dapdFast jeder Autofahrer wird sich diese Frage schon mal gestellt haben: Wer ist eigentlich schuld daran, dass sich jeden Tag der Verkehr in den Städten staut? Durch die Auswertung von GPS-Daten haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-884018.html
Ihre Argumente und Aufzählungen klingen ja irgendwie nachvollziehbar.
Wäre da nicht die Realität. Und die besteht in Bochum auf der Herner Straße durch einen bewußt in Kauf genommenen Stau durch einen Rückbau auf einspurig plus "Radweg", durch Bevorzugung der trotzdem leeren Straßenbahn an jeder Haltestelle, durch totale Ödnis als Folge stadtplanerischer Aktivitäten in der Innenstadt. Und florierendem Ruhrpark als Trash People meets Trash Goods. An fast jeder noch funktionierenden Bochumer Ampel können Sie den Wunsch der "Planer" erkennen, den Bürger zu gängeln, weil es eben doch meist Verwaltungsangestellte mit roten Schal sind, und keine Fluiddynamiker.
Die Expertise von Experten haben wir ja jetzt auch im ganz großen Stil an der A1/A3 um Leverkusen herum zu bewundern. Mindestens bis 2020.
Egal wie viel die Pendlerpauschale abdeckt. In jedem Fall wird dadurch der Pendlerwahnsinn mit Steuergeschenken subventioniert.
Je weiter Sie von Ihrem Arbeitsplatz wegziehen, je mehr Sie andere Menschen täglich mit Lärm und giftigen Abgasen terrorisieren, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat in Form der "Pendlerpauschale" hinterher geworfen.
Neee, je weiter ich vom Arbeitsplatz weg wohne - desto mehr muss ich aus eigener Tasche bezahlen.
Auch wenn die Pendlerpauschale dann etwas mehr bringt - auch mein "Privatanteil" steigt erheblich.
Das kann keine Pendlerpauschale ausgleichen....
223 Arbeitstage x 80 km x 0,30 Cent = 5352,00 EUR absetzbar
Macht bei mir eine Steuerrückerstattung von gut 760 EUR.
Gefahren 17.840 km x 7,5 Liter/100 x 1,55 (Vereinfachungswert) = 2073,00 EUR (nur für Benzin, ohne Verschleiß).
Monat für Monat zahle ich also über 100 EUR drauf.
"Tolles Geschäft", diese Pendlerpauschale... - und das soll Ihrer Meinung nach ein Anreiz sein ?
auch mit Automatik können sie einfach verzögern, wenn sie vom Gas gehen. Dazu brauchts natürlich ein feeling für Tempo und Abstand. Und, weil das auch erwähnt wurde, wer bei Automatik mit dem linken Fuß auf die Kupplung/Bremse geht, ist besser mit Schaltgetriebe aufgehoben.
Ein großer Vorteil ist außerdem nicht zu überschätzen: Das Kriechverhalten, welches selbst bei "Null"gas den Wagen in Bewegung hält - im Stau superkomfortabel.
(Dummerweise bin ich vor vier Jahren wieder auf Handschaltung umgestiegen - hielt ich für sportlicher)
oder um es deutlicher zu sagen: Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind "Höchstgeschwindigkeiten", keine "Mindest- oder Sollgeschwindigkeiten". Die gibts nur auf der Autobahn (in bestimmten Fällen).
Kein Verkehrsteilnehmer, der bei erlaubten 100km/h 70 fährt, verhält sich verkehrswidrig, allenfalls unangemessen.
(Natürlich ärgern mich die "Hütchenfahrer" auch. Was solls? Schimpfen und Fluchen im eigenen Auto ohne einen anderen zu beleidigen kann helfen. Stress abgebaut und weiter gehts. Bin bisher in 20 Jahren über eine Mio gefahren, nie Unfall gehabt und immer gut und meistens pünktlich angekommen.)
wenn man auf einer Landstraße an dem Schild "Ende aller Streckenverbote" oder "Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung" vorbei kommt, weiß man dass man wieder 100 km/h fahren darf (unter günstigsten Voraussetzungen)
schauen Sie mal im Paragraf 3 Absatz 3 StVO nach: man darf ohne triftigen Grund nicht so langsam fahren, dass man den Verkehr behindert.
Genauso ist es, weiter weg wohnen, weniger Miete zahlen und für's tägliche Pendeln Geld vom Staat einkassieren. Die, die in der Stadt wohnen und umweltfreundlich mit Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gehen, kriegen nix und wohnen zum Ausgleich (zumindest in den größeren Städten) teurer...
Hier hinkt es gewaltig...
Kleiner Vorschlag: Abschaffung Pendlerpauschale, Abschaffung KFZ-Steuer. Und eine Zusatz-Umweltumlage auf die Spritpreise, dann trifft es die, die viel fahren und die Autobesitzer, die große bzw. durstige Autos fahren. Und als kleines Gutzl für die Nutzer von Bus und Bahn, einen x%-Zuschuß von den Fahrpreisen und für die Fahrradfahrer und Fußgänger ebenfalls eine kleine Umweltschutzprämie.