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Verkehr: Allein auf der Autobahn

Minister Ramsauer fordert mehr Geld für den Fernstraßenbau. Forscher halten viele Projekte für überflüssig - und die Wachstumsprognosen zum Autoverkehr für übertrieben.

http://www.spiegel.de/0,1518,800105,00.html
  1. #180

    .

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Hätte ich auch gerne.
    Aber wie dann?

    LKW auf die Schiene geht nicht. Dem widerspricht das "Lichtraumprofil" in Deutschland/Europa.
    Lkw-Höhe 4m, selbst Niederflurwagen um/über 1m, Eisenbahnnetz 15KV, Stromdrahthöhe um 5,3m..
    Und nach der Fahrdrahthöhe sind nun einmal Tunnel und die Gleise querende Brücken ausgerichtet..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtraumprofil
    Ja wie geht DASS denn?

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20100214121701
  2. #181

    Geht nicht gibts nicht!

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Hätte ich auch gerne.
    Aber wie dann?

    LKW auf die Schiene geht nicht. Dem widerspricht das "Lichtraumprofil" in Deutschland/Europa.
    Lkw-Höhe 4m, selbst Niederflurwagen um/über 1m, Eisenbahnnetz 15KV, Stromdrahthöhe um 5,3m..
    Und nach der Fahrdrahthöhe sind nun einmal Tunnel und die Gleise querende Brücken ausgerichtet..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtraumprofil
    ...
    LKW auf Schiene geht nicht. Aha.

    Das sollten Sie schleunigst den Bahngesellschaften mitteilen. Besonders in der Schweiz.

    Die machen nämlich sowas:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rollende_Landstra%C3%9Fe
  3. #182

    Wo ist da ein Widerspruch?

    Zitat von Bauer_Lindemann Beitrag anzeigen
    Zitat von wiki
    ..Die dazu verwendeten kurzgekuppelten Niederflurwagen mit kleinen Raddurchmessern (380/360/335 mm) haben durchgängig über den ganzen Zug hinweglaufende Fahrspuren...
    ..Für heute bestehende Strecken ergeben sich Eckhöhen nach dem vorhandenen Lichtraumprofil – häufig 3,85 m – ...

    ..Die Frachtführer kritisieren an dieser Einrichtung jedoch, neben den anfallenden Kosten, die Abhängigkeit von Fahrplänen sowie die langen Verladezeiten...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rollende_Landstra%C3%9Fe
    Kleine Raddurchmesser beschränken generell die Geschwindigkeit und stellen besondere Anforderungen an den Gleisbau, besonders bei Weichen und Kreuzungen.

    Geringe Geschwindigkeiten bedingen Ausweich-/Überholstrecken und besondere Fahrplanlogistik.
    Das ist jetzt schon ein Kritikpunkt beim neuen Gotthardtunnel in Bezug auf den zu erwartenden Güterverkehr.
    Und in D kollidiert der (langsame) Güterverkehr schon jetzt mit den schnellen Personenzügen.

    Selbstverständlich bin ich dafür, dass neue Bahnstrecken auf ein höheres Lichtraumprofil geplant/gebaut werden und Altstrecken umgerüstet werden.
    Aber ich verkenne den Aufwand auch nicht!
    Und dabei erkenne ich zumindest mittelfristig eine Unmöglichkeit.
    Leider!
  4. #183

    Dass die ...

    Zitat von joderbaer Beitrag anzeigen
    Wo sonst kann man quasi eine Stunde am Stück 200 fahren? ;-)
    ... A 31 beileibe nicht "verkehrsarm" ist, hat sich doch erst vor zwei Wochen bewiesen!

    Auf einer "leeren" Autobahn (und der Tatsache, dass inzwischen "fast jeder" über ein Handy verfügt - was auch hier sicher stellte, dass der erste Unfall keine 60 Sekunden später [zumindest hier in NRW] im Verkehrsfunk war) wären sicher keine weiteren 51 Fahrzeuge in die Unfallstelle gerast!

    3 Menschen bezahlten dieses "Sparen am falschen Platz" mit ihrem Leben!
  5. #184

    .

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Kleine Raddurchmesser beschränken generell die Geschwindigkeit und stellen besondere Anforderungen an den Gleisbau, besonders bei Weichen und Kreuzungen.

    Geringe Geschwindigkeiten bedingen Ausweich-/Überholstrecken und besondere Fahrplanlogistik.
    Das ist jetzt schon ein Kritikpunkt beim neuen Gotthardtunnel in Bezug auf den zu erwartenden Güterverkehr.
    Und in D kollidiert der (langsame) Güterverkehr schon jetzt mit den schnellen Personenzügen.

    Selbstverständlich bin ich dafür, dass neue Bahnstrecken auf ein höheres Lichtraumprofil geplant/gebaut werden und Altstrecken umgerüstet werden.
    Aber ich verkenne den Aufwand auch nicht!
    Und dabei erkenne ich zumindest mittelfristig eine Unmöglichkeit.
    Leider!
    Faule Ausrede: ´S ging auch in Deutschland, war nur zu theuer...:
    Zitat von wiki->RoLa
    Zum 25. September 1994 verkehrte der erste RoLa-Zug zwischen Dresden-Friedrichstadt und Lovosice. Die 115 km wurden in 185 Minuten (zwischen Ladeschluss und Entladung) bewältigt. Der Freitstaat Sachsen förderte das Pilotprojekt bis Ende 1995 mit knapp zehn Millionen Euro. Mit den später zurückgefahrenen Zuschüssen sank die Attraktivität des Angebots.[2] Am 11. Juni 2003 wurde der 750.000. Lkw befördert. 2003 wurden dabei bis zu zwölf Zugpaare täglich mit einer Kapazität von je 23 Stellplätzen angeboten.[3] Bei einer Auslastung von 70 bis 80 Prozent erforderte das Angebot Betriebskostenzuschüsse von jährlich rund 7,5 Millionen Euro; 2003 standen dem 6,5 Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen gegenüber. Nachdem mit dem EU-Beitritt Tschechiens die Auslastung auf weniger als zehn Prozent gesunken war, wurde am 18. Mai 2004 die Einstellung des Angebots beschlossen.[4]
  6. #185

    Telearbeit ist Quatsch

    Zitat von ralphofffm Beitrag anzeigen
    Jeden Morgen stehen Millionen Menschen in Deutschland von einem tisch auf um 1 oder 2 Std spter an einem anderen Tisch platzzunehmen um auf Daten zuzugreifen und ihre Arbeit zu machen. Diese Leute könne auch von zuhause aus arbeiten.
    Das ist realitätsfern. Und obwohl ich es könnte - ich möchte das nicht. Ich habe es nämlich vor ein paar Jahren ausprobiert. Man "hängt" sich automatisch ab. Denn auch wenn Sie es nicht verstehen mögen: ein Büro ist sowas wie eine "Familie". Und nur wer dort täglich sein Gesicht zeigt, ist wohl gelitten. Nur wer vor Ort ist, erfährt Intimes, kann im Ränkespiel seine Position verbessern und aufsteigen. Ich kenne genügend Beispiele von Kollegen, die fernab der Zentrale arbeiten. Sie werden nicht ernst genommen, ganz egal, wie fleissig die sind.
  7. #186

    .

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    [...]
    Selbstverständlich bin ich dafür, dass neue Bahnstrecken auf ein höheres Lichtraumprofil geplant/gebaut werden und Altstrecken umgerüstet werden.
    Aber ich verkenne den Aufwand auch nicht!
    Und dabei erkenne ich zumindest mittelfristig eine Unmöglichkeit.
    Leider!
    Verkehrsplanung findet immer auf mittlere bis lange Sicht statt. Anstelle dem Güterverkehr mit Straßenbau begegnen zu wollen, wäre es eine zukunftsweisende Verkehrspolitik, einen alternativen Weg zu beschreiten. Ein paar RoLa-Magistralen wären ein begrüßenswertes Projekt.
  8. #187

    Geht nicht, gibts nicht!

    Sage ich auch immer! *gg

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Geht nicht gibts nicht!

    LKW auf Schiene geht nicht. Aha.

    Das sollten Sie schleunigst den Bahngesellschaften mitteilen. Besonders in der Schweiz.

    Die machen nämlich sowas:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rollende_Landstra%C3%9Fe
    Frage ist immer nur die Finanzierbarkeit und hier auch die zeitnahe Umsetzbarkeit in Bezug zur politischen Meinungsbildung.
    Auch in Bezug dazu, was der Bürger bereit ist, an Geld und Zeit für den Bezug einer Ware zu investieren.
    Und was die Umsetzung für einen Teil der Bevökerung an negativen Auswirkungen zu bedeuten hat.

    Die Durchfahrtshöhe für LKW wurde nun einmal (fast) europaweit auf 4m festgelegt.
    Und ebenso die Lichtraumprofile der Eisenbahn.
    Leider NICHT aufeinander auf neue Ideen abgestimmt und damit die Höhe der Bahn zu niedrig.

    Kein LKW mit Container darf heute auf eine Norm-Bahnstrecke..
    Ok, (Iso)Container sollte man eh alleine schicken.
    Sind eh eine Geschichte für den Fernverkehr, möglichst über Kontinente hinweg..
    Zwischenzeitliches Umpacken ist teuer.

    Nationaler Transport muss bequem und möglichst universell sein.
    Moderne LKW-Trailer sind nun einmal 4m hoch und erlauben überwiegend ein Be- und Entladen von drei Seiten.
    Und die lassen sich nach EBO I und II in Europa nicht auf der Schiene transportieren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenba...etriebsordnung
  9. #188

    Bauern, Ernte und die grössten..

    Zitat von Bauer_Lindemann Beitrag anzeigen
    Faule Ausrede: ´S ging auch in Deutschland, war nur zu theuer...:

    Zitat von wiki->RoLa
    Zum 25. September 1994 verkehrte der erste RoLa-Zug zwischen Dresden-Friedrichstadt und Lovosice. Die 115 km wurden in 185 Minuten (zwischen Ladeschluss und Entladung) bewältigt. Der Freitstaat Sachsen förderte das Pilotprojekt bis Ende 1995 mit knapp zehn Millionen Euro. Mit den später zurückgefahrenen Zuschüssen sank die Attraktivität des Angebots.[2]...
    Haben Sie das Problem wirklich erkannt?

    Zusätzlich zu den Umwegen zu Be-/Entladung und den dafür erforderlichen Zeiten bewegte sich die Fracht auf dem Schienenweg mit gerade 38km/h.
    Und das musste noch hoch subventioniert werden..

    Es war also nicht nur zu teuer, sondern auch noch zu langsam..

    Wie soll man das ändern, dass ein Bauer auf deutschen BAB freie Fahrt hat?
  10. #189

    Bedingte Zustimmung

    Zitat von der.bergamann Beitrag anzeigen
    Verkehrsplanung findet immer auf mittlere bis lange Sicht statt. Anstelle dem Güterverkehr mit Straßenbau begegnen zu wollen, wäre es eine zukunftsweisende Verkehrspolitik, einen alternativen Weg zu beschreiten. Ein paar RoLa-Magistralen wären ein begrüßenswertes Projekt.
    Der echte Schwerlastverkehr findet eh auf dem See- oder Schienenverkehr statt, soweit machbar.
    Die überregionalen Planer sind selten so doof, wie sie oft hingestellt werden.

    Bei einem komplizierten Kurz- oder Mittelstreckenverlauf wie Sylt oder Schweiz macht RoLa einen Sinn.
    Ansonsten ist es Blödsinn, den Ballast mit zu schleppen.

    Weitgehend entwicklelt sich das rein wirtschaftliche Transportwesen anhand der Erfordernissse und stellt entsprechende Anforderungen an die Politik.
    Selten ist da etwas abseits der Realität, wenn man es etwas grossflächig sieht.
    Ansonsten würden die Unternehmen wirtschaftlich versagen und vom Markt verschwinden.

    Zugverkehr ist zumindest für die Anwohner bedeutend lärmintensiver als der von BAB.
    Gerade in Gebieten mit "Hügeln" und mehr sind die Baumöglichkeiten für Bahnen (finanziell) beschränkt.
    Jede Umladung von Bahn zu Regionalverkehr ist kosten- und zeitintensiv und bedingt einen Megaumbau der bestehenden Infrastruktur.

    Die Verkehrs- und Wirtschaftsplaner sind nicht alle so doof, wie es manche glauben machen wollen.


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