Forum


 

Verkehr: EU will ältere Autos jährlich zum TÜV schicken

DPADie EU will jährliche TÜV-Tests für ältere Autos einführen. Davon wäre jedes zweite Fahrzeug auf deutschen Straßen betroffen. Bisher ist der Check nur alle zwei Jahre fällig. Der ADAC findet die Reglung überflüssig - das Unfallrisiko lasse sich so nicht senken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839229,00.html
  1. #200

    DEKRA schafft nicht mal die neue ASU

    Mein 10 Jahre altes rostfreies Auto war erst letzte Woche bei der Dekra. Die kamen da hinten und vorne mit der OBD-gestützten Abgasuntersuchung nicht zurecht, wollten mich sogar in die KFZ-Werkstatt schicken. Erst nach dem 3.Versuch und als ich den Prüfer darauf aufmerksam machte, dass laut seiner Software mein Auto ein "OBD-Problemfahrzeug" sei, wurde das Alternativ-Verfahren (bisheriges Verfahren mit Sonde im Auspuff) angewendet - und schon war alles in Ordnung. Und dafür sind jetzt schon 95 Euro fällig (HU + AU zusammen). Das ist eine super Gelddruckmaschine für TÜV und DEKRA. Muss man denn diese Institutionen noch weiter überfinanzieren?
  2. #201

    Zeit für einen "europäischen Frühling"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will jährliche TÜV-Tests für ältere Autos einführen. Davon wäre jedes zweite Fahrzeug auf deutschen Straßen betroffen. Bisher ist der Check nur alle zwei Jahre fällig. Der ADAC findet die Reglung überflüssig - das Unfallrisiko lasse sich so nicht senken.

    Jährlicher TÜV für ältere Autos soll laut EU Pflicht werden - SPIEGEL ONLINE
    Nur meckern und schimpfen hilft ja bekanntlich nicht allzuviel. Das juckt niemanden, weder in der EU-Psychiatrie, noch sonst einen der Nutznießer dieser Verordnungen, der das ganze in stiller Lobbyarbeit angeleiert hat.
    Die einzig wichtige Frage ist: wie verhindern wir, dass so ein Dummfug eingeführt wird, bzw. wie kämpfen wir dagegen an, bis die Einsicht kommt, dass man gegen das Volk auf Dauer nicht regieren kann?

    Das mussten schon so manche Diktatoren schmerzlich erfahren und die EU-Diktatur wird es ebenso schmerzlich erfahren müssen. Der "arabische Frühling" könnte ein Vorbild sein...
  3. #202

    Unfug

    Es mag vielleicht in Estland so sein, dass Fahzeuge >6 Jahre deutlich häufiger in Unfälle aufgrund technischer Mängel verwickelt sind. Dann möge die estnische Regierung etwas dagegen unternehmen.

    Hierzulande ist das nicht so - zumindest kenne ich keine einzige Untersuchung, die das hergibt. Und deshalb brauchen wir so eine EU-weite Regelung nicht, die nur den Überwachungsvereinen nützt. Basta.

    Ich bin sonst kein so großer Fan von ADAC & Co., aber diesmal können sie sich richtig nützlich machen. Unsere Regierung dito.
  4. #203

    Wo liegt denn eigentlich das Problem??

    Zitat von muehl500 Beitrag anzeigen
    Ich wohne in Dresden. Diese Stadt wie viele andere Großstädte in Europa sind durch den ÖNV fast perfekt erschlossen. Wenn ich die Kosten für ein eigenes Auto richtig addiere (Wartung, dauernde Reparaturen, Wertverlust, Steuer, Versicherung, Beschädigungen durch Vandalismus, Stellplatzmiete und die unvermeidbaren Strafen durch Falschparken und andere legalisierte Wegelagerer) dann kann ich mir locker eine Monatskarte und viele Taxi-Fahrten leisten.
    Weitere Fahrten sind mit dem Zug ohnedies stressfreier.
    Doch gebe ich auch zu, dass es mir sehr sehr schwer fällt, mich von meinem fahrbaren Untersatz zu trennen. Irgendwie fühle ich mich wohl nicht mehr als vollwertiger Erwachsener?
    Glueckwunsch fuer ihre perfekt funktionierende, deutsche Verkehrs-
    infrastruktur, Sie sind doch der ideale Nutzer fuer stattauto u.a. oder
    Schnellmiete in der Nachbarschaft, die es doch vielfaeltig im Netz
    privat organisiert gibt, besser geht es nicht.
    Jederzeit mit ein wenig Organisation fahren koennen, wann Sie wollen,
    ohne wirklich auf etwas verzichten zu muessen, und sie stellen die Kiste in der Nachbarschaft ab, vollwertig.

    Gute Fahrt!
  5. #204

    .....mal angenommen, Ihr ernsthafter

    Zitat von BruSie Beitrag anzeigen
    Erklären sie mir den Sinn ihrer Ansicht.

    Altert ein Pkw im Stand? Nein, allenfalls die Gummiteile.
    Und das Alter der Reifen wird m. W. bei der HU nicht geprüft.

    Der Pkw verschleißt, wie andere techn. Geräte auch, durch Gebrauch.
    Was also spräche gegen die Festlegung, mit dem Pkw bspw. alle 20.000 oder 25.000 km zur HU zu fahren.
    Vorschlag wuerde fuer mich gelten, also alle 20-25´ Kilometer zum
    Tuev, dann muessten ich dreimal im Jahr zur Hauptuntersuchung
    fahren, fuer mich nicht einsichtig.
    Sicher ist der Verschleiss massgeblich, aber wie ein anderer Forist
    bereits erwaehnte, ist ebenso wichtig der allge. Pflegezustand eines
    Fahrzeuges.

    Ich habe im Fruehjahr mein Fahrzeug nach 4 Jahren mit einem Stand
    von 229.000 Kilometern beim Tuev vorgestellt, der Wagen ist ohne
    Beanstandung geblieben, weil er normal gepflegt wird, ohne es
    zu uebertreiben.
    Also Reifen, Oelservice dank Nebenstromfilter nach 70´ Kilometer,
    einmal im Jahr grosser Service.

    Ich fahre z.B. jaehrlich unter 10% Stadtverkehr, 70% Landstrasse
    und nur 20% Autobahn, Reifen halten bei mir bei dieser Beanspruchung
    fast 60´ Kilometer ohne Probleme, Staedter oder Pendler haben selbst-
    verstaendlich ein ganz anderes Nutzungsprofil.

    Gebrauch und Pflege ist ein sehr individuelles Kriterium fuer solche
    gesetzlichen Bestimmungen.

    MfG
  6. #205

    im Soizkammaguat kamma guat luhstick sein...

    Zitat von flofloi Beitrag anzeigen
    Ich würde es ehrlich gesagt begrüssen.
    In Österreich gibt es diese Regelung schon lange.
    Ach so, aus der Ecke kommt das also. Wir in der Piefkei wollen das nicht.
  7. #206

    Oft besser...

    Zitat von t.w.adorno Beitrag anzeigen
    ...
    3. Wenn ein Auto im Schnitt 8.5 Jahre hält, handelt es sich hier um höchstens eine Mehruntersuchung. Das lässt sich verkraften - zumal ja erst nach vier Jahren die erste HU fällig wird...
    "Im Schnitt" heißt im Schnitt...

    Bei meinem wären das die HU nach dem 4., dem 6.,7.,8.,9.,10.,11.,12.,13.,14.,15.,16.,17.,18. und 19. Jahr.

    15 x TÜV - geil, 15 x zahlen.

    Bisher : 3.,5.,7.,9,.11.,13.,15.,17.,19. Jahr = 9 x TÜV.

    Bei mir 9x Plakette bei ohne bzw. geringe Mängel (gute Pflege Herr Doktor)

    Apropos Pflege - ich fuhr letzten Herbst bei einem Bekannten mit (3er BMW, 5 oder 6 Jahre alt) und sagte vom Beifahrersitz aus "Du, da wird irgendwas angezeigt". Antwort "Ja, ist irgendwas Bremsiges". Ich : "Willst Du das nicht mal checken ?" Antwort "Das ist nicht so ganz billig, mach ich wenn das Weihnachtsgeld auf dem Konto ist." . Das Gespräch fand Mitte Oktober statt - sehr beruhigend.

    Bei meinem kosten die Beläge 20 EUR, der Bremssattel notfalls 80 - 110 EUR und ein bisschen Arbeit.

    Und so ist es bei vielen älteren PKW - ich wage zu behaupten, dass gerade ältere PKW technisch oftmals sehr gut in Schuss sind - die Teile sind erschwinglich, die Reparaturen oft einfach.

    Neuere Privatleasingkarren oder Finanzierungswunder müssen auf die Reparatur schon mal warten - weil sie zu kompliziert gebaut sind und/oder Herrchen ein technischer Volldepp mit zwei linken Händen mit nur Daumen dran ist - und dazu die Werkstattrechnung scheut.
  8. #207

    wieder werden Besserverdienende geschont...

    oder wie sollte man das verstehen? menschen welche sich ohnehin alle drei Jahre ein neues Auto kaufen sind davon ja nicht betroffen. Zahlen müssen nur wieder die Menschen, welche sich ein Gebrauchtfahrzeug kaufen, welches schon ca. sieben Jahre alt ist. Und die Unfallzahlen aufgrund technischer Defekte ist zurückgegangen auf 8 Prozent. Also- was soll der Blödsinn?
  9. #208

    Warum denn nur Autos?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will jährliche TÜV-Tests für ältere Autos einführen....
    Kühltruhen und Waschmaschinen sollten auch jährlich getestet werden.
    Ärzte, die operativ Patienten behandeln, sollten halbjährig Geschicklichkeitstest nachweisen!
  10. #209

    Der Sieg der Hoffnung über die Erfahrung.

    Zitat von Observer Beitrag anzeigen
    Es ist aber auch wirklich höchste Zeit, dass die Kommissare demokratische legitimiert sind - dann könnten sie nicht auf solch abstruse Ideen kommen, und dann würden sie auch unverzüglich abgewählt werden.
    Meinen Sie, dass Politiker, die demokratisch legitimiert werden, automatisch gute Ideen haben müssen?
    Auch bei uns will man z.B. Geld für die Nichtanspruchnahme von zugesicherten Leistungen zahlen. Da kommen aus Brüssel auch keine dümmeren Ideen.


TOP



TOP