Forum


 

Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland

Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806175,00.html
  1. #1

    Das ich nicht lache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hab vor 10 Jahren schon nebenbei Pizza ausgefahren. Dafür habe ich damals als unqualifizierter 5,50 € die STunde plus Trinkgeld bekommen. Damals kostete alles auch etwa die Hälfte. Die Ausbeutung ist wirklich erschütternd.
  2. #2

    Ach nee.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Aber "Deutschland" geht es doch so gut wie nie?

    Das oberste Zehntel wird immer reicher, alle darunter werden immer ärmer, und am unteren Ende leben nur noch die gut, die legal-illegal-sch...egal betrügen oder die als ach-so-benachteiligte Auswärtige eine tränenfeuchte Lobby bei den grünen SozialbeamtInnen haben.

    Hauptsache, die Franzosen behalten ihren hohen Lebensstandard und wir subventionieren über Agrarzuschüsse deren Staatsbanken quer.
  3. #3

    Die Folgen der Agendapolitik

    Deutschland wird immer mehr zum Land der Hungerlöhne.
    Das ist die direkte Folge von Hartz IV.
    Immer mehr Menschen sind bereit, zu ganz geringen Löhnen zu arbeiten, um nicht in Hartz IV zu fallen.
    Seit mehr als 10 Jahren sinken die Reallöhne.
    Das ist ein Skandal und volkswirtschaftlich gefährlich, weil diese Entwicklung den Binnenmarkt schwächt.
    Und den werden wir noch brauchen, wenn demnächst die Exporte einbrechen wegen Merkles fataler Sparpolitik, die sie den Eurostaaten aufzwingt.
  4. #4

    Aaaah, SPON....

    ...hats auch gemerkt!

    Glückwunsch.

    Jetzt, allerspätestens, sollte jedem klar sein, warum unisono alle grossen Parteien der Globalisierung die Steigbügel gehalten hat. Auch die Arbeiterverräter Clement, Schröder etc.

    Allerspätestens jetzt sollten die Medien aufhören, den Sch.... von den ach so profitierenden Deutschen kritiklos nachzuplappern.

    Ein paar wenige Profitieren, viele andere verlieren. Meine Frau hat seit 6 Jahren keine Lohnerhöhung bekommen.

    Weiss noch jemand was Sprit vor 6 Jahren gekostet hat? Brot? Strom?

    Ich lebe in Baden Württemberg und meine Frau ist Zahnarzthelferin mit 22 Jahren Berufserfahrung. (Plus die Lehrzeit)

    Sie war noch nie Arbeitslos. Schauen wir uns den Rentenbescheid an, kann man nur lachen. Sie bekommt jetzt schon - nach Abzug der Autokosten - soviel raus wie ein Hartzer.

    Das habt Ihr gut gemacht, ihr Politiker.
  5. #5

    Der große Knall!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der große Knall kommt dann,wenn diese Menschen mit geringem Verdienst einmal in das Rentenalter kommen.Dann wird dem Land die Quittung für diese Art der Vollbeschäftigung präsentiert.
    P.S.:Guidos heruntergeleierte Gebetsmühle "Die beste Form der Sozialpolitik ist Beschäftigung" stimmt eben so nicht.Man muss immer dazufragen: Beschäftigung um welchen Preis?
  6. #6

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dies ist ein Resultat cleverer Arbeitsmarktpolitik. Z.B. hat die Entscheidung private Arbeitsvermittler mit ins Boot zu holen (für die Vermittlung werden bis zu €2000 gezahlt), dafür gesorgt, dass die Lohnstatistik weiter verzerrt wird. Private Arbeitsvermittler schaffen viele fiktive Jobs auf die sich reale Arbeitnehmer mehrfach bewerben. Dadurch wird eine enormer Lohndruck erzeugt. Das klappt so gut in Deutschland, weil ein Geschäft mit Arbeitslosen gemacht wird. Nur ganz wenige erkennen hier den Trick der Politik.
  7. #7

    .............

    Zitat von juharms Beitrag anzeigen
    Hab vor 10 Jahren schon nebenbei Pizza ausgefahren. Dafür habe ich damals als unqualifizierter 5,50 € die STunde plus Trinkgeld bekommen. Damals kostete alles auch etwa die Hälfte. Die Ausbeutung ist wirklich erschütternd.
    Deutschland wird systematisch abgewickelt.
    Immer weniger Geld für die eigenen Bürger.
    Immer mehr Geld für die ganze Welt.
    Denn Deutschland darf nicht schon wieder zur Gefahr für die Welt werden.
  8. #8

    Ich fuehle mich auch augebeutet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst mehr nicht nur unqualifizierte Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit*weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    z.B. von KfZ Werkstaetten die Stundensaetze von fast 100 Euro berechnen. Oder Elektriker, Installateure etc. fuer 60. Oder einen Maennerhaarschnitt der weniger als 15 min dauert und 20 kostet. Ich weiss die Friseuse und der KfZ Techniker sieht dieses Geld nicht im Geldbeutel. Wo also bleibt es ? Aber Deutschland als Billiglohnland zu bezeichnen, das ist schon mutig. Fragen Sie mal den Rest der Welt was der dazu meint. Eines ist garantiert allerdings: es ist ein HOCHKOSTENland! Fuer normale Rentner z.B. langsam unbezahlbar.
  9. #9

    ...

    Zitat von juharms Beitrag anzeigen
    Hab vor 10 Jahren schon nebenbei Pizza ausgefahren. Dafür habe ich damals als unqualifizierter 5,50 € die STunde plus Trinkgeld bekommen. Damals kostete alles auch etwa die Hälfte. Die Ausbeutung ist wirklich erschütternd.
    Ich habe schon vor fast 30 Jahren bei einem Aushilfsjob während der Semesterferien 11,50 DM pro Stunde bekommen.








TOP



TOP