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Verdacht der Untreue: Mappus verteidigt EnBW-Deal

Getty ImagesEr soll Baden-Württemberg mit dem Kauf von EnBW-Aktien Schaden in dreistelliger Millionenhöhe zugefügt haben, aber Ex-Regierungschef Mappus sieht keinen Anlass für Selbstkritik: Er habe sich stets für das Wohl seines Landes eingesetzt, sagt der CDU-Politiker jetzt in einem Interview - und attackiert seine Kritiker.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...844162,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mappus sagte, an seiner Freundschaft zu dem Morgan-Stanley-Banker Dirk Notheis habe sich nichts geändert. Vorwürfe, er habe sich von Notheis beim EnBW-Kauf steuern lassen, konterte Mappus mit der Bemerkung: "Einmal bin ich beratungsresistent, dann wieder bin ich ferngesteuert - meine politischen Gegner sollten sich schon festlegen."

    Stefan Mappus verteidigt trotz Untreue-Vorwurf seinen EnBW-Deal - SPIEGEL ONLINE
    Na gut, sagen wir, beides trifft zu.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll Baden-Württemberg mit dem Kauf von EnBW-Aktien Schaden in dreistelliger Millionenhöhe zugefügt haben, aber Ex-Regierungschef Mappus sieht keinen Anlass für Selbstkritik: Er habe sich stets für das Wohl seines Landes eingesetzt, sagt der CDU-Politiker jetzt in einem Interview - und attackiert seine Kritiker.

    Stefan Mappus verteidigt trotz Untreue-Vorwurf seinen EnBW-Deal - SPIEGEL ONLINE

    für wie blöd hält dieser mappus uns eigentlich? zum wohle des landes eingesetzt, hahaha. wohl eher zum wohle der profite seiner spezies.
    und die medien wollen uns natürlich weismachen, dass es sich bei diesem vorgang um einen einzefall von politikerkorruption handelt, jaja. was ist denn mit clement, fischer, schröder, schily, börsengang der DB, stuttgart 21 usw usf.
  3. #3

    Typsche Vorgehensweise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll Baden-Württemberg mit dem Kauf von EnBW-Aktien Schaden in dreistelliger Millionenhöhe zugefügt haben, aber Ex-Regierungschef Mappus sieht keinen Anlass für Selbstkritik: Er habe sich stets für das Wohl seines Landes eingesetzt, sagt der CDU-Politiker jetzt in einem Interview - und attackiert seine Kritiker.

    Stefan Mappus verteidigt trotz Untreue-Vorwurf seinen EnBW-Deal - SPIEGEL ONLINE
    Man begünstigt ein Unternehmen im Amt und wird nach einiger Karrenzzeit dann auf einen gut dotierten Posten in der Wirtschft gehoben.

    Das Netzwerk sorgt dann dafür und juristisch ist es nicht angreifbar.
    Die Zeche zahlt der dumme Steuerzahler, der einen viel zu hohen Kaufpreis mitfinanzieren muß und eine schlechte Rendite erhält.
    Soviel dazu, wenn der Staat od. seine Vertreter die Sachen in die Hand nehmen.
    Mehr Staat?
  4. #4

    Mappus eben

    Der Mann wird sich doch nicht öffentlich selbst belasten.
    Das ist auch sein gutes Recht.
    Aber er sollte lieber schweigen statt gleich wild um sich zu schlagen.
    Offenbar ist er nicht in der Lage, sich selbst Fehler einzugestehen und Verantwortung dafür zu übernehmen
    (siehe auch sein Verhalten nach dem brutalen polizeilichen Einsatz gegen S21-Gegner).
    Auch seine Äußerung, in seiner Amtszeit stets alles zum Wohle des Landes getan zu haben, scheint mir nicht besonders glaubhaft.
    Fehlte noch der Satz: Aber ich liebe euch doch alle.
    Lächerlich ist sein Argument "beratungsresistent vs. ferngesteuert".
    Beratungsresistent zeigt er sich gegenüber Leuten mit anderer Meinung.
    Doch diejenigen, die ihm schmeicheln und ihm Vorteile versprechen, ihn geschickt umgarnen, die haben leichtes Spiel mit ihm.
    Für mich gibt Mappus das Bild eines machtgierigen, zur kritischen Selbstreflexion unfähigen Menschen ab.

    Zum Fall selbst:
    Ich denke, der Mail-Verkehr und das vorliegende Gutachten sprechen eine eindeutige Sprache.
    Warten wir die staatsanwalschaftichen Ermittlungen ab.
    Mappus selbst wäre im Moment jedenfalls am besten beraten, wenn er sich öffentlich nicht mehr äußerte.
  5. #5

    Es ist schon bezeichnend ...

    Da hat ihm bereits ein Gericht eindeutig Rechtsbruch bescheinigt, aber Hr. Mappus ist jeglicher Selbstkritik unfähig. Er sieht sich offensichtlich als über dem Gesetz stehend an, vielleicht einhergehend mit partiellem Realitätsverlust.
  6. #6

    Man kann gar nicht so Essen wie man K... möchte

    Was soll er auch anderes sagen. Es ist seine EINZIGE Chance seine vermutliche Strafe noch zu mildern, indem kein Vorsatz festgestellt wird. Diese Version muss er nun hochhalten. (Und wenn man die zögerlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft betrachtet könnte man Bedenken haben, dass am Ende nur ein paar Sozialstunden draus werden, falls überhaupt).

    Die letzte Anmerkung seinerseits im Artikel zeigt allerdings weiter die Überheblichkeit, mit der solche Amtsträger in Kaisers Spuren zu wandeln versuchen. Das verbratene Geld ist mengenmäßig in etwa das, was S21 komplett kosten soll (dass das auch teurer wird ist da nur noch eine Nebenanmerkung).
  7. #7

    Herr Mappus, Ihre politischen Gegner haben sich festgelegt: sie haben Sie abgewählt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll Baden-Württemberg mit dem Kauf von EnBW-Aktien Schaden in dreistelliger Millionenhöhe zugefügt haben, aber Ex-Regierungschef Mappus sieht keinen Anlass für Selbstkritik.
    hoffen wir, dass dieses Grossmaul seine Eigeninszenierungen vor Gericht fortsetzen kann ..
    PS: Verfassungsbruch ist ihm ja schon gerichtlich bescheinigt, gell!
  8. #8

    Der Zweck

    Der Zweck heiligt eben nicht alle Mittel.
    Mag ja sein, dass der Herr nur Gutes für "sein Land" wollte. Davon waren aber andere auch schon überzeugt und haben es etwas sehr weitgefasst interpretiert.
  9. #9

    Wenig widersprüchlich

    Einmal bin ich beratungsresistent, dann wieder bin ich ferngesteuert- meine politischen Gegner sollten sich schon festlegen.
    Ich seh da keinen Widerspruch. Eher erklärt letzteres Wirken ersteren Wesenszug. Das weiß sicherlich auch Herr Mappus.








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