvoll, Stadtbezirke identifizieren zu koennen, auf die diese Massnahmen konzentriert werden sollten, um maximalen Effekt mit minimalen Mitteln zu erreichen. Wer dennoch denkt, dass diese Studie, die die ziemlich geschickte Verwendung relativ neuer Technologien zur Identifizierung und Quantifizierung von Problemzonen demonstriert, in die Tonne gehoert, hat einfach keine Ahnung.
- #19 18.02.2013 14:15 von
...
@les2005 - nicht schneller aber spontaner, wer erst 10sek gedenkzeit an der ampel braucht bis er spannt das er los fahren darf, hat im verkehr nix zu suchen. morgens 20 autos hintereinander - wenn da jeder nur 3 sek braucht bis man anfährt, wartet der letzte schon 60sek bis sich was tut.
wenn die leute wieder blinken, sich rechts halten (man kann teilweise 20-30 autos auf der autobahn rechts überholen) und alle sich wieder etwas mehr auf den verkehr konzentrieren (nicht aufs handy, kippe streitende beifahrerin), geht es auch ohne stau..
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