Bei Gauck schlägt die Form den Inhalt, gibt's Rhetorik statt Substanz, Allgemeinplätze statt neuer Einsichten. Gauck ist ein Beispiel für politischen Dilettantismus. Der Gedanke bei der Nominierung Wulffs, nach dem Seiteneinsteiger Köhler wieder einen erfahrenen Politiker ins Amt zu holen, war richtig. Daher auch die Vorbehalte Merkels gegen den Seiteneinsteiger Gauck. Der Mann ist ahnungslos. Von ihm wird es keine Fakten geben und keine Analyse aufgrund von Fakten, eben weil er keine Ahnung hat. Im Schweizer Fernsehen schwadroniert er schon mal vom Überfremdungsgefühl der Menschen in Rotterdam durch Muslime, offenbar in der Unkenntnis dessen, daß der Oberbürgermeister Rotterdams ein gebürtiger Marokkaner ist. Und so geht es in einem fort beim Gauck: ein Schwätzer vor dem Herrn, ein ahnungsloser konservativer Hinterwäldler, der uns aufgeklärten Bürgern sagen soll, wo es langgeht. Das ist so als ob man einen Blinden zum Bergführer in den Alpen machen würde. Mich nervt der Mann jetzt schon ungemein mit seinem penetranten, belanglosen Geschwätz.
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