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Verkehrsplan für 2020: Regierung will mehr Bürger aufs Rad bringen

dapdZweirad statt Auto: Das Verkehrsministerium will bis 2020 den Anteil von Radfahrern am Verkehr auf rund 15 Prozent erhöhen. Dazu hat das Kabinett eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen. Die finanziellen Mittel dafür sind allerdings knapp.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...854009,00.html
  1. #1

    Warum erst 2020

    ...und warum nur (!) von 10% auf 15%...?? Es hätte mich auch gewundert, wenn "unser" Verkehrsminister mal etwas Brauchbares produzieren würde. ;-))
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zweirad statt Auto: Das Verkehrsministerium will bis 2020 den Anteil von Radfahrern am Verkehr auf rund 15 Prozent erhöhen. Dazu hat das Kabinett eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen. Die finanziellen Mittel dafür sind allerdings knapp.

    Radverkehrsplan 2020: Bürger sollen mehr Rad fahren - SPIEGEL ONLINE
    Mit einem erklärten Fahrradhasser wie Ramsauer wird das sowieso nichts. Schade um die verlorene Zeit.

    Und was soll der Quatsch mit den Helmen? Bei Autofahrern ist die Helmtragequote trotz höherem Verletzungsrisiko noch viel geringer. Interessiert aber offenkundig niemanden.
  3. #3

    typisch Deutsch

    Theorien ohne Ende — wir brauchen einfach nur Radfahrwege, ’ne Luftpumpe kann an auch selber mitnehmen, und wozu Schlauchautomaten — meinen die Kondome? Und lasst diese Elektrofahrzeuge nicht auf die Radfahrwege, das sind Mopeds. Gesetzesgeschwüre sind dazu da, einem von etwas abzuhalten.
  4. #4

    Und was dann?

    Fußgänger brauchen dann gar nicht mehr aus dem Haus - denn in manchen Gegenden ist das jetzt schon mehr als nur ein Übel,es wirdimmer gefährlicher!

    Aber eine "Erziehung" der Radfahrer zu verkehrsgerechtem und vorschriftsmäßigem Verhalten ist anschaiend (wenige Städte bilden eine kleine Ausnahme) nicht vorgesehen!

    Auch die volkswirtschaftlichen Schäden, die im Straßenverkehr durch Radfahrer (deren Vergehen so gut wie nicht geahndet werden) verursacht werden, sind "nicht ohne"! Die offiziellen Statistiken geben da nur wenig her, da die meisten durch Radfahrer verurachten Unfälle gar nicht erst gemeldet werden! Wie auch? Die stereotype Antwort der Polizei: Wie sollen wird den Fahrer ermitteln?

    Nein, liebe Politiker, so geht es nicht weiter!

    Oder zahlt Ihr mir die durhc Radfahrer verursachten Schäden? Einmal komplett Implantate (mit monatelangen Problemen, vbis der Kiefer überhaupt verheilt war), weil ich auf dem Gehweg von einem Radfahrer "niedergemacht" wurde!
    Oder runde 20,000 Euro Schaden am Fahrzeugm, nach einem ziemlich gewaltigen Crash, der durch einen bei Rot fahrenden Radfahrer verursacht wurde!Polizei:Was sollen wir da machen, wir können nur den Unfall aufnehmen! Gut, die Kasko hat gezahlt, aber dafür kam natürlich die Rückstufung - auch nicht ohne

    Wenn mehr Radfahrer, dann bitte mit entsprechender "Verkehrsaufsicht", Erkennbarkeit und einer vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung, denn meist (wie aus dem Bekanntenkreis erfahren) ist nichts zu holen!
  5. #5

    ...und die altertümlichen Gesetze?

    Immerhin tut sich was im Radverkehr, wenn auch nur langsam.

    Wann aber werden die altertümlichen Gesetze angepackt? Etwa das Verbot von Akku-Lampen? Oder die Radwegebenutzungspflicht, die selbst dann gilt, wenn ein Radweg unbrauchbar ist?

    Der Weg zu holländischen Verhältnissen ist noch sehr weit. Die Deutschen lieben eben ihren Stau.
  6. #6

    Öffis

    Wichtig wäre auch, dass jeder Stadtbus an der Frontseite wie in den USA mit einer Vorrichtung ausgestattet wird, wo bis zu vier Fahrräder transportiert werden können. Natürlich gratis. Kostet fast nichts und ist sehr effizient.

    Weiters: Überwachte (Video) und überdachte Abstellanlagen für Fahrräder.
  7. #7

    wozu denn neue radwege...

    ...man muss doch eh fast ständig auf dem mittelstreifen fahre, um radfahrern mit ihren rennmaschinen auf der strasse auszuweichen, obwohl der radweg keine 3 meter entfernt ist.
  8. #8

    Hinterher hinken

    Man fragt sich warum Deutschland immer hinter her hinkt wenn es um neue Konzepte geht. Vor allem Niederländer und Skandinavier sind fast stets vorne. Egal worum es geht. Unsere behäbig-konservative Elite muss aber immer erst mal ein paar Jahre gucken wie es andere machen und dann wird ein Bürokratiemonster geboren. Hauptsache Kontrolle und Sanktionsmöglichkeiten ausbauen!
    Die sogenannten "Kampfradler" sind schlicht Ausdruck der bisherigen Diskriminierung des Verkehrsteilnehmers Radler. Wenn man ständig die Knochen riskiert wegen mangelhafter Angebote und untergebuttert wird, sinkt eben die staatsbürgerliche Correctness. Da kommt dann Ransauer mit der Idee der Helmpflicht, statt die Risiken durch vernünftige Radwege zu minimieren und mit Verschärfung von Gesetzen. Gott wie ermüdend es sein kann in diesem Land zu leben.
  9. #9

    Priorität

    Und zum Thema Verkehrssicherheit fallen denen wieder nur Fahrradhelme ein.

    Was ist mit Tempo 30 in den Städten, was ist mit Abbiege-Assistenten für LKW (oder Beifahrer-Pflicht), was ist mit konsequentem Abschleppen von Radwegparkern oder besser der generellen Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht?








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