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Verdeckte Ermittler: Finanzberater wehren sich gegen Kontrollen
Bei Bankberatern formiert sich Widerstand gegen die geplanten Besuche von staatlichen Testern. Laut einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" hat die Gewerkschaft Ver.di bereits Tausende Protest-Unterschriften gesammelt. Branchenvertreter warnen vor einer "Wirtschafts-Stasi".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...740268,00.html
- #120 19.01.2011 10:11 von
- #121 19.01.2011 10:13 von
Also: weiter so?
Das kann es ja wohl nicht sein?
Ich sehe diese Tests eher als Unterstützung der Bankmitarbeiter, denen dadurch endlich eine Waffe in die hand gegeben wird, sich gegen schwachsinnige, aber renditestarke Vorgaben von "oben" zu wehren.
Die Branche hat in der Vergangenheit versagt, sie haben aus ihren fehlern nichts dazu gelernt. Also muss man sie kontrollieren und auch bei Falschberatung zur Rechenschaft ziehen. - #122 19.01.2011 10:15 von
Unterschriftensammlung
Nach einer aktuellen Statistik sind übrigens 9 von 10 Bankräuber gegen die polizeiliche Verfolgung ihrer Aktivitäten! Es wird auch da Zeit für eine Unterschriftensammlung! :-D
- #123 19.01.2011 10:17 von
- #124 19.01.2011 10:18 von
Verstehe Sie nicht!!
Selbst wenn ich ein gieriger Kunde sein sollte, teile ich dem Berater doch mit, in was für einer Risikoklasse ich mich bewegen will. Das hat der Berater zur Kenntnis zu nehmen, nur in diesem Rahmen darf er sich bewegen.
ICH habe Schwierigkeiten mit einer Falschberatung und zwar große. - #125 19.01.2011 10:21 von
Bankberater
Bankberater beraten nunmal die Bank und nicht den Kunden.
- #126 19.01.2011 10:21 von
Falsche Bezeichnung
"Berater" ist eh der falsche Begriff.
Das alles sind "Verkäufer", egal ob in der Bankenbranche oder im Versicherungswesen und anderswo.
Der seriöse Hauptteil macht also nichts schändliches, nur finde ich diese falsche Berufsbezeichnung als ärgerlich. Und Verkaufstests sind ja in vielen Bereichen völlig normal.
Niemand berät Fremde Dritte für lau, damit diese viel Gewinn, Glück und Wohlstand erzielen.
Will man wirklich eine Beratung im Wortsinn, muss man auch dafür zahlen!
Der beste Weg ist immer noch sich selber zu informieren. mit bißchen Zeiteinsatz kommt jeder auf die Qualität vieler Berater. Und wer die Zeit scheut oder nicht hat, sollte die Finger von lassen! - #127 19.01.2011 10:22 von
...
Gerade jetzt, wo immer mehr Banken dazu übergehen keine Bankkaufleute mehr einzustellen, sondern irgendwelche Quereinsteiger (Handelsvertreter, Kaufleute..), die unbesehen jeglicher Fachlichkeit die "Vorschläge" der entsprechenden Vertriebssoftware 1:1 übernehmen (siehe Süddeutsche vom 11.1.), tut genau solch eine Überwachung noch mehr Not, als vorher schon.
- #128 19.01.2011 10:22 von
Verkennung der Tatsachen
Man könnte auch fragen: Wie viele Hartz IV Empfänger sind solche aufgrund einer schlechten Beratung geworden? Auch wenn das jetzt vielleicht noch nicht ganz so viele sind, in Zukunft könnten das durchaus viele werden. Bei Fehlern von Bankberatern geht es sicher nicht nur um reiche Kunden, die nach mehr Rendite gierig sind, sondern mit zunehmender Notwendigkeit von privaten Altersvorsorgen auch um viele "kleine Leute", die für später ein paar Euro zurücklegen wollen (und die dann, wenn diese Euros plötzlich weg sind, auf Hartz IV angewiesen sein könnten im Alter). Jeder will schließlich das Optimale aus seinen Anlagen herausholen - was aber das Optimale ist, ist für den Laien nun mal schwer zu erkennen. Da finde ich es absolut ok, wenn in diesem Sektor kontrolliert wird, ob die Beratung im Sinne des Kunden oder doch eher im Sinne der Provisionen stattfindet. Und selbst der Kleinsparer, der nur 10€ im Monat als Altersvorsorge zurücklegen kann, möchte schließlich lieber ein Produkt bekommen, bei dem er am Ende pro eingezahlten 10€ dann 12€ zurückbekommt, als eines, bei dem nach Abzug von Provisionen und Gebühren am Ende noch 8€ von den 10€ übrig bleiben. Gerade bei diesen Fällen sind aber die Kontrollen m.M.n. wichtig, weil diese Kleinsparer meist weniger Ahnung von den Bankprodukten haben als die, wie Sie schreiben, "Vermögenden oder sog. Besserverdienenden" und somit für die schwarzen Schafe unter den Beratern die optimalen "Opfer" sind.
- #129 19.01.2011 10:22 von gallstone
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