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Verhandlungen mit China: Taiwan wagt den Flirt mit dem Erzfeind

Taiwan geht auf den Erzfeind China zu. Doch was die Wirtschaft der Inselnation zu neuen Höhenflügen befördert, könnte das Fundament der jungen Demokratie zerstören. Denn schon kaufen chinesische Unternehmer die Medien in Taipeh auf - und erste Besuche von Militärs bringen eine böse Überraschung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...664415,00.html
  1. #10

    Ja, ja - wie Tibet !

    Zitat von laosichuan Beitrag anzeigen
    Taiwan ist keine "Nation", sondern eine Provinz Chinas.
    Dies ist weltweit, u.a. von der UN, der EU und der Bundesregierung anerkannt. Bitte um politisch korrekte Darstellung.
    Das ist übelste Propaganda was sie da von sich geben !
  2. #11

    Republik China - VR China

    Zitat von laosichuan Beitrag anzeigen
    Taiwan ist keine "Nation", sondern eine Provinz Chinas.
    Dies ist weltweit, u.a. von der UN, der EU und der Bundesregierung anerkannt. Bitte um politisch korrekte Darstellung.
    Eine Provinz der Republik China, nicht der VR China.
  3. #12

    beruht auf Gegenseitigkeit

    Zitat von Realo Beitrag anzeigen
    Das ist übelste Propaganda was sie da von sich geben !
    Laut der offiziellen politischen Landkarte des ROC, gehoert Festlandchina, die Mongolei, Tibet, Teile von Indien und Xingjiang als Provinz zur Zentralregierung von Taiwan.
    Also auch aus Taiwanesischer Sicht, sind sie nicht unabhaengig. Nur anders herum.
  4. #13

    .

    Zitat von Hongjian Beitrag anzeigen
    Taiwan wird auf Dauer seine defacto Unabhaengigkeit, die sie jetzt noch geniesst, nicht halten koennen. Das stand bereits fest, als VRChina ihren Sitz im Sicherheitsrat uebernahm.

    Aber dass Taiwan dann so gebeutelt sein soll, wenn das Fetland......
    Ich sehe das ähnlich wie Sie. Wurde das "Ein Staat, zwei Systeme"-Prinzip doch für Taiwan erdacht.

    Wirtschaftlich findet eine Verquickung ja schon jahrzehnte statt und Taiwan ist ein wichtiger Motor für den wirtschaftlichen Aufstieg der VR.

    Trotzdem sehe ich keine Wiedervereinigung innerhalb der nächsten 30-50 Jahre. Denn anders als im Artikel dargestellt (viele der Sprecher dort sind natürlich Mitglieder der DPP, die für die Unabhängigkeit Taiwans steht), gibt es in Taiwan noch eine sehr sehr deutliche Bevölkerungsmehrheit, die gegen sowas ist und der sogar Präsident Ma zu weit geht.
    Ich habe dort fast 2 Jahre gelebt und wage daher, mir dieses Urteil zu erlauben.

    Dieser Pro-Straight-Relations Schub in Taiwan wird sich erst noch beweisen müssen. Nach den nächsten Wahlen wissen wir mehr.
  5. #14

    Antwort auf Landkarten-Propaganda von Hongjian

    ...das mit der Landkarte ist eine dreiste Lüge und das wissen Sie auch. Taiwan besteht schon seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr auf die Mongolei etc. Diese Karten wurden überall schon unter dem früheren Präsident Lee Teng-hui abgeschafft. Übrigens hat die VR China damals dagegen protestiert, weil das als erstes Zeichen von angeblicher Unabhängigkeit gewertet wurde.

    Aber mal was ganz Anderes. Niemand hat etwas dagegen wenn China und Taiwan sich wiedervereinigen. Aber die Mehrheit der Taiwanesen muss dem zustimmen und das geht wohl nur, wenn China demokratisch ist und rote Spione wie Sie nicht mehr ihr Unwesen treiben.
  6. #15

    zustimmung.

    Zitat von Julian Bachert Beitrag anzeigen
    Ich sehe das ähnlich wie Sie. Wurde das "Ein Staat, zwei Systeme"-Prinzip doch für Taiwan erdacht.

    Wirtschaftlich findet eine Verquickung ja schon jahrzehnte statt und Taiwan ist ein wichtiger Motor für den wirtschaftlichen ....

    Ding!

    Jedenfalls kann man sich sicher sein, dass die Chancen fuer einen bewaffneten Konflikt zwischen diesen beiden Verwandten so niedrig ist wie nie zuvor. Und ich denke das dies auch eine neue Norm darstellt, die auch eine neue DPP-Regierung nicht wider antasten werden wuerde.
    Denn eine allgemeine Entspannung ist eigentlich von der Mehrheit erwuenscht.
  7. #16

    Was zusammen gehört, kommt zusammen !

    Zitat von Julian Bachert Beitrag anzeigen
    Ich sehe das ähnlich wie Sie. Wurde das "Ein Staat, zwei Systeme"-Prinzip doch für Taiwan erdacht.

    Wirtschaftlich findet eine Verquickung ja schon jahrzehnte statt und Taiwan ist ein wichtiger Motor für den wirtschaftlichen....
    .... das geht viel schneller, und zwar ähnlich wie mit Hongkong, da wollten die Bürger auch nicht, und nun hört man, ist so ziemlich alles im "grünen Bereich". Je stärker China wird, wirtschaftlich, technologisch und militärisch - und gleichzeitig die USA sich reziprok dazu entwickelt, umso schneller läuft dieser Prozess ab. Meine Einschätzung: max. noch 10 Jahre, dann ist Taiwan das zweite Hongkong.
  8. #17

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taiwan geht auf den Erzfeind China zu. Doch was die Wirtschaft der Inselnation zu neuen Höhenflügen befördert, könnte das Fundament der jungen Demokratie zerstören. Denn schon kaufen chinesische Unternehmer die Medien in Taipeh auf - und erste Besuche von Militärs bringen eine böse Überraschung.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...664415,00.html
    Wenn es um Geld geht dann ist so einiges möglich wie dieses Beispiel wieder gut zeigt.
  9. #18

    Taiwan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taiwan geht auf den Erzfeind China zu. Doch was die Wirtschaft der Inselnation zu neuen Höhenflügen befördert, könnte das....]
    Was ich aus diesem Artikel entnehmen kann, dass ist, dass die Zeit für Taiwan nun bald abläuft.
    China wird auch diese abtrünnige Provinz bald heim ins Reich holen.
  10. #19

    Bitte historisch und juristisch korrekt bleiben

    Zitat von laosichuan Beitrag anzeigen
    Taiwan ist keine "Nation", sondern eine Provinz Chinas.
    Dies ist weltweit, u.a. von der UN, der EU und der Bundesregierung anerkannt. Bitte um politisch korrekte Darstellung.
    Weder die USA noch die EU oder gar Deutschland erkennen Taiwan als Teil Chinas an. Weder als Teil der PRC noch als ROC. Die "Ein-China-Politik" erkennt die PRC als "China" an. Aber da Taiwan niemals von Japan an China übergeben wurde erkennt keine westliche Nation und auch nicht Japan die Souveränität eines der beiden Chinas über Taiwan an.
    Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtlicher_Status_Taiwans

    Dies haben die USA und einige europäische Nationen erst 2007 gegenüber der UNO bestätigt. Auch Japan hat dies erst in diesem Frühjahr gegenüber der Regierung in Taipeh wiederholt.

    In den Augen der meisten Staaten ist Status Taiwans offen.
    Lediglich die kommunistische und nationalistische Partei Chinas erkennen großzügig an, dass Taiwan Teil Chinas ist. Worum sich beide kräftig streiten.

    Interessant ist es, dass der Artikel den Anschein erweckt, als hätte Taiwan Anteil am chinesischen Bürgerkrieg gehabt.
    Dem ist nicht so. Bis 1952 gehörte Taiwan offiziell zu Japan und hatte mit dem Bürgerkrieg in China nichts zu tun.
    Leider liessen die USA nach dem Krieg zu, das die ROC Taiwan ohne rechtliche Grundlage besetzen und kolonialisieren durfte.


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