dapdZweirad statt Auto: Das Verkehrsministerium will bis 2020 den Anteil von Radfahrern am Verkehr auf rund 15 Prozent erhöhen. Dazu hat das Kabinett eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen. Die finanziellen Mittel dafür sind allerdings knapp.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...854009,00.html
Mit knapp Tempo 30 habe ich auf dem Fahrrad einen Sturz hingelegt, bei dem mir ein Telegraphenmast im Wege war. 5 gebrochene Rippen, Schulterblatt doppelt gebrochen. Nun, das ist kein Beinbruch, aber schön ist es auch nicht. Tempo 30 (also 1 - 2 km / h schneller) hätte weder den Unfall vermieden (Ursache war das Umsehen nach einer verlorenen Sandale) noch die Folgen verringert (es seie denn, man nimmt an, dass ich bei höherer Geschwindigkeit den Telegraphenmasten zum Zeitpunkt des Sturzes bereits passiert hätte und somit nicht mit ihm zusammengestoßen wäre).
Für Motorradfahrer ist es eine Binsenweißheit, dass Beschleunigung und Geschwindigkeit - mit Verstand eingesetzt! - Unfälle vermeiden bzw. Unfallfolgen verringern können. So ist z.B. die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei einem Seitenaufprall über das Dach eines Autos fliege, ohne dass ich mir etwas breche, umso größer, je höher meine Geschwindigkeit ist. Eine aufrechte Sitzposition und eine Verkleidung, die den Abflug möglichst steil nach oben richtet, sind ebenfalls hilfreich.
Ich hatte ein Mal einen Unfall mit einem Radfahrer. Er fuhr auf der Rechtsabbiegerspur rechts und zog plötzlich ohne Vorankündigung und ohne sich umzusehen nach links, um die Straße zu überqueren. Zu plötzlich, so dass ich nur noch nach links ausweichen konnte, ihm aber mit dem rechten Zylinder das Vorderrad verriss und ihn zu zum Stürzen brachte. Sorry, aber gegen solchen Schabernack kann auch kein Tempolimit etwas ausrichten.