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Vereidigung des Bundespräsidenten: Gauck ermuntert Deutsche zu mehr Selbstvertrauen

DPAIn einer feierlichen Zeremonie im Bundestag ist Joachim Gauck als neuer Bundespräsident vereidigt worden. In seiner Antrittsrede rief er die Bürger zu Zuversicht auf, nannte Deutschland ein "Demokratiewunder" und forderte einen starken Sozialstaat.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823235,00.html
  1. #60

    Alpen

    Bei Gauck schlägt die Form den Inhalt, gibt's Rhetorik statt Substanz, Allgemeinplätze statt neuer Einsichten. Gauck ist ein Beispiel für politischen Dilettantismus. Der Gedanke bei der Nominierung Wulffs, nach dem Seiteneinsteiger Köhler wieder einen erfahrenen Politiker ins Amt zu holen, war richtig. Daher auch die Vorbehalte Merkels gegen den Seiteneinsteiger Gauck. Der Mann ist ahnungslos. Von ihm wird es keine Fakten geben und keine Analyse aufgrund von Fakten, eben weil er keine Ahnung hat. Im Schweizer Fernsehen schwadroniert er schon mal vom Überfremdungsgefühl der Menschen in Rotterdam durch Muslime, offenbar in der Unkenntnis dessen, daß der Oberbürgermeister Rotterdams ein gebürtiger Marokkaner ist. Und so geht es in einem fort beim Gauck: ein Schwätzer vor dem Herrn, ein ahnungsloser konservativer Hinterwäldler, der uns aufgeklärten Bürgern sagen soll, wo es langgeht. Das ist so als ob man einen Blinden zum Bergführer in den Alpen machen würde. Mich nervt der Mann jetzt schon ungemein mit seinem penetranten, belanglosen Geschwätz.
  2. #61

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    ...nannte Deutschland ein "Demokratiewunder"...
    Wie sieht es denn heute aus?! Wo Demokratie war, soll Alternativlosikgkeit erblühen...

    Deutschland ist genausowenig "Demokratiewunder" wie Gauck ein Intelligenzwunder ist.
  3. #62

    Zitat von driftwood1973 Beitrag anzeigen

    Es war wirklich für jeden etwas dabei: Etwas Freiheit hier und Verantwortung da ....!!!
    In der Tat, ich freue mich auf seine Präsidentschaft schon jetzt... ;-)
  4. #63

    Haus und Hof für die Freiheit anderer

    Honecker wurde schon längst durch einen teuerere Lösung ersetzt. Gegen Merkel war der nämlich ein Waisenknabe.

    Also auf zum nächsten Soli unter dem Deckmantel der "Freiheit" und "Solidarität".

    Also wenn wir jedesmal Haus und Hof hergeben müssen, weil wir die "Freiheit" (der anderen) und vermeintliche "Solidarität" (als Einbahnstraße) so lieben, dann gute Nacht. Dann kann man sein Leben auch gleich komplett dran geben.
  5. #64

    Kein Wunder

    Zitat von Querspass Beitrag anzeigen
    Wir sind endgültig von der DDR assimiliert. Die Ost-Städte sind schuldenfrei. Die Ex-DDR stellt den Präsidenten und die Kanzlerin.
    Ich habe schon um 1995 damit gerechnet. Die Mitbürger aus der exDDR sind uns dank einer den Intellekt besser ansprechenden Schulbildung und dem Zwang zu beständigen Auslegung des Dialektischem Marxismus einfach überlegen. Zudem haben ihre Eltern auf BILD, SPIEGEL, RTL, Sexhefte und Sexvideos weitgehend verzichtet und sind statt dessen ins Theater oder mit einem guten Buch ins Bett gegangen.

    Das Ergebnis überzeugt. Allerdings ist es nicht von Dauer, denn die Kinder und Enkel des Volkes von Herrn Gauck eifern dem nicht nach.
  6. #65

    Substanzlose Phrasen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer feierlichen Zeremonie im Bundestag ist Joachim Gauck als neuer Bundespräsident vereidigt worden. In seiner Antrittsrede rief er die Bürger zu Zuversicht auf, nannte Deutschland ein "Demokratiewunder" und forderte einen starken Sozialstaat.

    Vereidigung des Bundespräsidenten: Gauck ermuntert Deutsche zu mehr Selbstvertrauen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Da sassan sie also wieder mal einig beinander, unsere neoliberalen Volkstreter, um ein neues Mitglied zu feiern. An den üblichen Phrasen hat es nicht gemangelt: Deutschland kann stolz sein auf sein "Demokratiewunder" und voll Zuversicht und Selbstvertrauen in die europäische Zukunft gehen.

    Wenn Gauck mit Deutschland das Gleiche meint wie Merkel: Die elitäre, privilegierte Schicht Deutschlands, dann hat er natürlich Recht.
    Das Volk freilich erlebt sein blaues Wunder mit dieser Pseudodemokratie, die längst einer Finanzoligarchie Platz gemacht hat, in der Auftragspolitik gegen die Interessen der breiten Bevölkerung betrieben wird.

    Gauck wirbt für Vertrauen in diese Politik und ignoriert, dass er damit viele Millionen Menschen verhöhnt. Er ist bereits ein typischer Vertreter der etablierten politischen Klasse: Selbstgefällig, abgehoben und realitätsfremd! Das Lippenbekenntnis zum Souialstaat rundet das Bild nur ab.
  7. #66

    ausländer halt

    Zitat von aramis45 Beitrag anzeigen
    Was ich allerdings nicht verstehe warum er auf das Grundgesetz
    sich vereidigen läßt, aber von der Verfassung geredet hat....
    kennt sich noch nicht so aus.kommt vielleicht noch.ist halt doch ein lehrberuf.
  8. #67

    Unheimlich

    Es beschleicht einen ein beklemmendes Gefühl ob der einerseits so offensichtlichen, andererseits von fast allen komplett ausgeblendeten Absurdität der Gauck-Manie. Wie kann es sein dass unsere "Eliten" (sorry, Anführungszeichen sind hier obligatorisch) kollektiv so tun als ob Gauck so unglaublich geeignet für diese Amt sei? Nur die Freude darüber dass er das seine tun wird den Gutverdienern Steuererhöhungen zu ersparen, kann es doch nicht sein.
    Appelle an Mut und Selbstvertrauen sind derart billig, seicht, überflüssig und sinnlos. Geht es jetzt nur noch um irgendwelche "Gefühle" Im Land der Dichter und Denker? Ist das alles? Ein Geschwurbel abliefern in dem sich das Establishment wohlig aalen kann? Als ob das von irgendeiner Relevanz wäre, oder das Land einen Millimeter voran bringt. Zu erfahren ob Gauck die 68er doch ein bisschen mag und ob er eher gerührt, beweg oder geschüttelt ist? Eine groteske Ego-Show mit Gauck als Identifikationsfigur für verunsicherte Bürgertum. Das ihnen das Gefühl gibt dass sie guten Gewissens ihre Privilegien weiter genießen können. Am besten so lange bis sie das zeitlich segnen. Buterrwegge oder Götz Werner, um nur mal zwei zu nennen, wären dagegen Leute gewesen die Ideen haben. Nichts fürchten viele so sehr..
  9. #68

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Wenn man mal Meinungsunfragen mit dem Feedback hier im Forum vergleicht, dann fällt doch auf, das politische Foren mehr und mehr als Speaker's Corner fungieren - in denen die Frustrierten eben jenen Frust mal ablassen können.
    So sieht es aus und man wird sich daran gewöhnen müssen. Spätestens seit dem S21 Volksentscheid ist erwiesen, dass die "schweigende Mehrheit" nicht immer nur eine vorgeschobene Theorie ist. Wer motzen will ist eben laut :)

    Natürlich kann man über Sinn und Unsinn des Amts streiten (tut man ja auch schon lange) -- aber WENN man einen Bundespräsidenten haben will, dann ist das endlich mal wieder eine gute Besetzung dafür. (Mehrheitsmeinung, nicht automatisch "richtig", aber das, was in einer Demokratie zählt)
  10. #69

    Genauso ist es!

    Zitat von WernerS Beitrag anzeigen
    Wir sind ein Volk und die Politiker sind ein anderes!
    Danke Werner S.! Sie bringen es auf den Punkt. Ich habe immer gesagt, ich fühlte mich wie unter Besatzung, nur daß die Besatzer Deutsche sind. Aber Ihre Formulierung ist viel besser!








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