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Verkehrspolitische Kehrtwende: Grüne wollen Autobahnen ausbauen

Die Grünen als Kritiker des wachsenden Autoverkehrs? Damit ist es offenbar vorbei. Die Öko-Partei fordert nach SPIEGEL-Informationen den Ausbau der Autobahnen: Sie wollen gleich sechs Schnellstraßenabschnitte erweitern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...809194,00.html
  1. #90

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Laut §7 Abs.2a StVO darf die Differenzgeschwindigkeit 20km/h betragen, die Geschwindigkeit der zu überholenden Fahrzeuge jedoch max. 60km/h.
    "Wenn auf der Fahrbahn für eine Richtung eine Fahrzeugschlange auf dem jeweils linken Fahrstreifen steht oder langsam fährt, dürfen Fahrzeuge diese mit geringfügig höherer Geschwindigkeit und mit äußerster Vorsicht rechts überholen."
    Von 20 km/h steht da nichts.
    Was es gibt, sind Urteile, aber da gibt's eben verschiedene (zwischen 10 km/h und 20 km/h Differenz).
    Informieren Sie sich also erst einmal selbst.
  2. #91

    Zitat von urban4fun Beitrag anzeigen
    Und was Sachsen betrifft: Da gelten nur L und DD als (Wirtschafts-)wachstumszonen. Alle anderen Regionen haben mit Abwanderung und/oder Aussterben zu kämpfen.
    Chemnitz und Zwickau geht's auch nicht so schlecht.
  3. #92

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Nun wundert mich nichts mehr, denn anscheinend kennen die meisten Autofahrer die Gesetze nicht.
    Laut §7 Abs.2a StVO darf die Differenzgeschwindigkeit 20km/h betragen, die Geschwindigkeit der zu überholenden Fahrzeuge jedoch max. 60km/h.
    Das trifft also bestenfalls auf zähfliessenden Verkehr zu. Denn wann sinkt die Geschwindigkeit in der Mitte oder gar links auf unter 60km/h?
    Die Praxis sieht natürlich anders aus. In der Mitte fahren die Penner und man könnte problemlos rechts überholen, aber dürfen tut man es nicht. Ach übrigens, das Rechtsfahrgebot gilt immernoch. Auch das scheinen die meisten nicht zu wissen.
    §7 StVO:

    (2a) Wenn auf der Fahrbahn für eine Richtung eine Fahrzeugschlange auf dem jeweils linken Fahrstreifen steht oder langsam fährt, dürfen Fahrzeuge diese mit geringfügig höherer Geschwindigkeit und mit äußerster Vorsicht rechts überholen. Zitat Verkehrsportal.de
  4. #93

    A39

    Wichtig ist auch die A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg um die A2 zwischen Helmstedt und Hannover und die A7 zwischen Hannover und Hamburg zu entlasten. Dann kann man sich deren Ausbau nämlich sparen.
  5. #94

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Jaja: Den abgenudelten Sponti-Spruch kenn ich noch: "Wir sind der Stau!".
    Der ist weder abgenudelt noch "Sponti". Inzwischen bestätigt Ihnen das jeder seriöse Verkehrsplaner.
    Wenn jeder sich im Besitze seiner geistigen Kräfte befindliche, erwachsene Bürger ein Auto hat (was ja inzwischen der Fall zu sein scheint), dann sollte doch die Grenze des Wachstums der privaten PKW erreicht sein.
    Nein. Statistisch - unter Einbeziehung der NBL - ist es "nur" jeder Zweite. Da ist also noch reichlich "Luft" 'drin.

    ;-)
    Zu Ihren Anmerkungen:

    1.) Güter von der Straße auf die Schiene - das war mal ein "urgrünes" Thema. Wer dieses Thema in der Versenkung hat verschwinden lassen, beantworten Sie ja selber.

    2.) Die angeblich von den Grünen "gekippten" Umgehungs- und Schnellstraßen wurden - insbesondere in einem dichtbesiedelten Flächenland wie NRW - nicht von den Grünen "gekippt", zumal es hier 4 Jahre lang eine schwarz-gelbe Koalition gab, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den "Dauerstau" auf den Autobahnen zu beseitigen.
    Nein: Die meisten Umgehungsstraßen bzw. deren Projektierung wurden - aufgrund der Finanzlage und der Sinnhaftigkeit wegen - von den Landesstraßenbauämtern kritisch betrachtet.

    Und da stellte sich heraus, daß der Kostenaufwand größer ist, als der verkehrspolitische Nutzen.

    Ab in die Rundablage mit den Planungen. Über Blumenkübel und angeblich verkehrsbehindernde Ampelschaltungen will ich mit Ihnen nicht streiten.

    Auch da gibt es eine Lösung: Kreisverkehre. In den Niederlanden fein verkehrsverflüssigend zu beobachten bzw. zu fahren.

    Er hier hat das Problem erkannt:

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen

    Nein - der Druck muss anders herum aufgebaut werden. Die Leute müssen sich Gedanken machen, wie sie ihre Wege anders organisieren! Aber das wird nicht immer und überall gelingen, weshalb an der einen oder anderen Stelle auch mal eine Straßenerweiterung unumgänglich wird. Aber eben als "ultima ratio", wenn intelligente Möglichkeiten, wie Ablaufharmonisierung durch Tempolimit usw. nicht mehr ausreichen.
    Dem ist nichts hinzuzufügen. Stattdessen kommen von Ihnen wieder die üblichen "Argumente", die ich von vielen höre, die ständig ihre - sorry - Faulheit, ein paar Schritte mehr zu Fuß zu gehen, mit der Notwendigkeit, das Auto zu nutzen, rechtfertigen:

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Wieder mal typisch: Anstatt den Menschen zum Mittelpunkt zu erheben und sich Gedanken zu machen, wie es ihm besser geht, anstatt also Probleme zu lösen, soll sich der Mensch den Problemen unterordnen:..
    Natürlich. Schließlich hat er sie durch sein Siedlungs- und Mobilitätsverhalten ja verursacht. Wer spricht denn von "Rückzug in die Mietskaserne"?

    Niemand. Gerade die "Trabantenstädte" wie Berlin-Neukölln oder Köln-Chorweiler - auf der grünen Wiese gelegen - haben ja diese Mobilitätssucht ins Rollen gebracht.

    Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht wieder mit dem Pseudo-Argument der gefährdeten Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie.

    Das ist nämlich genauso "abgenudelt"... .
  6. #95

    ...

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    vielleicht sollte man dann ganu einfach bei solch stark frequentierten strecken 2 maßnahmen ergreifen:

    1. tempolimit 120kmh
    [quote]
    Dann bitte aber auch ein unteres Limit. Nichts ist schlimmer, als diese Verkehrsbehinderungen auf 4 Rädern, die mit 90 über die mittleren und linken Spuren schleichen.

    2. rechts überholen erlauben !!!
    Die dümmste Idee seit langem, es sei denn Sie wollen die Zahl der Autofahrer durch ein paar ordentliche Unfälle dezimieren.


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