Die RAF-Terroristen haben es tatsächlich bis heute geschafft, ihre ekelhafte Ausstrahlung zu bewahren. Keine Spur von Reue oder Demut. Lernresistenz als einzige "Lebensleistung".
DPAJahrzehntelang schweigt Ex-RAF-Frau Verena Becker, dann meldet sie sich doch zur Wort - nur um zu verkünden, dass sie auf die zentrale Frage keine Antwort hat: Sie sei nicht dabei gewesen, als Generalbundesanwalt Buback ermordet wurde. Nun muss sich das Gericht einen Reim darauf machen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833103,00.html
Die RAF-Terroristen haben es tatsächlich bis heute geschafft, ihre ekelhafte Ausstrahlung zu bewahren. Keine Spur von Reue oder Demut. Lernresistenz als einzige "Lebensleistung".
Es ist schon eher bedenklich, wenn ein Chemieprofessor mit mehr als dünnen Beweisen, aber anscheinend einer Menge Einfluss so auf die Staatsanwaltschaft einwirken kann, dass diese bei einer derart dünnen Beweislage diesen Prozess führt. Auch Herr Buback wird sich damit abfinden müssen, dass in diesem Staat nur jemand verurteilt wird, wenn man ihm die Tat nachweisen kann. Klappt das nicht, kann man nicht durchs Land laufen und eine Verhöhnung der Opfer beklagen. Herr Buback wollte den Prozess, jetzt muss er damit klar kommen. Die Justiz ist nun mal keine therapeutische Einrichtung.
Was sind die Ex-RAFler doch für arme Würstchen. Schon als die Welt sich noch vor ihnen fürchtete, waren sie feige Misanthropen. Heute werden sie nur noch als ärmliche Kreaturen ohne Prinzipien, als Verlierer der Geschichte empfunden.
Wenn auch nur einer dieser Gestalten ein wenig Achtung vor sich selbst und ihren Opfern hätte, würde sie endlich erzählen, was wirklich passiert ist. Allein um den Angehörigen ein wenig Frieden zu geben.
Hätte sie den Mord begangen, hätte es Sinn gemacht bei ihrem ersten Verfahren diesen mit einzugestehen und die Haftstrafe für alle ihr vorgeworfenen Taten auf einmal abzusitzen. Hat sie ihn nicht begangen, reicht es, dass sie sich entlastet.
Mehr kann man von einem Angeklagten nicht zwingend erwarten bzw. alles andere dürfte mittlerweile verjährt sein, auch wenn andere weiterhin auf eine Antwort warten.
RAF-Terror: Ex-BKA-Mann schließt Mittäterschaft Beckers aus - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE
"Bubacks Sohn Michael betonte in der „Bild“-Zeitung: „Es gibt erdrückende Hinweise, dass Verena Becker an der Ermordung meines Vaters unmittelbar beteiligt war.“ Bei ihm habe sich eine Augenzeugin gemeldet, die in Sichtweite zum Tatort ihren Arbeitsplatz gehabt habe. „Bereits nach den ersten Schüssen beobachtete sie das Verbrechen und sah eine zierliche Frau hinten auf dem Tatmotorrad. Die Beschreibung passt auf keinen der uns über Jahrzehnte genannten Täter, eher auf Verena Becker.“
Auch das ist höchstens ein Indiz.
Selbst Wolfgang Steinke, seinerzeit Abteilungspräsident beim BKA, bezeichnet Buback als verbohrt und krank.
Es hat Gründe, warum die Beweislage so dünn ist:
"Fall Verena Becker: Auch der Turnschuh ist verschwunden
Der Mordfall Siegfried Buback wird zu einem Bermuda-Dreieck der deutschen Justiz"
Fall Verena Becker: Auch der Turnschuh ist verschwunden | Telepolis