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Verfassungsreferendum in Syrien: USA nennen Assads Vorschlag lächerlich

REUTERSEs sind die Machtspiele eines Diktators: Während Panzer die Stadt Homs attackieren, verspricht der syrische Präsident Assad eine Volksabstimmung über die Verfassung. Ein Sprecher des Weißen Hauses bezeichnete den Vorstoß als "Verhöhnung der Revolution" - und warnte vor neuer Gewalt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...815577,00.html
  1. #10

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind die Machtspiele eines Diktators: Während Panzer die Stadt Homs attackieren, verspricht der syrische Präsident Assad eine Volksabstimmung über die Verfassung. Ein Sprecher des Weißen Hauses bezeichnete den Vorstoß als "Verhöhnung der Revolution" - und warnte vor neuer Gewalt.

    Verfassungsreferendum in Syrien: USA nennen Assads Vorschlag lächerlich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der US-Senator Joe Lieberman wirbt schon für indirekte Waffenlieferungen für die Aufständischen. Und das, wie in Libyen geschehen, über z.B. Katar.
    Der frühere Mossad-Chef Efraim Halevy fabuliert schon: dass Syrien die Achillesferse des Irans sei und Angriffen werden sollte. Um Russland zu Ködern sollten die USA den Verbleib der russischen Militärbasen garantieren.
    (Quelle: Die UNO bleibt am Ball | Journal21 - Journalistischer Mehrwert )
    Der Aufstand in Syrien wird längst nicht mehr aus humanitären Gründen vom Ausland unterstützt. Nicht einmal um Syrien selbst geht es, sondern um geostrategische Interessen. Was der Verdacht schürt, dass gewisse Interessengruppen schon jetzt, über freie Waffenhändler in der Region, den Aufstand unterstützen.
    Wir sollten uns nichts Vormachen, es gibt 2 Optionen für Syriens Bevölkerung. Entweder mit dem alawitischen Regime und zehntausenden Opfer. Wobei die Opferzahl durch die Weltöffentlichkeit vielleicht auf dem Verhandlungsweg begrenzt werden könnte. Oder ohne Regime aber mit einem Jahrelangen Bürgerkrieg vermischt mit einem Stellvertreterkrieg zwischen den Schiiten und Sunniten mit hunderttausenden Opfern. Was besonders die Christen ihrer Heimat berauben wird und die ganze Region destabilisieren könnte.
    Einzig Russland scheint dies klar zu kommunizieren, vielleicht weil sie nur für Syrien Interessen haben und nicht den syrischen Konflikt nutzten wollen um die ganze Region um zu gestalten.
  2. #11

    Zitat von karlomari Beitrag anzeigen
    Sie sollten lieber die Berichte wo von der Ermordung von Christen und anderen religiösen Minderheiten berichtet wird, ernst genommen werden und vor allem an den Irak erinnern. Es heißt doch immer: Aus Fehlern lernen. Leider scheinen die Regierungen der NATO Länder und Leute wie Sie dagegen immun zu sein. Was für Sie zählt, dürften weniger die Menschen als vielmehr machtpolitische und religiöse Interessen sein.

    Wie das israelische Portal Debkafile letzten Donnerstag berichtete, unterstützen Instrukteure der Armee-Sonderkräfte aus Großbritannien und Katar die bewaffneten Formationen, die gegen die syrischen Regierungstruppen im Raum der Stadt Homs kämpfen. Die ausländischen Militärs nähmen nicht direkt an den Kämpfen teil, wirkten jedoch als Taktik-Instrukteure und organisierten die Nachrichtenübermittlung sowie die Waffen- und Munitionsversorgung.
    Wie in Libyen.

    Ich weiss wie schlimm die Zustände und die Situation für die Christen im Irak sind. Ich bin nicht immun gegenüber menschlichen Leids. Syrien ist nicht der Irak, dort kam es zu den verfolgungen durch das fehlern staatlicher Ordnung, das war ein Kapitalfehler der nach dem Sturz gemacht wurde diese ganzen Polizeikräfte zu entlassen. Ich bin mir sicher dieser Fehler wird in Syrien bestimmt nicht gemacht werden.

    Im übrigen, die Quellen von DEBKA sind für mich absolut nicht vertrauenswürdig.
  3. #12

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    Zitat von amana Beitrag anzeigen
    Ich weiss wie schlimm die Zustände und die Situation für die Christen im Irak sind. Ich bin nicht immun gegenüber menschlichen Leids. Syrien ist nicht der Irak, dort kam es zu den verfolgungen durch das fehlern staatlicher Ordnung, das war ein Kapitalfehler der nach dem Sturz gemacht wurde diese ganzen Polizeikräfte zu entlassen. Ich bin mir sicher dieser Fehler wird in Syrien bestimmt nicht gemacht werden.

    Im übrigen, die Quellen von DEBKA sind für mich absolut nicht vertrauenswürdig.
    Nein, der Fehler war viel zu wenig Besatzungssoldaten für den Schutz der Zivilbevölkerung bereit zu stellen. Da dies genauso in Afghanistan geschah war es mit Sicherheit kein versehen sondern Realpolitik. Die Kriegs führenden Nationen konnten den nötigen Umfang an Besatzungssoldaten niemals politisch durchbringen. Bush musste Entscheiden entweder Krieg zu führen und das Risiko voll auf die gegnerische Zivilbevölkerung ab zuschieben oder keinen Krieg zu führen.
  4. #13

    Zitat von johnny01 Beitrag anzeigen
    Es scheint Ihnen vollkommen egal zu sein, dass vom syrischen Regime bis dato über 6.000 Menschen getötet wurden. Zudem kommt, dass viele 10.000 (niemand weiß genau, wie viele) Menschen unter unwürdigen Bedingungen gefangen gehalten und gefoltert werden. Das alles scheint Ihnen egal zu sein! Dieses Regime unterdrückt und knüppet seit über 40 Jahren jede Art der Opposition und kommt jetzt (11 Monate.....
    Unabhängig von der ansonsten sehr pathetischen Aussage, die Sie hier machen, und die wohl auch nicht ganz falsch ist, fordern Sie also ein Aushebeln des UN-Sicherheitsrats.
    Da darf man dann wohl die Frage stellen:
    Wissen Sie, weshalb der UN-Sicherheitsrat gegründet wurde?
    Verstehen Sie tatsächlich, was es bedeutet, das Veto eines Sicherheitsratsmitglieds zu ignorieren?

    Sind Sie der Überzeugung, dass die Legitimation der Uno ausschließlich die Interessensvertretung westlicher Staaten sein sollte?
    Selbst wenn die geschilderten Zustände zutreffend wären, wären Sie bereit, die UN insgesamt abzuschaffen zur Lösung dieser innerstaatlichen Krise?
    Ich halte dies für unverantwortlich und dumm. Und ich kann nicht nachvollziehen, wie man einen solchen Blödsinn ernsthaft behaupten kann.
  5. #14

    [QUOTE=amana;9646701 Ich bin mir sicher dieser Fehler wird in Syrien bestimmt nicht gemacht werden.
    [/QUOTE]

    Wieso amana, was verleitet Sie zu dieser Annahme?

    Sie wissen doch von der Verknüpfung von Justiz, Exekutive und Legislative in Syrien, wenn all diese regelnden Institutionen wegbrechen, aus welchem Grund sollte dann das ausbleiben, was seit mehreren Jahrtausenden bereits die Folge jeder militärischen Auseinandersetzung in der Levante ist?

    Ich möchte Ihnen glauben, aber so sehr ich mich auch bemühe, ich finde keine Anhaltspunkte dafür, dass die Situation nicht völlig eskalieren würde.
  6. #15
  7. #16

    Jede ernsthafte Reform müsste zu Assads Verhaftung führen...

    Zitat von RudiLeuchtenbrink Beitrag anzeigen
    wenn das mit dem Referendum in Syrien gelingt gibt es Parteien und Demokratie.
    Hahaha.

    Fouad Hamdan in der FAZ:

    Kurz nach seiner Inthronisierung hatte Baschar al Assad den "Damaszener Frühling" genehmigt. Journalisten durften Beamte kritisieren, Diskussionsgruppen entstanden, es wurden Stimmen für ein Mehrparteiensystem und das Ende des Ausnahmezustands laut. Doch schon im Herbst 2001 beendete das Regime diese Phase mit Verhaftungen, viele gingen ins Exil. Zehn Jahre später erklärte Assad das Ende des Ausnahmezustands, im Juli 2011 gab er grünes Licht für einen "nationalen Dialog". Das führte zu einer Werbeshow, bei der die Regimetreuen vor laufenden Kameras sich selbst bestätigten...

    ...Baschars Reformmaskerade fiel...
    aber schon im März desselben Jahres,...als die 4. Armeedivision, geführt von seinem Bruder Maher, die friedlichen Proteste in Deraa nahe der jordanischen Grenze im Kugelhagel niederschlagen wollte. Die Revolution war geboren...

    ...Für Assad gibt es keinen Weg zurück, er ist seit dem Moment verloren, da er den Teufelskreis der Gewalt in Gang setzte. Jede ernsthafte Reform müsste zu Assads Verhaftung, zu der seiner Familie und Helfershelfer führen...
  8. #17

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind die Machtspiele eines Diktators: Während Panzer die Stadt Homs attackieren, verspricht der syrische Präsident Assad eine Volksabstimmung über die Verfassung. Ein Sprecher des Weißen Hauses bezeichnete den Vorstoß als "Verhöhnung der Revolution" - und warnte vor neuer Gewalt.

    Verfassungsreferendum in Syrien: USA nennen Assads Vorschlag lächerlich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Nein, es ist Entgegenkommen, ein Angebot an die friedlichen Demonstranten
    für Freiheit und Demokratie in Syrien.

    Die Äußerungen des Sprechers des Weißen Hauses, als auch Westerwelles
    zeigen, daß es darum nicht mehr geht oder nie ging.
  9. #18

    Zitat von Coroner Beitrag anzeigen
    Schlimm, dass die westlichen angeblichen Demokratien nicht die Kraft aufbringen, die ausufernden westlichen Kriege zu stoppen, obwohl eine Mehrheit ihrer Bevölkerung dagegen ist.
    Wie man Kreg und Blutvergießen stoppen kann?

    Das ist doch einfach. Ein regime change mit Blutbad vorher und nachher, einseitige Bewaffnung von Islamisten, einseitige Berichterstattung mit einer dubiosen Londoner "Stelle" als Quelle der reinen, unverfälchten Wahrheit, Darstellung von Islamisten als Vorkämpfer für Demokratie, Aufrüstung der Nachbarstaaten, Unterstützung Israels durch Veto bei Bedarf und Lieferung modernster Waffen, Einsatz von Drohnen in Syrien, maximaler Einsatz der Geheimdienste, Schulung von Islamisten an modernsten Waffen, Schaffung von Trainingszentren für Islamisten in der Türkei, Unterstützung des Exports libyscher Ex-Rebellen und libyscher, syrischer und irakischer Al-Kaida-Kämpfer nach Syrien, ein umfassendes Embargo gegen die Zivilbevölkerung, Ölembargo, Einfrieren von Konten, Einschaltung des IStGH, Aufbau eines Drohszenarios gegen die Syrienunterstützer Iran, Russland und demnächst China, Militärmanöver, Vorschicken von Vasallenstaaten wie Katar, Behauptung eines Interesses Aufbaus einer Demokratie durch Despotenstaaten der arabischen Liga ..., Zusammenarbeit mit Al Kaida, Verkauf von Leopardpanzern an Syrien, Verkauf von U-Booten an Israel, Riesenwaffendeal mit SA und anderen zwecks Kriegesvorbereitung gegen Iran, Krieg gegen einen der letzten Verbündeten Irans, Isolierung Irans, Eingliederung von Syrien in Centcom, Schliessung einer wichtigen russischen Marinebasis, Nutzung der einmaligen strategischen Lage Syriens für geostrategische Interessen, Erschliessung Syriens für Heuschrecken und Neocons, Ausspielen der Islamistenkarte, Unterstützung der Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten, ein paar Blutbäder an Christen und Alewiten, Vertreibung nicht sunnitischer Bevölkerung aus Syrien, ethnische Säuberung, Förderung der Scharia und der Entstehung eines rückwärtsgewandten Gottesstaates, Torpedierung der Emanzipation der Frau und der Frauenrechte ...

    Das Eine oder Andere habe ich sicher vergessen. Aber es gibt nicht nur Ideen genug, nein, sie werden bereits mit tödlicher Präzision umgesetzt. Der Westen wird das Blutvergiessen stoppen, genau wie in Afghanistan, Irak und Libyen.

    Aber nur so lässt sich Blutvergiessen vermeiden. Falls Sie Sarkusmus entdecken dürfen Sie ihn behalten.
  10. #19

    Die USA blockiert immer jeden Dialog

    Immer dann wenn sie Krieg wollen, benehmen sich die USA wie bedrunkene dysfunktionale Bullies.

    Der Unterschied ist nur... wer will denn immer Krieg? Es ist immer die USA... und der zivilisierte barbarische Westen? Immer (natuerlich nicht alle Menschen, aber deren Regierungsvertreter zumeisst).

    Wie gesagt, das hat nichts damit zu tun das das Land auch ein paar
    gute Seiten hat vor allen Dingen die Landschaft und viele Leute.

    Aber, Assad hat mit Barbara Walters gesprochen - er ist zum Dialog bereit.

    Die meissten Syter wollen Assad. Lasst das Land zur Wahl schreiten und Assad wuerde gwinnen.

    Die Leute wissen das Depleted Uranium langsamer Genozid bedeutet und spueren, und es hat den Anschein dass man die Menschen im Land im Grunde ausrotten will.

    Assad ist eine bessere Loeung als Depleted Uranium.

    Uebrigens in Libyen wird gefolterd. Es gibt Videos auf Youtube wo Frauen bei vollem Bewusstsein die Bruesste abgeschitten wurden weil das Maedchen in die Kamaera schaut und langsam weinend stirbt. Ausserdem wurden Menschen das Herz herausgeschnitten und damit Fussball gespielt. Naja, vielleicht waren die Filme ja eine Faelschung, man weiss nie aber ich habe ein ungutes Gefuehl. Man sollte das mal untersuchen.

    Schaut Euch doch mal an was passiert wenn das System zusammen bricht? Es ist furchtbar. Es wird durch Krieg niemals was besser sondern nur schlechter.

    Lybien hat viel mit Syrien zu tun weil die Leute wissen was kommt.
    Unsere Freiheit ist nur noch Leid und Tod fuer diese Menschen. Naja,

    Hauptsache es geht uns gut. Bitte Lasst die Syrer leben ohne Krieg. Die Terroristen muessen zur Rechenschaft gezogen werden. Besser ein schlechtes Staatsoberhaupt als Depletet Uranium und weisser Phosphor.

    Weniger Arroganz brauchts und mher Dialog.


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