das in die Sportförderung fließt, erreicht nicht die Sportler.
So ist es leider. Meine Freundin ist Mutter eines Kanuten, und die erzählt mir Sachen...
DPA86 Medaillen insgesamt, 28 Mal Gold? Der jetzt veröffentlichte Medaillenplan des Innenministeriums hat mit der Realität von London nichts zu tun. Das Verfahren, nach dem Hunderte Millionen Steuergelder in den Spitzensport fließen, ist willkürlich und intransparent. Es gehört radikal reformiert.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,849453,00.html
das in die Sportförderung fließt, erreicht nicht die Sportler.
So ist es leider. Meine Freundin ist Mutter eines Kanuten, und die erzählt mir Sachen...
Es wird wirklich immer schlechter. Was soll so eine Meldung?
Zum Einen ist das wohl etwas unwichtig und dann auch noch sachlich mindestens fragwürdig.
Jedes Unternehmen kennt es, Zukunfts-Ziele zu definieren und dann entsprechend der Erfahrungen und Entwicklung den sich ändernden Gegebenheiten anzupassen.
Natürlich werden die Ziele hoch angesetzt. Das ist dan das Maximum, was man unter optimalen Bedingungen erreichen kann. Und ebenso natürlich ist es, dass nicht alles klappt, sich Voraussetzungen ändern und somit das Maximum quasi nie erreicht wird.
Wo ist da die Skandal-Meldung?
Da ist nichts! Aber Spiegel stürzt sich auf das Nichts, wie alle anderen geifernden sensationssuchenden Käseblättern.
Lächerlich!
Wenn man Vorgaben machen könnte, die erfüllt werden, wäre es ja kein Wettkampf mehr. Sport ist nicht kalkulierbar.
Was das IM da verzapft hat, ist einfach lächerlich. Vesper passt da prima in die Clique, der war als Grüner schon ne Lachnummer.
Ich schätze mal, die Welt beömmelt sich grade über die doofen Deutschen.
Planwirtschaft für Olympia. Hat die Perle aus der Uckermarck doch ein paar Reliquien rüber retten können....................
Was wundert man sich, wenn man es auch bei der zweiten Olympiade mit BMX nicht hinbekommt, irgendwo in Deutschland einen entsprechenden Starthügel zu bauen. So teuer ist das Ding nun auch wieder nicht. Nur mal so als Beispiel.
Ineffektiv ist die Förderung definitiv, nötig aber auch...
Ob die Verteilung der Fördergelder auf diese Art und Weise sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt (die Probleme fangen ja schon mit den lächerlich niedrigen Preisgeldern für Medaillen an), aber so weltfremd, wie hier dargestellt, ist das Ziel nun auch wieder nicht - zumindest, wenn man von den mit dem Schwimmverband ausgehandelten Ziel mal absieht ("optimistisch" ist es natürlich auch dann noch.) Das sich Handballer (v.a. Männer-Team) und Fußballer (v.a. Frauen-Team) mehr oder weniger in der Qualifikation blamieren, konnte damals ja keiner ahnen. Im Gegenteil: Damals hat mit großer Sicherheit eine Mehrheit der Deutschen an eine Medaille in beiden Sportarten geglaubt.
Und ähnlich dieser beiden, gab es auch große Enttäuschungen bei den Qualifizierten. Hätten alle Deutschen, die noch in diesem, bzw. in letzem Jahr Weltmeister wurden (zum Teil waren sie es sogar mehrmals in Folge) Medaillen geholt, dann wär man jetzt schon gar nicht mehr so weit von der Zielsetzung entfernt. Überraschungen gab es auch, aber außer Brink, Reckermann kaum bis gar keine goldenen.
Natürlich ist es falsch jetzt nur auf den Sportlern herumzuhacken. Beim Schwimmen war zum Beispiel eindeutig der Verband samt nicht vorhandenen Trainern Schuld. Die Sportler selbst nur zweitrangig.
Ohne stärkere Förderung wird man auch das Spiel für Sotschi nicht erreichen können. Das in manchen Sportarten überhaupt keine deutschen Sportler angetreten sind oder im Segeln und in der rhythmischen Sportgymnastik praktisch nur Teenager, kann ich mir persönlich auch nicht wirklich nur mit "fehlendem Interesse" erklären, sondern es ist einfach so, dass man die Talente "da draußen" gar nicht erst sichtet. Bei letzteren beiden Sportarten, kann man zumindest positiv sagen, dass sich ein Nachwuchs zu entwickeln erscheint. Ohne Geld, dass direkt in die Sportarten investiert wird, befürchte ich aber, dass die in 10 Jahren auch nicht viel besser als jetzt sein werden.
Meine Bitte an das BMI und den DOSB wäre es, dass man sich mal in GB und China abgucken soll, wie dass mir der Sportförderung funktioniert, damit 2016 nicht wieder die Enttäuschungen und die "Dabeisein ist Alles"-Parolen alles andere überstrahlen.
MedaillenPlaner. Das glaub ich ja jetzt nicht. Also Deutschland wurde mal vor ein paar Jahrzehnten Weltmeister im Fussball, okey keine Olympiade, aber die Fussballer haben noch neben dem Fußballspielen gearbeitet als normale Arbeiter und wurden weltmeister. Ich persönlich halt von diesem ganzen globalen Wettbewerb eh nigs, weil die Menschen die da antreten eh die Bühne des rationalen Denkens verlassen haben, weil man das gar nicht mehr gefühlt realisieren kann (also wer da mitmacht muss auch die Konsequenzen ertragen, leider) und somit gibt es niemals Planer real, höchstens von deren auserkoren die darüber schreiben müssen (wie spiegel.online, ich werte das als kritik an Ihnen) damit Sie plump halt was melden können.
Medaillen Planer? Sagen Sie doch mal wer dafür Geld bekommt, wenn es die überhaupt geben sollte, was ich übrigens nicht glaube.
MFG
Das riecht nach China, Russland, Nordkorea - aber nicht nach einer Demokratie des 21. Jahrhunderts. Man kann nur den Kopf schütteln. Dass diesen Technokraten sowas nicht perinlich ist.....
Medaillenvorgaben sind Blödsinn, denn Medaillen sind gar nicht planbar, da sie auch von den Leistungen anderer Länder abhängen. Allenfalls sind Zielvorgaben in Meter, Sekunden etc. sinnvoll. Ich finde das Gemäkel der Journaille an den Leistungen der deutschen Sportler schäbig. Wie soll ein Land wie Deutschland denn mit Riesen wie USA und China konkurrieren? Außerdem ist die Überschätzung von Goldmedaillen grotesk. Wer will ernsthaft behaupten, dass ein Team mit 1 Goldmedaille erfolgreicher ist als ein Team mit 10 Silbermedaillen? Besser wäre ein Erfolgsmaß wie 1.Platz = 2 x 2. Platz, 2. Platz = 2 x 3.Platz usw. Aber was soll's, Olympia mit seinem Griechenland- und Fackellauf-Kitsch, mit verlogenen Zielen (Frieden, ruft die Jugend der Welt) ist ein Funktionärs- und Politiker-Zirkus, den man von mir aus ersatzlos in die Tonne treten kann.
So, nun hat das deutsche Team am Freitagabend schon mehr Medaillen errungen als vor 4 Jahren.
Am Samstag könnten noch ein paar dazu kommen.
Ergo haben die verantwortlichen Sportlerinnen durchaus einiges richtig gemacht.
Schluss also mit dem mit dem undiffernzierten Bashing von Athleten und Funktionären.