DPAEine Stadt, zweieinhalb Millionen Parkplätze - aber doppelt soviel Autos. Peking hat ein Problem. Der Traum vieler Bürger vom eigenen Auto wird zum Alptraum einer Metropole. Die Stellplatzmiete ist mancherorts schon höher als der Autopreis.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...834451,00.html
Ich würde es mal mit einem Fahrrad probieren. Back to the roots :-)
4km mittlerweile in 1h Fahrzeit, mit dem Bus reine Fahrzeit vermutlich 15min bei freier Spur plus Weg zur Haltestelle, vor 20 Jahren mit dem Rad alles incl. wahrscheinlich 10 - 20 Minuten je nach Temperament, Alter und Witterung. Erwerb Auto plus Parkplatz circa 50.000€, Fahrrad circa 100 € und Ebike circa 500 €.
Die Lösung liegt wohl auf der Hand.
Es soll (nicht nur) dort Menschen geben, die einen Fahrer haben und sehr viel ihrer Arbeit vom Ruecksitz im Stau aus erledigen koennen.
Dann gibt es noch die die sich gerne dazu stellen und es auch gerne koennen wuerden!
Bei einer Luftverschmutzung jenseits von Boese ist ein Fahrrad gewiss keine akzeptable Alternative; zumindest fuer mich ...
Und wie Sie im dichten Stadtverkehr bzw in der Fussgaengerzone 4km in 10min zuruecklegen wollen wuerde ich gerne sehen!
Zeitgenossen wie Sie werden nur zu gerne "uebersehen"...
Das Problem sind nicht die Autos - das Problem ist die Überbevölkerung! Dort muß man endlich ansetzen, dann wird auch die Luft wieder besser und mehr Platz auf unserem Planeten. Selbst Nahrungsmittel, Öl und Wasser würden dann für alle reichen!
So ist es nunmal, wenn der Staat nicht auch noch Parkplätze subventioniert (was er dort tut, wo er welche kostenlos anbietet): das Parken wird in Städten so teuer, dass vernünftige Menschen aufs Auto verzichten. Das ist in New York so, das ist in Paris so, und erst recht in Tokio -- und das wäre auch in Frankfurt und München so, wenn wir marktgerechte Verhältnisse hätten.
Selbst in US-Vorstädten ist das Parken auf der Straße häufig verboten: warum sollte auch die Gemeinschaft für ein Privatvergnügen aufkommen, mit der Folge, dass die Straßen breiter gebaut und für Fußgänger gefährlicher sind?
Ein Quadratmeter Grund ist nunmal ein knappes Gut. Grundfläche wird nur in zwei Fällen an Privatpersonen verschenkt: wenn der Staat sich damit erhofft, dass Arbeitsplätze geschaffen werden (Industrieflächen), oder wenn die Autolobby dahintersteckt (Parkplätze auf öffentlichem Grund). Letzteres gehört, so finde ich, weitgehend abgeschafft.
hohe Steuer auf Privatautos, wobei größere und umweltschädlichere Autos deutlich höher besteuert werden. Die Steuer muss so hoch sein, dass sie was bewirkt, also sehr hoch. Mit dem eingenommenen Geld können öffentliche Verkehrsmittel und staatliche Taxiunternehmen gefördert werden. (imho)
Ich finde es trotz aller Platznot völligen Blödsinn das Parken mit dem Auto als staatlich subventioniertes Privatvergnügen zu bezeichnen. Abgesehen davon das Autofahrer in Deutschland ausreichend Steuern zahlen und es die Pflicht des Staates ist eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen haben Sie ja auch die Möglichkeit kostenlos auf einer Parkbank zu sitzen - nimmt Platz weg und rumsitzen ist völlig uneffektiv. Ebenso die Nutzung des Bürgersteiges - kostenlos... Radwege: kostenlos, und das Fahrrad steuerfrei... Sie selbst sprechen ja von einer Gemeinschaft, warum wollen Sie dann die Autofahrer ausgrenzen ?
Wenn Sie eine Parkbank tagelang beschlagnahmen, oder z.B. zum schlafen zweckentfremden, dann werden Sie vermutlich Probleme bekommen. Die Benutzung der Straßen ist für Autofahrer kostenlos, ebenso wie die Benutzung der Bürgersteige für Fußgänger -- weil es sich dabei um eine angemessene und nur zeitweilige Benutzung des öffentlichen Raums handelt. Wenn ein Gastwirt Tische auf dem Bürgersteig stellen will, dann muss er für die Dauerbenutzung eine Abgabe zahlen. Aber das dauerhafte Parken soll kostenlos sein? Und Parkplätze sollen Infrastruktur darstellen? Gemäß wessen Definition? Gemäß Ihrer Privatdefinition, vermutlich?