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Vergabe der Bundesliga-Rechte: Endspiel um 500 Millionen Euro

DPADer Pay-TV-Sender Sky kämpft um seine Existenz, die Fußball-Bundesliga. Denn erstmals bietet auch die Deutsche Telekom für die Live-Übertragungsrechte. Welche Chancen hat der Herausforderer? Und was ändert sich für den Zuschauer?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827844,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Klartext heißt das, die Telekom tritt anders als Sky keine eigene Sendelizenz an, sondern verkauft die Rechte an andere Unternehmen. Statt wie derzeit nur Live-Berichte von einem einzigen Anbieter würde es dann künftig eine Masse an Anbietern geben, die Live-Fußball zeigen.

    Der Zuschauer könnte also ein Telekom-Produkt nutzen, ohne Telekom-Kunde zu sein. Der Konzern verspricht der DFL, auf diesem Wege deutlich mehr Zuschauer für Live-Übertragungen gewinnen zu können. Und auch der Kunde würde profitieren - da dank des neuen Wettbewerbs die Preise sinken.
    Wenn der DFL will, dass die Live-Übertragungen auf mehr als nur einem Sender laufen, dann könnten "die" ja auch die Rechte direkt an mehrere vergeben. Wozu braucht der DFL da die Telekom als Zwischenhändler?
    Die Mehreinnahmen würden doch dann alle bei der Telekom landen und nicht beim DFL
  2. #2

    Sky wird früher oder später ganz von allein vom Markt verschwinden. HD+ ebenso. PayTV funktioniert in Deutschland nicht, weil die Leute einfach nicht bereit sind, dafür Geld auszugeben. Ich wage zu behaupten, dass 80% der Nutzer von Sky das hauptsächlich wegen der Bundesliga nutzen und diese sofort abspringen, wenn die Bundesligarechte weg sind. HD+ hingegen gibt zwar an, 800.000 Kunden zu haben, davon sind aber fast 700.000 Gratis-Kunden, die die Gratisphase wahrscheinlich sowieso nicht verlängern werden.
    Auf lange Sicht rechnet sich das einfach nicht. Hat Sky denn in Deutschland jemals schwarze Zahlen geschrieben? Ich glaub nicht. Die waren immer in der roten Zone, haben Jahr für Jahr Verluste eingefahren. Es wundert mich, dass Murdoch das überhaupt so lange mitmacht.
    Bei HD+ wird's ähnlich laufen.
  3. #3

    Manchmal frage ich mich wirklich...
    "Der Markt ist gesättigt".
    Aha.

    Dann soll man mir doch mal sagen, wo ich letzte Woche Dortmund - Bayern für eine Einmalzahlung kaufen konnte? Nirgends.
    Es gibt gar nicht die Angebote, dass der Markt gesättigt sein könnte, weil man gar nicht die Möglichkeit hat, ausser mit einem langfristigen 16,90€ pro Monat Knebelvertrag für 200€ pro Jahr Bundesliga oder 400.- € pro Jahr Champions League zu gucken.

    Wenn ich aber nur 50€ im Jahr ausgeben will, schau ich in die Röhre. Von Marktsättigung kann wohl keine Rede sein, wenn ich 75% der Kunden erst gar nicht bediene.
  4. #4

    Zitat von liany Beitrag anzeigen
    Wenn der DFL will, dass die Live-Übertragungen auf mehr als nur einem Sender laufen, dann könnten "die" ja auch die Rechte direkt an mehrere vergeben. Wozu braucht der DFL da die Telekom als Zwischenhändler?
    Die Mehreinnahmen würden doch dann alle bei der Telekom landen und nicht beim DFL
    Soweit ich das mitbekommen habe, wollte die DFL lieber alle Rechte (TV,Mobile,IPTV) an einen einzigen Anbieter vergeben, so wie die Telekom auch dafür geboten hat, und nicht wieder mehrere Anbieter haben. Aber anscheinend war das Angebot der Telekom dann doch nicht so überzeugend, eben weil sie nur Zwischenhändler wären.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Pay-TV-Sender Sky kämpft um seine Existenz, die Fußball-Bundesliga. Denn erstmals bietet auch die Deutsche Telekom für die Live-Übertragungsrechte. Welche Chancen hat der Herausforderer? Und was ändert sich für den Zuschauer?

    Vergabe der Bundesliga-Rechte: Endspiel um 500 Millionen Euro - SPIEGEL ONLINE
    Solange soviel Geld für ein bisschen Gekicker ausgegeben wird, scheinen wir alle noch genügend Geld zu haben.
  6. #6

    Gebührenverschwendung

    Ich will auf keinen Fall, dass meine Fernsehgebühren für Fussballrechte ausgegeben werden.
    Wer unbedingt Fussball schauen will, soll dafür gefälligst gesondert bezahlen und nicht meine Gebührengelder und auch noch Sendeplätze dafür bekommen.

    Die ARD hat in diesem Bieterverfahren einfach nichts zu suchen.
  7. #7

    Also, ich zahle pro Heimspiel 11,80 mit Dauerkarte und die Auswärtsspiele seh ich inner Knaape! kost nix Bier...
  8. #8

    hat offensichtlich keinen Schimmer wovon er redet. Wenn das Angebot schlecht ist, bin ich nicht bereit zu zahlen. Und nicht weil es sich nicht um Fußball handelt. Die Preise von Sky sind einfach unverschämt und das Angebot/Pakete für mich nicht interessant (für Bekannte auch nicht). Von daher kommt kein Sky-Abo ins Haus.

    Sollte sich durch die Telekom mehr Wettbewerb ergeben, bin ich auch bereit bei einem interessanten Angebot zu kaufen.
  9. #9

    Zitat von zaphod1965 Beitrag anzeigen
    Ich will auf keinen Fall, dass meine Fernsehgebühren für Fussballrechte ausgegeben werden.
    Wer unbedingt Fussball schauen will, soll dafür gefälligst gesondert bezahlen und nicht meine Gebührengelder und auch noch Sendeplätze dafür bekommen.

    Die ARD hat in diesem Bieterverfahren einfach nichts zu suchen.
    Ich will auf keinen Fall das meine Rundfunkgebühren für etwas ausgegeben was SIE sehen wollen. Wenn sie etwas Bestimmtes sehen wollen, dann zahlen sie gefälligst gesondert dafür....








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