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Verkehrskonzepte der Zukunft: Apokalypse Stau

DPAChaos auf den Straßen, endlose Staus: Vier Milliarden Fahrzeuge werden wohl im Jahr 2050 auf der Erde rollen. Jüngst hat selbst ein prominenter Automanager vor dem "globalen Verkehrsinfarkt" gewarnt. Der könnte sogar das Ende des kapitalistischen Systems bedeuten, sagt ein Experte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...820413,00.html
  1. #50

    .

    Zitat von planer84 Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht für billiges Geld mir in den Aussenbezirken ein Häußchen bauen und dann schreien, dass ich 40 km in die Arbeit brauche. Das schlimme ist, dass der Bund so etwas noch mit einer Pendlerpauschale begünstigt.
    Herzlichen Glückwunsch!
    Heutzutage erwartet man vom Arbeitnehmer bei der Suche nach einem Arbeitsplatz mobil und flexibel zu sein.
    Soll nun jeder sofort seinem Arbeitsplatz "hinterher ziehen"? Was wenn innerhalb der Probzeit gekündigt wird?
    Wieviele Umzüge wären Ihrer Meinung nach pro jahr zumutbar?

    Was ist mit Freunden und Familie? Soziale Kontakte haben Sie anscheinend nicht.

    Noch etwas zu nachdenken: Vielleicht möchte nicht jeder in der lauten, sehr beengten und dreckigen Innenstadt leben.
  2. #51

    keine ahnung

    Zitat von Löschknecht Beitrag anzeigen
    Wenn angesichts sinkender Bevölkerungszahl ein Verkehrskollaps in den Metropolen prognostiziert wird andererseits Bahnstrecken demontiert und Häuser abgerissen werden, läuft doch irgendwo etwas schief. Ein Umdenken ist also definitiv nötig - aber vielleicht in einem ganz anderen Bereich:
    Anstelle mit extrem hohen Investitionen die letzten 20 % Optimierungspotenzial in.....
    Ich weiss ja nicht wo Sie leben, aber das was Sie hier beschreiben wurde doch seit dem 2. Weltkrieg so in der BRD betrieben und hat schließlich zu unseren Verkehrschaos geführt!

    - Charta von Athen und Schaffung gleichwertiger Lebensverhälntisse (siehe GG)
  3. #52

    ...

    Zitat von H-Vollmilch Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch!
    Heutzutage erwartet man vom Arbeitnehmer bei der Suche nach einem Arbeitsplatz mobil und flexibel zu sein.
    Soll nun jeder sofort seinem Arbeitsplatz "hinterher ziehen"? Was wenn innerhalb der Probzeit gekündigt wird?
    Wieviele Umzüge wären Ihrer Meinung nach pro jahr zumutbar?

    Was ist mit Freunden und Familie? Soziale Kontakte haben Sie anscheinend nicht.

    Noch etwas zu nachdenken: Vielleicht möchte nicht jeder in der lauten, sehr beengten und dreckigen Innenstadt leben.
    Diese Fragen müssen Sie sich selber individuell beantworten, immerhin sagen sie ja selbst, dass von einem Arbeitnehmer Fleixibilität verlangt wird. Das heißt vor allem, Kompromisse eingehen zu können.
  4. #53

    Volle Zustimmung !

    Zitat von jenom Beitrag anzeigen
    Die einfachste und billigste Lösung, die Autofahrer nichts extra kosten würde, ist die Einführung von Fahrradwaggons im Nah- und Fernverkehr. Ein Extra Waggon an jeder Bahn und S-Bahn, in dem kostenlos Fahrräder mitgenommen werden dürfen, mit speziellen Fahrradaufhängungen. Alleine die gesundheitliche Stärkung der Deutschen würde Milliarden in die Staatskassen spülen. Weiterhin sollte einfach die Boykotthaltung und die Gängelung des Staates gegen Fahrradfahrer wegfallen. Wieso müssen z.B. im Zeitalter des Akkus Fahrräder laut Gesetz unbedingt noch Dynamos haben? Das ist reine Gängelei, die niemandem nutzt, aber eine Haltung verdeutlicht. Bei Regen könnte man überdachte E-Fahrräder nutzen, die leider von der jetzigen Regierung boykottiert und verhindert werden.
    Wenn man das hinbekommt bin ich bei Ihnen und lasse mich doch noch zum ÖPNV überreden.
    Ich habe zwei sehr schöne Falträder, die ich aber trotz kleinstem Packmaß während der "Stosszeiten" 06:00 -10:00 Uhr und 16:00 -
    19:30 Uhr nicht mit in die U-Bahn/S-Bahn/Strassenbahn/Bus nehmen darf. (Da wiehert der Amtsschimmel, es ist ja ein Fahrrad - also Transport in der Zeit verboten !)
    Wir brauchen intelligente Konzepte & Lösungen :
    "One fits all" ist jedenfalls KEINE Lösung.
  5. #54

    ....

    Zitat von H-Vollmilch Beitrag anzeigen
    Noch etwas zu nachdenken: Vielleicht möchte nicht jeder in der lauten, sehr beengten und dreckigen Innenstadt leben.
    Und auch von mir etwas zum nachdenken: Wodurch wird denn die Innenstadt laut, beengt und dreckig???
  6. #55

    Zitat von johannisbrunnen Beitrag anzeigen
    Es wird eigentlich nicht richtig an der Stauvermeidung gearbeitet. Es gibt Pendler-Portale,
    Pendler-Portale sind Nischen-Angebote. Für einige wenige ggf. sinnvoll, für die Masse nicht.

    Fahrgemeinschaften setzen voraus, dass die gemeinschaftlich fahrenden Pendler die gleichen Arbeitszeiten haben. Das ist selten. Wenn dann der Fahrer auch noch eine nicht vorhersehbare Überstunde machen muss, dann hat sich das Thema erledigt, weil die Mitfahrer dann genervt sind.
    Und Dinge wie nach der Arbeit noch schnell was Einkaufen oder bei einem Freund auf einen Kaffee vorbei sind auch nicht möglich.
  7. #56

    Moderne Arbeitsorganisation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chaos auf den Straßen, endlose Staus: Vier Milliarden Fahrzeuge werden wohl im Jahr 2050 auf der Erde rollen. Jüngst hat selbst ein prominenter Automanager vor dem "globalen Verkehrsinfarkt" gewarnt. Der könnte sogar das Ende des kapitalistischen Systems bedeuten, sagt ein Experte.

    Verkehrskonzepte der Zukunft: Apokalypse Stau - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Büroarbeit kann heute gut von zuhause aus geleistet werden, das Konzept der Telearbeit ist bekannt, wird aber nur zögerlich und mit großen Auflagen und Schikanen umgesetzt.
    In unserer Verwaltung dürfen nur Wenige daran teilnehmen und das nur befristet. Zudem müssen sie zweimal pro Woche im Büro erscheinen, was die Erleichterung auch konterkariert.
    Würde man die Telearbeit konsequent wollen, dann ließe sich viel Verkehr einsparen.
  8. #57

    Stauschau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chaos auf den Straßen, endlose Staus: Vier Milliarden Fahrzeuge werden wohl im Jahr 2050 auf der Erde rollen.
    Na ja, nicht überall und nicht überall gleichzeitig.

    Gleichmäßiges Fahren mit ausreichendem Abstand ist schon das richtige Konzept. Da hülfen eigentlich mehr Kontrollen von Geschwindigkeit und Abstand. Das würde nach meiner Erfahrung ca. 1/3 aller Staus schon vermeiden.
    Anstatt der Mautbrücken hätten vielleicht automatische Geschwindigkeits- und Abstandsmesser schon viel Wartezeit, Baustellen und Staus vermieden. Man muss nur wollen...
  9. #58

    Ungesund

    Zitat von weizenbier warrior Beitrag anzeigen
    Visionäre Konzepte gegen den Stau heißen: S-Bahn, U-Bahn, Fahrrad.
    Autofahren ist wirtschaftlicher Wahnsinn, weil für den Transport zuviel Energie gebraucht wird.
    Aber...es tut einfach soooooo gut :-)
    1. Voll.
    2. Gefährlich.
    3. Wetterabhängig. In Deutschland mit zuviel Hatschi! verbunden und dann die pösen Autofahrer!
  10. #59

    Zitat von H-Vollmilch Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch!
    Heutzutage erwartet man vom Arbeitnehmer bei der Suche nach einem Arbeitsplatz mobil und flexibel zu sein.
    Soll nun jeder sofort seinem Arbeitsplatz "hinterher ziehen"? Was wenn innerhalb der Probzeit gekündigt wird?
    Wieviele Umzüge wären Ihrer Meinung nach pro jahr zumutbar?

    Was ist mit Freunden und Familie? Soziale Kontakte haben Sie anscheinend nicht.

    Noch etwas zu nachdenken: Vielleicht möchte nicht jeder in der lauten, sehr beengten und dreckigen Innenstadt leben.
    Ich stimme Ihnen da zu. aber wie oft im Jahr wechseln Sie den Ihren Job?
    Zu den dreckigen Innenstädten: Es redet ja auch niemand davon, dass sie an Hauptverkehrsadern großer Metropolen wohnen sollen. Auserdem kenne ich in Deutschland eigentlich keine "lauten, sehr beengten und dreckigen Innenstädte". Wie gesagt muss niemand am mittleren Ring in München oder an der A100 in Berlin wohnen.

    Das S-/U- Bahnnetz oder Regionalbahnen hören ja in der Regel auch nicht an direkt großflächig bebauuten Stadtteilen auf, sondern erschließen auch das grüne Umland.
    Wieso sollte ich keine sozialen Kontakte haben? Welche Grundlage nehmen sie für diese Aussage? Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin in den letzten 3 Jahren des öfteren umgezogen. Ich kann da für meine sozialen Kontakte keine Nachteile erkennen.


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