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Verkehrspolitische Kehrtwende: Grüne wollen Autobahnen ausbauen
Die Grünen als Kritiker des wachsenden Autoverkehrs? Damit ist es offenbar vorbei. Die Öko-Partei fordert nach SPIEGEL-Informationen den Ausbau der Autobahnen: Sie wollen gleich sechs Schnellstraßenabschnitte erweitern.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...809194,00.html
- #90 17.01.2012 08:27 von
"Wenn auf der Fahrbahn für eine Richtung eine Fahrzeugschlange auf dem jeweils linken Fahrstreifen steht oder langsam fährt, dürfen Fahrzeuge diese mit geringfügig höherer Geschwindigkeit und mit äußerster Vorsicht rechts überholen."
Von 20 km/h steht da nichts.
Was es gibt, sind Urteile, aber da gibt's eben verschiedene (zwischen 10 km/h und 20 km/h Differenz).
Informieren Sie sich also erst einmal selbst. - #91 17.01.2012 08:35 von
- #92 17.01.2012 10:55 von mixolydisch
- #93 17.01.2012 12:14 von
A39
Wichtig ist auch die A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg um die A2 zwischen Helmstedt und Hannover und die A7 zwischen Hannover und Hamburg zu entlasten. Dann kann man sich deren Ausbau nämlich sparen.
- #94 18.01.2012 11:24 von
Der ist weder abgenudelt noch "Sponti". Inzwischen bestätigt Ihnen das jeder seriöse Verkehrsplaner.
Nein. Statistisch - unter Einbeziehung der NBL - ist es "nur" jeder Zweite. Da ist also noch reichlich "Luft" 'drin.Wenn jeder sich im Besitze seiner geistigen Kräfte befindliche, erwachsene Bürger ein Auto hat (was ja inzwischen der Fall zu sein scheint), dann sollte doch die Grenze des Wachstums der privaten PKW erreicht sein.
;-)
Zu Ihren Anmerkungen:
1.) Güter von der Straße auf die Schiene - das war mal ein "urgrünes" Thema. Wer dieses Thema in der Versenkung hat verschwinden lassen, beantworten Sie ja selber.
2.) Die angeblich von den Grünen "gekippten" Umgehungs- und Schnellstraßen wurden - insbesondere in einem dichtbesiedelten Flächenland wie NRW - nicht von den Grünen "gekippt", zumal es hier 4 Jahre lang eine schwarz-gelbe Koalition gab, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den "Dauerstau" auf den Autobahnen zu beseitigen.
Nein: Die meisten Umgehungsstraßen bzw. deren Projektierung wurden - aufgrund der Finanzlage und der Sinnhaftigkeit wegen - von den Landesstraßenbauämtern kritisch betrachtet.
Und da stellte sich heraus, daß der Kostenaufwand größer ist, als der verkehrspolitische Nutzen.
Ab in die Rundablage mit den Planungen. Über Blumenkübel und angeblich verkehrsbehindernde Ampelschaltungen will ich mit Ihnen nicht streiten.
Auch da gibt es eine Lösung: Kreisverkehre. In den Niederlanden fein verkehrsverflüssigend zu beobachten bzw. zu fahren.
Er hier hat das Problem erkannt:
Dem ist nichts hinzuzufügen. Stattdessen kommen von Ihnen wieder die üblichen "Argumente", die ich von vielen höre, die ständig ihre - sorry - Faulheit, ein paar Schritte mehr zu Fuß zu gehen, mit der Notwendigkeit, das Auto zu nutzen, rechtfertigen:
Natürlich. Schließlich hat er sie durch sein Siedlungs- und Mobilitätsverhalten ja verursacht. Wer spricht denn von "Rückzug in die Mietskaserne"?
Niemand. Gerade die "Trabantenstädte" wie Berlin-Neukölln oder Köln-Chorweiler - auf der grünen Wiese gelegen - haben ja diese Mobilitätssucht ins Rollen gebracht.
Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht wieder mit dem Pseudo-Argument der gefährdeten Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie.
Das ist nämlich genauso "abgenudelt"... . - #95 18.01.2012 12:42 von
...
[quote]
Dann bitte aber auch ein unteres Limit. Nichts ist schlimmer, als diese Verkehrsbehinderungen auf 4 Rädern, die mit 90 über die mittleren und linken Spuren schleichen.
Die dümmste Idee seit langem, es sei denn Sie wollen die Zahl der Autofahrer durch ein paar ordentliche Unfälle dezimieren.2. rechts überholen erlauben !!!
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