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Verkehr: Ramsauer beklagt "Verrohung der Kampf-Radler"

DPABei Rot über die Ampel brettern, auf der falschen Seite fahren: Verkehrssünder auf zwei Reifen gehen Bundesverkehrsminister Ramsauer gewaltig auf die Nerven. Er fordert ein konsequentes Vorgehen gegen "Kampf-Radler - und Verkehrserziehung vor der "Tagesschau".

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...826553,00.html
  1. #210

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Das ist ein Widerspruch in sich. Warum sollte ein Radfahrer auf dem Fußweg fahren, wenn der Radweg gut ausgebaut ist?
    [/i]
    Ich kann Ihnen da mehrere Gründe sagen:
    - Weil sie links fahren und somit auf der falschen Seite
    - Weil irgendeine Bonzenkarre/Lieferwagen/Falschparker genüsslich den gesamten Radweg blockiert und ein Ausweichen auf die Straße nicht möglich ist
    - Weil vor einem zwei Idioten genüsslichen nebeneinander im Schritttempo vor sich hin fahren / jemand Schlangenlinien fährt / mit übergroßem Radanhänger fährt und ein Überholen auf dem Radweg nicht möglich ist
    - Weil der Radweg für ne Baustelle aufgerissen wurde
    - Weil man gerne nebeneinander fahren würde (und aufm Radweg dazu nicht genug Platz ist)
    - etc. pp.

    Ich bin selbst einer dieser Radfahrer, die blöd genug sind, sich an Verkehrsregeln zu halten und beobachte solches Verhalten wie Herr Ramsauer beschreibt in München täglich mehrere Dutzend mal:
    Viele Radfahrer ignorieren rote Ampeln, glauben Haltelinien (auf dem Radweg) gelten für sie nicht, halten an der Fußgängerampel obwohl eine Radampel oder Autoampel existiert, fahren auf der falschen Seite, fahren mit dem Handy am Ohr, fahren nebeneinander oder mitten auf dem Weg so dass man sie nicht überholen kann, halten an Kreuzungen so, dass der kreuzende Radverkehr nicht vorbei kann etc. pp.
    Und die Polizei tut dagegen nur sehr selten was - wenn überhaupt dann nur in punktuellen Kontrollen (z. B. bei uns an der Uni) wo sie dann gleich Dutzende Radfahrer erwischen und dann wieder Monate nicht kontrollieren...
  2. #211

    Zitat von SoWhy Beitrag anzeigen
    Ich kann Ihnen da mehrere Gründe sagen:
    - Weil sie links fahren und somit auf der falschen Seite
    - Weil irgendeine Bonzenkarre/Lieferwagen/Falschparker genüsslich den gesamten Radweg blockiert und ein Ausweichen auf die Straße nicht möglich ist
    - Weil vor einem zwei Idioten genüsslichen nebeneinander im Schritttempo vor sich hin fahren / jemand Schlangenlinien fährt / mit übergroßem Radanhänger fährt und ein Überholen auf dem Radweg nicht möglich ist
    - Weil der Radweg für ne Baustelle aufgerissen wurde
    - Weil man gerne nebeneinander fahren würde (und aufm Radweg dazu nicht genug Platz ist)
    - etc. pp.

    Ich bin selbst einer dieser Radfahrer, die blöd genug sind, sich an Verkehrsregeln zu halten
    Wenn sie auf dem Fußweg rumgurken sind sie ganz sicher niemand der sich an die Verkehrsregeln hält. Fahren sie ein Spielzeug oder sind Sie ein Fahrzeugführer? Fahrzeuge gehören auf die Fahrbahn, sagt schon der Name.
    Gehwegradeln steht bei den Unfallursachen auch sehr weit oben,
  3. #212

    Zitat von SoWhy Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst einer dieser Radfahrer, die blöd genug sind, sich an Verkehrsregeln zu halten und beobachte solches Verhalten wie Herr Ramsauer beschreibt in München täglich mehrere Dutzend mal:...
    Noch einmal: Ramsauer benutzt den Begriff "Kampf-Radler" und suggeriert damit, dass Radfahrer ohne Rücksicht auf Leib und Leben durch die Gegend prügeln - das hat mit dem von Ihnen beschriebenen Verhalten nicht unbedingt etwas zu tun.
  4. #213

    und nicht die Radler. Wir wollen doch nicht vergessen, dass die steigende Zahl der Autos das Problem ist. Radfahrer tragen zur Verkehrsentlastung und somit zur Sicherheit bei. Klar gibt es Idioten unter den Radlern, aber die meisten fahren vorsichtig, weil sie schließlich nicht zusammengefahren werden wollen.
    Ich selbst fahre als Radler gerne schon bei Rot los, damit ich ein paar Meter Vorsprung habe und mich kein Ampel-Schumi zusammenfährt. Entsprechend habe ich die Hosen voll, wenn es schon länger grün ist und die Autos mit 70 von hinten angerast kommen, damit sie es noch über die Kreuzung schaffen. Und ich fahre auch auf der falschen Seite auf dem Radweg, weil ich keine Lust habe, wegen 200 Meter eine vierspurige Straße zweimal zu überqueren. Man muss halt vorsichtiger fahren und ein bisschen für die Autofahrer mitdenken.
    Und was die Kontrollen und Verkehrserziehung angeht: Müssen Straßenpolis mit dem Polizeiwagen den Bordstein hochknallen, um einer Radfahrerin, die auf einem fast menschenleeren Radweg auf der falschen Seite fährt, den Weg abzuschneiden und sie vom Rad zu holen? Ist heute vor meinen Augen hier in München passiert. Muss die Polizei blind und stur jede Regel durchsetzen, auch wenn sie gerade sinnlos ist?
  5. #214

    Fail.

    Zitat von Gibsonmann Beitrag anzeigen
    Ich schätze einfach, dass es auf allen Seiten Idioten gibt :) Das sage ich jetzt einfach mal als zumeist Autofahrer. Einfach ein wenig mehr Rücksicht untereinander und es funzt ...

    Und mit den Beobachtungen von Herrn Ramsauer wäre ich vorsichtig. Hat dieser sich nicht mal über Elefantenrennen geärgert, nachdem diese ihm Zeit auf der Autobahn gekostet haben?

    Und zum Schluß: wieso taucht dieses Thema unter "Reise" auf und nicht unter Politik?

    Gruß Gibs
    Klar gibt es statistisch gleichverteilt 'Idioten'. Bloss leider werden Autofahrer gejagt und Radfahrer HOFIERT.

    "Ich kann keine Kampf-Radler erkennen". Lach. Mir hat mal einer bald ins Cabrio GESPUCKT, weil ER meinen gruenen Pfeil uebersehen hat. Ca. 35 Jahre, sah sonst ganz normal aus.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.








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