Zitat von
spiegel-hai
meinen Sie mit "er" den Foristen? Ich hatte den Eindruck, er habe bestimmte Aktien, eine nicht ungewöhnliche Art langfristiger Geldanlage. Von denen hätte er sich trennen sollen, wegen des starken Kursverfalls (was vermutlich bei eíner kurzfristigen Anlage auch vernünftig gewesen wäre, um weitere Verluste zu vermeiden). Egal. "Fondsanteile" ist ein nichtssagender Begriff, es kommt sehr auf den speziellen Fond an, davon gibt es Abertausende verschiedenster Art, und wer ihn aufgelegt hat. Die Art der möglichen Zusammensetzung ist jeweils beschrieben, davon darf nicht abgewichen werden.
Sie heben aber auf die Provisionen ab, aber das war gar nicht das vordringliche Problem des Foristen, der lediglich seine Auffassung sinnvoller langfristiger Geldanlage durchgesetzt hat, ansonsten anscheinend mit der Arbeit seines Vermögensverwalters zufrieden ist, sonst würde er ihn wechseln. Den Eindruck, daß bei dem Foristen mutwillig Depots umgeschichtet würden, um Gebühren und Provisionen zu generieren, hatte ich aus seiner Beschreibung nicht gewonnen. Sein Berater hatte ihn (den Foristen) gefragt, und der hat als Kunde mit eigenen Vorstellungen "nein" gesagt, und dabei ist es geblieben. Wo ist da das Problem?
Ich sage es Ihnen: woanders als Sie glauben. Wenn beispielsweise die Unternehmen der Aktien, die er hat, über die Jahre auf Dauer an Wert verlieren und nicht wieder auf die Beine kommen, sondern Pleite gehen und verschwinden, dann hat der Forist, wenn er auf seinem Anlageverhalten beharrt, ein Problem, daß dieses Geld jedenfalls "futsch" wäre - und das könnte er niemandem anlasten als sich selbst.