Forum: Blogs
Verkehr: Ramsauer beklagt "Verrohung der Kampf-Radler"
DPABei Rot über die Ampel brettern, auf der falschen Seite fahren: Verkehrssünder auf zwei Reifen gehen Bundesverkehrsminister Ramsauer gewaltig auf die Nerven. Er fordert ein konsequentes Vorgehen gegen "Kampf-Radler - und Verkehrserziehung vor der "Tagesschau".
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...826553,00.html
- #140 10.04.2012 21:00 von
- #141 10.04.2012 21:27 von
...
Wenn Radfahrer sich am Fußgängerweg wie Fußgänger benehmen und nicht von irgendwoher angeschossen kommen und mich noch zumaulen, weil ich nicht bremsen kann, stören sie mich nur im üblichen Maße.
An Nebeneinanderherfahren ohne Licht (nachts), Riesenkopfhörer, die offenbar wunderbar von jeder Sorgfaltspflicht befreien/ablenken, Mißachten von Lichtsignalanlagen, Querfahrt vom Bürgersteig, und daher Auftauchen vor meinem Kühlergrill, habe ich mich schon gewöhnt, aber ich bin ja der stärkere Verkehrsteilnehmer...
Die Lebensmüdigkeit und Selbstüberschätzung hat in den letzten Jahren nach meiner Erfahrung zugenommen.
In der Stadt merken die Leute nichts mehr, auf dem Lande radelt man mir nur im Vollsuff vor die Karre.
Habt Euch lieb! - #142 10.04.2012 21:37 von
Jeder ist sich selbst der nächste, auch im Straßenverkehr
3 Fußgänger zusammen -> Rad & Fußweg blockiert
2 Radfahrer zusammen -> Rad & Fußweg blockiert
Autofahrer "will nur mal schnell halten" -> Radweg blockiert
Etwas mehr an die anderen Denken würde im Straßenverkehr keinem Schaden.
Gerade wenn man die Geschwindigkeit die ein Fahrrad nun mal mit sich bringt ausnutzen will ist man sowieso das Feindbild. Auf der Straße das der Autofahrer und auf dem Radweg das der anderen Radfahrer und Fußgänger. - #143 10.04.2012 23:03 von
Sie fordern hier bei SPON immer wieder die Einhaltung von Regeln ein, die Ihnen persönlich nützlich sind, kritisieren aber gleichzeitig alles, was lediglich anderen hilft und geben sogar immer wieder bekannt, dass Sie diese Regeln dann ggf. ignorieren, bzw. übertreten.
Also unsoziales Verhalten und ein typischer Verkehrsrambo?
Ich mag den Ramsauer nicht..
Für mich aber kein Grund, jede Diskussion über seine Themen abzulehnen.
Und die Fahrradrambos spielen nun einmal eine immer grössere Rolle im innerörtlichen Bereich.
Auch im Unfallgeschehen, auch als Betroffene, aber auch als reine Auslöser eines Unfalls.
Selbst die Rechtsprechung verlangt in vielen Bereichen auch den Schutz der "Deppen" vor sich selber durch die "Verantwortlichen".
In hochfrequentierten Touristikbereichen ist es Blödsinn zu denken, dass sich ein Fussgängerpulk an die Begrenzung eines farblich eingefärbten Fahrradweges an einer Ampel/Kreuzung/Überweg hält.
Ein routinierter Fahrradfahrer, der das nicht weiss, muss ein Depp oder Rambo sein!
Derzeit ist das "rechts Vorbeifahren" am Ampelstau Fahrradfahrern noch erlaubt.
Frage ist aber, ob dieses Relikt einer autoarmen Vergangenheit noch in die heutige Zeit passt.
Ich verstehe den Radler, der nicht hinter einen Kolonne warten möchte, bis sich diese wieder kpl. in Bewegung gesetzt hat.
Und nur dann auf den Radweg ausweicht und sich dort ärgert..
Ich verstehe aber auch den Autofahrer, der sich ärgert, weil er bis zur nächsten Ampel hinter dem Rennstrampler mit 25km/h festhängt und die grüne Welle verpasst.
Und der Radler mal eben bei Rot durch fährt..
Typisches Aggressionspotential.
Die unsozialen Rowdies unter den Verkehrsteilnehmern machen immer mehr Einschränkungen erforderlich.
Für die jeweils andere Seite fordern sie diese eh..
Schauen aber dumm aus der Wäsche, wenn das nicht so einseitig funktioniert.
Und schaden allen..
Und das ist eben das, was man u.a. als unsozial oder arm an Sozialkompetenz bezeichnet.. - #144 10.04.2012 23:45 von
Du wirst staunen: Nach §9(1) StVO die Fahrtrichtungsanzeiger, und zwar rechtzeitig und deutlich zu benutzen. Es gibt auch mindestens ein Gerichtsurteil (Aktenzeichen bitte selber suchen) wonach ein Radfaher, der dies mit Handzeichen tut, nicht verpflichtet ist dies während des gesamten Abbiegens fortzusetzen, woraus folgt: Mindestens einmal hat ein Gericht definiert, dass mit "Fahrtrichtungsanzeiger" die Hand oder der Arm gemeint sein kann. Diskussionen, was denn sonst noch so alles einem Radfahrer als "Fahrtrichtungsanzeiger" dienen kann (Blinker am Fahrrad sind ja verboten) sind reichhaltig und mit hohem Unterhaltungswert im Netz zu finden.
- #145 11.04.2012 00:01 von
Innenstadt
Meine Ffm Erfahrungen beruhen hauptsächlich auf Aufenthalte an Samstagabenden, wenn ich, wegen der langen Umsteigezeit, gerne vom Südbahnhof zum Hauptbahnhof gehe, den Main auf dem Eisernen Steg querend.
Im übrigen fahre ich häufiger Rad. Am Steuer eines Autos sitze ich nur noch selten, weil ich die Eigenart habe, mich fahren zu lassen, mit Fahrzeugen nicht unter 600 PS; die übrigens nicht der StVO unterliegen.
An meinem Fahrrad habe ich übrigens einen Tacho, damit ich in 30 Km Zonen nicht zu schnell werde. Die schaffe ich heute noch, früher musste ich, nicht nur bergab, die Geschwindigkeitsbegrenzung in geschlossenen Ortschaften beachten. Allerdings auf der Fahrbahn, auch auf Hauptverkehrsstraßen, und nicht auf dem Gehweg, wie es wohl inzwischen "Gewohnheitsrecht" ist.
Und die Radwege, so es die gab, in meiner Heimatstadt, damals größer als Ffm, waren oft unbenutzbar, obwohl vor 20 / 30 Jahren da keine Autos drauf parkten.
Übrigens, mein Rad, mit Beleuchtung, da kein Rennrad, ist durch hilfreiche Tipps eines inzwischen verstorbenen Bundestrainers der Radfahrer so auf Schnelligkeit getunt. Eine olympische Goldmedaille, wie viele seiner Jungs, habe ich selbstredend nicht erstrampelt. - #146 11.04.2012 01:25 von
- #147 11.04.2012 01:36 von
- #148 11.04.2012 01:38 von
- #149 11.04.2012 01:41 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

