Es ist ein ernüchterndes Ergebnis: Deutschland ist zwar in den vergangenen zehn Jahren deutlich wettbewerbsfähiger geworden, aber der Preis für die Beschäftigten ist hoch. Laut einer*Studie haben fast alle Arbeitnehmer seit dem*Jahr 2000 massiv*an Kaufkraft eingebüßt - teilweise bis zu 22 Prozent.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...775232,00.html
Das ist doch das erklärte Ziel der Politik, daß wir uns zukünftig auf dem Globus etwas bescheidener geben.
Hört denn niemand zu?
Und Geld scheint es ja noch genug zu geben, das bei uns nicht mehr benötigt wird.
Es liegt also alles im Plan.
Geld verdirbt bekanntlich den Charakter, und sozial ist ja nur Arbeit allein-also sind wir charakterlich wertvoller und deutlich sozialer geworden.
Zumal der Effekt durch den Teuro ja noch vervielfacht wurde. Real hat sich das allgemeine Leben (Essen, Kleidung, Miete, Strom) in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Nicht gefühlt, sondern real. Ich esse seit Jahren ungefähr das gleiche, Brot/Brötchen mit Aufschnitt und Mittags warm, was man hierzulande eben so ist. Konnte ich früher mit 50 DM inklusive Getränke für den Wocheneinkauf hinkommen, zahle ich dafür heute ungefähr 55€. Und ich kaufe nicht bei Feinkost Ferkel, sonder bei den Discountern-billiger gehts nur, wenn ich den Aldilaster entführen würde.
Das wird sich aber auch wieder ändern. Der Euro wird verschwinden, die Grenzen werden wieder hochgezogen und der Ökowahn ist auch schon zur Hälfte überwunden. Nach diesem Wahldorfschüler-FDP-Jahrzehnt geht das normale Leben wieder los.
Und auch hier wieder: Die Preise für Arbeitskräfte (=Löhne) sinken.
Also kann es keinen Fachkräftemangel geben, denn im Mangel müssten die Preise steigen.
Und das soll noch jemanden verwundern?! Ich lach mich ...
Liebe Statistiker, das wussten wir längst, weil wir es seit 2000 Monat für Monat auf unserem Konto ablesen können. Jetzt sagt uns aber doch bitte auch, wo das ganze Geld abgeblieben ist!