Verhältnis zur SPD: Grünen-Politiker Palmer greift Parteichefin Roth an

DPAIn NRW reichte es für Rot-Grün zur gemeinsame Mehrheit - aber klappt das auch bei der Bundestagswahl? Bei den Grünen sorgt diese Frage für heftige Differenzen: Realo-Kopf Palmer greift Parteichefin Roth an, weil sie die Grünen im Bündnis mit der SPD einmauern würde.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833120,00.html
  1. #1

    Die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In NRW reichte es für Rot-Grün zur gemeinsame Mehrheit - aber klappt das auch bei der Bundestagswahl? Bei den Grünen sorgt diese Frage für heftige Differenzen: Realo-Kopf Palmer greift Parteichefin Roth an, weil sie die Grünen im Bündnis mit der SPD einmauern würde.

    Nach der Wahl in NRW: Streit bei den Grünen um das Verhältnis zur SPD - SPIEGEL ONLINE
    Bauernpöbel aus dem Remstal reden ja schon taditionell viel Blech.
    Aber diesmal hat er recht!
    Die Partei "die Grünen" besteht aus 2 Gruppen: Gurken und Wassermelonen. Die Wassermelonen sind außen grün und innen roth.
    Die Gurken sind auch innen grün. Nicht mehr so wie außen, aber immer noch deutlich.
    Das ist auch der Grund, warum diese Partei nicht ein Teil der Lösung der ökologischen Probleme ist, sondern ein Teil des Problems.
  2. #2

    Nicht unklug

    In der gespielten Euphorie wird gerne vergessen, das die Grünen bei 2 von 3 Landtagswahlen in diesem Jahr Stimmen verloren haben - und das trotz der Umfragehöhenflüge 2011 und im Vergleich zu Pre-Fukushima-Wahlen.
    Es wählt auch niemand Rot-Grün und keiner Schwarz-Gelb oder Ampeln oder sonstwas - ich wähle eine (!) Partei und darauf sollten sich die Parteien auch konzentrieren, auf sich selbst.
    Nach der Geschichte 2011 ist das eine ziemliche Katastrophe - und die Piraten taugen auch nicht wirklich als Ausrede, da sie doch recht gleichmäßig Stimmen von allen Parteien abziehen.
  3. #3

    Keine Beliebigkeit

    Es ist natürlich richtig, auch eine Ampel-Koalition in Erwägung zu ziehen, wenn es für Rot-Grün nicht reicht und die Inhalte zueinander passen. Allerdings sollte Palmer deutlich sagen, wie weit er gehen würde.

    Wenn ich davon ausgehen muss, dass meine Stimme für die Grünen möglicherweise auch einer Kanzlerin Merkel zur fehlenden Mehrheit (Stichwort Schwarz-Grün oder Jamaika) verhelfen könnte, würde ich vorsichtshalber davon absehen, die Grünen zu wählen.
  4. #4

    Das Gerede von gestern

    So erlebe ich die Grünen seit sie Schilly und Schröder haben gewähren lassen: Die Aufgabe der Prinzipien zum Zwecke des Machterhalts. Was macht es da schon wenn wir Ideale über Bord werfen. Für mich sind die Grünen seit Jahren unwählbar.
  5. #5

    Die Grünen als neue FDP ?

    Wenn ich das Ganze richtig interpretiere geht es um die Macht.
    Klappt es nicht mit der SPD dann eben mit der CDU/CSU und notfalls auch noch mit der FDP.
    Die ursprüngliche, grüne Politik ist doch mittlerweile nur noch Ballast. Macht und Einkommen sind wichtiger geworden.
    Meine Hoffnung: Die Piraten mausern sich zu einer wirklichen, Basisdemokratischen Partei. Dann braucht es die Grünen genauso wenig wie die FDP. ( Wer braucht die schon ? )
    Warten wir einfach mal ab.
  6. #6

    machtgeil...

    solche machtgeilen leute wie der palmer sind schuld daran das linksorientierte menschen die grünen nicht wählen können.
    die grünen wurden als linksorientierte partei gegründet und sollten sich nicht an koalitionen mit der union beteiligen, denn sonst bestünde die gefahr das ich einen unionskanzler mit meiner linken stimme gewählt hätte, das würde mir wehtun.
    also vorher sagen was los ist und dann nötigenfalls opposition und nicht hinterher pauschalieren:
    "der wähler hat das so gewollt."
  7. #7

    Und Alles wieder beim Alten

    Der hat ja völlig Recht, nur wird er gegen die Rot-Grüne Arschküsserei in der Parteisoße nicht ankommen.
    Hätten die Grünen ein paar Leute mehr von seinem Schlag, dann wären sie, auch auf Bundesebene, eine wirklich ernstzunehmende
    Partei mit Führungscharakter. Nach der BW-Wahl hat der "Realo-Flügel" innerhalb der Grünen Aufwind bekommen
    und sich in der Partei stärker positioniert. Das ist relativ einfach nachdem man in einem der letzten Bundesländer gewinnt,
    in welchem die Wirtschaft und der Haushalt funktionieren und der Großteil der Wähler dem bürgerlichen Mittelstand angehören.
    Nichts desto Trotz sind bei den Grünen auf der Bundesebene und in den meisten Ländern immer noch die "Ewig-Gestrigen" federführend
    und es überrascht nicht, dass mit Blick auf eine Koalitionsrolle in der künftigen Regierung und die damit verbundenen Pöstchen, alte Muster
    aufleben und dem Parteiklerus wieder die Hintern geküsst werden. Die alten Gesichter, das alte Programm. Aber Hauptsache der Tofu-Burger
    schmeckt das nächste Mal beim Castor Transport. Schade nur um die Perspektive die da manche Wenige haben aufflammen lassen.
  8. #8

    Es kommt immer darauf an!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In NRW reichte es für Rot-Grün zur gemeinsame Mehrheit - aber klappt das auch bei der Bundestagswahl? Bei den Grünen sorgt diese Frage für heftige Differenzen: Realo-Kopf Palmer greift Parteichefin Roth an, weil sie die Grünen im Bündnis mit der SPD einmauern würde.

    Nach der Wahl in NRW: Streit bei den Grünen um das Verhältnis zur SPD - SPIEGEL ONLINE
    Als in 2011 in Baden-Würtmb. die Grünen größer wurden als die Sozis, hat keiner der Edel-Grünen, Herr Palmer auch nicht, ähnliche Töne von sich gegeben. Wollt ihr Grünen mit den Schwarzen im Bund zusammen gehen? Mit welchem Koalitions-Programm?
    Hat euch das Abschalten der AKW durch die Bundes-Regierung auch eure Hirne abgeschaltet? Von den ehemaligen grünen Herzen will ich gar nicht reden.
    Es wächst eben nicht zusammen, was nicht zusammen gehört. Und das die Sozis ihre Hausaufgaben auch noch lösen müssen, ist klar.
    Nur: Wer nicht?
    Und noch was: Wenn nicht Rot-Grün, Herr Palmer, dann lieber Rot-Schwarz und die Restgrünen in die Oposition?
    Des isch e bissle arg danebe, Herr Palmer!
  9. #9

    Eine Ampel mit dem gelben Personal?

    Zitat von coulivili Beitrag anzeigen
    Es ist natürlich richtig, auch eine Ampel-Koalition in Erwägung zu ziehen, wenn es für Rot-Grün nicht reicht und die Inhalte zueinander passen. Allerdings sollte Palmer deutlich sagen, wie weit er gehen würde.

    Wenn ich davon ausgehen muss, dass meine Stimme für die Grünen möglicherweise auch einer Kanzlerin Merkel zur fehlenden Mehrheit (Stichwort Schwarz-Grün oder Jamaika) verhelfen könnte, würde ich vorsichtshalber davon absehen, die Grünen zu wählen.
    Scheinbar alles Überlegungen, um an die Macht zu kommen, egal was es kostet, ggf. auch die ehemals eigene Überzeugung.
    Daher: Weiter so. Es wird schon schiefgehen. Und die Piraten machen Euch ein schönes Seebegräbnis.