DPAIn der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885115.html
Darum geht es aber genau.
Dieses, dann nennen wir es eben nicht Ehe, ist Diskriminirung. Sie erfüllen alle Bedingungen einer Ehe, erfüllem die Rechte für Ehen von heterosexuellen Paaren vor dem Gesetz.
Wir können uns darauf ainigen, dass religiöse Menschen es nicht Ehe nennen müssen. Das können sie Sonntags in der Kirche tun. Vor dem Gesetz ist es eine Ehe, schon alleine wegen der daraus resultierenden Rechte und Pflichten. Und deswegen müssen die Leute akzeptieren, dass diese Verbindungung auch als Ehe bezeichnet wird, zumindest im Gesetz und der Öffentlichkeit, die gegen Religion und Weltanschauung blind zu sein hat.
Da stimme ich natürlich absolut zu :-) was ich damit nur deutlich machen wollte, ist folgendes:
Es wird damit argumentiert, dass das Bundesverfassungsgericht selbst den Begriff "Ehe" als eine Verbindung zwischen Mann und Frau definiert habe. Selbst wenn man dies nun als für alle Zeiten unveränderbare Definition hinnimmt (was wirklichkeitsfremd wäre, da bestimmte Auslegungen von Rechtsbegriffen nie für alle Zeit in Stein gemeißelt sind - aber nehmen wir es halt einfach mal an), dann macht es im ERGEBNIS keinen Unterschied, ob das, was zwei homosexuelle Menschen als Bund fürs Leben schließen, nun "Ehe" oder... sagen wir mal... "Pustekuchen" genannt wird (Namen sind ja Schall und Rauch) solange es unterm Strich rechtlich genau dieselben Rechte und Pflichten beinhaltet wie die "klassische Mann/Frau-Ehe".
Allerdings würde ich es auch als wesentlich einfacher und unkomplizierter betrachten, wenn man einfach durch einen Verfassungszusatz im Wege einer Grundgesetzänderung klarstellen würde, dass Ehe nichts mit der sexuellen Ausrichtung oder mit dem Geschlecht der Ehepartner zu tun hat ... aber warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht ;-)
Das ist das Selbe.
Sie wollen die Kinder im goldenen Käfig halten.
Wer etwas Neues probieren möchte, läuft Gefahr dass es schief geht. Wer diese Gefahr verhindert, verhindert gleichzeitig, dass neues Gutes eventuell sogar besseres entsteht.
Die Gefahr, dass es schiefgeht bewerten wir unterschiedlich - ich danke das ist die größte Differenz. Da wir beide vermutlich nicht die Fachleute sind, die das richtig einschätzen können hat das Bundesverfassungsgericht nicht uns sondern andere Sachverständige befragt.
Sie kennen sicher die nicht genau zu benennenden Opfer dieser gepriesenen Einrichtung namens Ehe. Gehen Sie in die Heime und zu den Therapeuten, in die Gefängnisse und auf die Friedhöfe, zusätzlich suchen Sie bitte in Ihrem Umfeld nach kranken Hirnen und ordnen diese eben genau Ihrem bevorzugten Zustand Ehe mitsamt Sicherheit für Kinder zu.
Eine Ehe hat mit Sicherheit nicht zwingend was zu tun, nichts mit Wärme und nichts mit Liebe. Die Ergebnisse finden sich überall.
Was sein muss muss sein! Ich darf aber lächeln, wenn zwei Männer einen Kinderwagen schieben.
Sie dürfen lächeln. In den 60er Jahren wurden ALLE Männer belächelt, die einen Kinderwagen schoben.