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Verhandlungen mit Farc-Rebellen: Kolumbiens letzte Hoffnung

REUTERSSeit fast 50 Jahren fließt Blut in Kolumbiens Dschungel, 200.000 Menschen sind in dem Konflikt gestorben - nun laufen Friedensverhandlungen zwischen Regierung und den Farc-Rebellen. In Oslo sollen sie den Dauerkonflikt beilegen. Für die Kämpfer ist es die Chance, in die Politik des Landes einzusteigen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861987.html
  1. #1

    sinnvoller

    waere es, die von den usa finanzierten paramilitaerischen einheiten zu entwaffnen. waere die usa nicht an einer destabilisierung kolumbiends interessiert, waere dort schon laengst frieden.
  2. #2

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    waere es, die von den usa finanzierten paramilitaerischen einheiten zu entwaffnen. waere die usa nicht an einer destabilisierung kolumbiends interessiert, waere dort schon laengst frieden.
    Sind es nicht immer die Amerikaner?
    Und weil die Ernte dieses Jahr in Tungunesien nicht gut war sind natürlich auch die Amerikaner Schuld.
    Immer diese Amis, die verstecken sich echt hinter jedem Busch auf der Welt und lenken jeden Strohhalm wie er zu wachsen hat.....
  3. #3

    dummes

    gelabere von einem der einfach mal wieder nur abgedroschenes gegen die Amis von sich geben muß.
    Was wissen Sie denn über Colombia?
    Allein mit dem was Sie da von sich gegeben haben, weiß ich, Sie wissn NIX. Und bevor Sie der Meinung sind, ich würde sicher auch Nix wissen... Ich lebe hier in Colomia.
    Und klar ist, die FARC ist nur noch eine Organisation von Kriminellen und Terroristen die nicht einmal mehr in der Bevölkerung Rückhalt finden.
    Saludos
  4. #4

    Korrekturen ...

    Danke das Sie - SPON / Ehringfeld - sich des Themas versuchen annehmen; es bedarf jedoch einiger Korrekturen :
    - Die FARC ist nicht die älteste Guerillabewegung in LATAM, vielleicht die älteste noch bestehende !
    - Verhandlungsversuche, Intensionen den de facto Bürgerkrieg, intern beizulegen hat es bereits schon zu Haufe gegeben, zumeist an der wahrhaftig nicht politisch orientierten Ausrichtung der FARC gescheitert ( Drogen sind und waren immer vorrangig / Lösegeld für unschuldige - jahrelange Geiseln lukrativ )
    - die FARC hat seit fast 25 Jahren keinen politischen Anspruch - keine politische Aussage - es sei denn die Nachbarregime sehen das als Alibi sich in interne Angelegenheiten Kolumbiens einzumischen, Beweise dafür gibt genug, nicht zuletzt die Tatsache das sich eine Terroristengruppe unter venezolanisch- kubanischem Deckmatel versteckt.
    - Kolumbien ist nicht arm und deutich entwickelter als die Nachbarländer, siehe Import - Export - Bilanzen der Nahrungsmittel mit den bilivarianischen Nachbarn, was also erdreistet sich eine Terrororganisation die jahrelang nur von Gewalt, Morden und Drogenhandel gelebt hat die Meinung der Kolumbianer anzunehmen. Entgegen der hiesigen Berichterstattung, hat das VOLK zwar die Nase voll von dem Konflikt, aber Zugeständnisse an Mörder befürwortet keiner !
    Wie gesagt - die politischen Ambitionen beruhen wohl auf den Wunschvorstellungen der "post-melancholischen" Ché Symphatisanten und die kommen ja eindeutig aus dem Land des Kasperles von nebenan ( = VEN ), der ja selber sein Land von Havanna aus regiert !
  5. #5

    dummes

    Zitat von bigote Beitrag anzeigen
    gelabere von einem der einfach mal wieder nur abgedroschenes gegen die Amis von sich geben muß.
    Was wissen Sie denn über Colombia?
    Allein mit dem....
    gelabere von einem der einfach mal wieder nur abgedroschenes gegen die farc von sich geben muss. was wissen sie denn ueber colombia? allein mit dem was sie da von sich gegeben haben, weiss ich, sie wissen nix. klar ist die paramilitaerischen gruppen sind nurnoch eine organisation von kriminellen und terroristen die nicht einmal mehr in der bevoelkerung rueckhalt finden.
    saludos
  6. #6

    Es nutzt nicht.

    Es gab in Kolumbien bereits einmal eine "friedliche Integration " der FARC. 1990 war de facto der Konflikt bereits beendet. daraufhin wurden wurden etwa 400 ehemalige- und nun demobilisierte- FARC/M19 Angehörige von den staatlich unterstützten Paramilitärs ermordet. Besonders vor den Wahlen 1990 wurden 4 Präsidentschaftskandidaten umgebracht, um ihre Beteiligung an den Wahlen zu verhindern.
    Keiner der Täter oder deren Hintermänner hat sich jemals vor Gericht verantworten müssen.
    Das ist das Dilemma, in dem Kolumbien steckt. Solange es keine funktionieren de Justiz gibt, wird es keinen Frieden im Land geben und trotz aller staatlichen Bemühungen, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln wird das Land sich noch lange am Rand eines "failed state" bewegen.
    Die Freihandelsabkommen mit den USA und der EU haben die Situation nur noch verschlimmert.
    Also: Gut, dass sie miteinander Reden, aber helfen wird es dem Staat und deren Menschen nicht. Es nutzt nur den Politikern. Ein Rechtssystem braucht das Land.
  7. #7

    letzte Hoffnung für die FARC

    Diese eigentlich nicht unnötigen "Verhandlungen" sind ganz sicher nicht die letzte Hoffnung für Kolumbien. Das Land hat nämlich in den letzten Jahren unter den konservativen Präsidenten Uribe und Santos eine ganz erstaunlich positive, in Europa aber leider kaum wahrgenommene Entwicklung vorzuweisen:

    Die meisten Gebiete sind vom Terror befreit, die Führer der Terroristen entweder tot oder im Gefängnis, die meisten der Geiseln nach zum Teil jahrelanger Gefangenschaft befreit, viele Guerilleros und Mitglieder der Paramilitärs wieder in die Gesellschaft integriert, die ELN, Konkurrenztruppe der FARC, hat sich selbst aufgelöst, die Wirtschaft blüht, ausländische Firmen investieren wieder, die Touristen kommen zurück ins Land.

    Ohne die Unterstützung durch die linksgerichteten Nachbarländer Ecuador und Venezuela sowie aus Cuba wäre auch die Mörderbande FARC schon längst Geschichte.

    Gewinnen kann in diesen Verhandlungen also nur die FARC, das Land Kolumbien und das kolumbianische Volk haben das eigentlich gar nicht mehr nötig.
  8. #8

    Gewalt...

    Zitat von duk2500 Beitrag anzeigen
    Diese eigentlich nicht unnötigen "Verhandlungen" sind ganz sicher nicht die letzte Hoffnung für Kolumbien. Das Land hat nämlich in den letzten Jahren unter den konservativen Präsidenten Uribe und Santos eine ganz erstaunlich positive, in Europa aber leider kaum wahrgenommene Entwicklung vorzuweisen:

    Die meisten Gebiete sind vom Terror befreit, die Führer der Terroristen entweder tot oder im Gefängnis, die meisten der Geiseln nach zum Teil jahrelanger Gefangenschaft befreit, viele Guerilleros und Mitglieder der Paramilitärs wieder in die Gesellschaft integriert, die ELN, Konkurrenztruppe der FARC, hat sich selbst aufgelöst, die Wirtschaft blüht, ausländische Firmen investieren wieder, die Touristen kommen zurück ins Land.

    Ohne die Unterstützung durch die linksgerichteten Nachbarländer Ecuador und Venezuela sowie aus Cuba wäre auch die Mörderbande FARC schon längst Geschichte.

    Gewinnen kann in diesen Verhandlungen also nur die FARC, das Land Kolumbien und das kolumbianische Volk haben das eigentlich gar nicht mehr nötig.
    nicht ganz richtig....

    es ist nur eine verlagerung der gewalt zu beobachten

    Verlagerung der Gewalt

    Bei einer genaueren Betrachtung fällt eine Bilanz dieser Politik allerdings längst nicht so eindeutig aus. Von der Wirtschaftsdynamik haben fast ausschließlich die Ober- und Mittelschichten. Zwar hat auch in Kolumbien der Anteil der Armutsbevölkerung abgenommen[1], doch der Rückgang liegt deutlich unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt (CEPAL 2011: 13). Mit einem GINI-Koeffizienten von 0,58 (Bonilla 2011: 51) ist die Einkommensungleichheit Kolumbiens die größte in ganz Südamerika (CEPAL 2011: 15). Und eine Besserung ist nicht in Sicht: Die meisten Investitionen sind in den Rohstoffsektor, der kaum Wertschöpfung generiert.

    Auch die Sicherheitspolitik war sehr viel weniger erfolgreich als gemeinhin unterstellt. Kolumbien mag für Investoren, Touristen und Viehzüchter sicherer geworden, in den Armenvierteln und auf dem Land hingegen sind neue Gewaltdynamiken in Gang gesetzt worden. Deutlich zeigt sich das in Medellín, wo die Mordrate nach einer Phase relativer Ruhe seit 2006 – also noch während Uribes Amtszeit – stark angestiegen ist und mittlerweile wieder bei über 2000 Morden jährlich liegt (Paz con Dignidad 2011: 34). Aber auch in jenen ländlichen Gebieten, in denen die Uribe-Regierung besonders große Anstrengungen zur Guerillabekämpfung unternahm, lässt sich eine Eskalation der Gewalt beobachten.

    Ganzer bericht hier

    Moderate Töne aus Kolumbien. Ein Jahr Regierungswechsel Uribe-Santos (Welttrends Ende 2011) | Kolumbien (Zeitungsartikel, Essais, wissenschaftliche Aufsätze) | Raul Zelik
  9. #9

    Volksverdummung

    Zitat von bigote Beitrag anzeigen
    gelabere von einem der einfach mal wieder nur abgedroschenes gegen die Amis von sich geben muß.
    Was wissen Sie denn über Colombia?
    Allein mit dem was Sie da von sich gegeben haben, weiß ich, Sie wissn NIX. Und bevor Sie der Meinung sind, ich würde sicher auch Nix wissen... Ich lebe hier in Colomia.
    Und klar ist, die FARC ist nur noch eine Organisation von Kriminellen und Terroristen die nicht einmal mehr in der Bevölkerung Rückhalt finden.
    Saludos
    Die Bevölkerung ist von den Medien verdummt, wie überall auf der Welt, aber besonders stark halt in einem Land mit geringer allgemeiner Bildung. Der friedliche Weg der Politik um die Verhältnisse zu ändern, wurde von der Union Patriotica (damals dem politischen Arm der Farc) beschritten, aber diese Politiker wurden von Rechtsterroristen ermordert. Ich befürchte, das könnte auch jetzt wieder der Fall werden. Wen wundert es da, dass die Rebellen weiterhin zur Waffe greifen ? Solange Kolumbien eine derart ungerechte und hierarchische Gesellschaft ist, bleibt die Farc zurecht ein Stachel im Fleisch der Oligarchie !








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