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Verdacht auf Absprachen: Gericht prüft Apples E-Book-Preise

Apple Die US-Regierung vermutet illegale Absprachen zwischen Apple und Buchverlagen. Sie sollen die Preise für E-Books künstlich angehoben haben, nun geht es vor Gericht. Apple wollte die Sammelklage verhindern, der Antrag wurde abgelehnt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...833431,00.html
  1. #1

    Sturm im Wasserglas...

    Die Preise für eBooks sind überall zu hoch - wenn man bedenkt, dass Druck, Lagerung, Verkauf und Zwischenhändler komplett wegfallen...


    Apple versucht hier, ein einheitliches Preissystem einzuführen, wie bei der Musik auch. Ob sich das auf Bücher übertragen lässt, ist fraglich. Von illegalen Preisabsprachen zu sprechen aber auch - Verträge müssen schließlich geschlossen werden. Und auch auf dem iPad gibts genügend alternative eBook-Plattformen mit anderen Preisen.
  2. #2

    zerschlagen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Regierung vermutet illegale Absprachen zwischen Apple und Buchverlagen. Sie sollen die Preise für E-Books künstlich angehoben haben, nun geht es vor Gericht. Apple wollte die Sammelklage verhindern, der Antrag wurde abgelehnt.
    Klare Sache: Apple muss endlich zerschlagen werden. Solche illegalen Preisabsprachen müssen mit aller Härte bestraft werden. Neben der Zerschlagung des Rädelsführers müssen vor allem auch hohe Geldstrafen für die Verlage her. Verbrechen dürfen sich nicht lohnen.
  3. #3

    Und Amazon auch gleich!

    Die machen schließlich genau das Gleiche - nur mit dem Unterschied, dass die sich sogar noch erdreisten, einen Konkurrenten zum ePub ins Rennen schicken zu wollen - das macht noch nicht mal Apple!


    Btw würde mich interessieren, wie man sich die Zerschlagung eines Rädelsführers (man beachte die Einzahl) vorzustellen hat: Steinigung? Vierteilen? Zerhacken? Der arme Tim Cook...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Regierung vermutet illegale Absprachen zwischen Apple und Buchverlagen. Sie sollen die Preise für E-Books künstlich angehoben haben, nun geht es vor Gericht. Apple wollte die Sammelklage verhindern, der Antrag wurde abgelehnt.

    Verdacht auf Absprachen: Apples E-Book-Preise kommen vor Gericht - SPIEGEL ONLINE
    Das Problem besteht darin, dass die Verlage mit dem E-book Markt grundsätzlich unglücklich sind und die Entwicklung am liebsten zurückdrehen würden.
    Bisher haben sie ihre hohen Margen gegenüber den Autoren immer damit gerechtfertigt, dass sie die Papierbücher herstellen und vertreiben. Den Aufwand der Logistik und der Werbung haben sie sich aber doppelt uind dreifach vergüten lassen. Mit den E-books fällt das alles nun komplett weg. Eigentlich wäre die Folge, dass Bücher, zumindest in der elektronischen Form, radikal vergünstigt zu erwerben wären, was die Verlage aber mit aller Macht zu verhindern suchen. Und natürlich verbinden sie sich mit den Vertriebsplattformen, um die Preise künstlich hoch zu halten, während die Autoren (ich bin einer davon) weiterhin mit Almosen abgespeist werden.
    Amazon hat dieses Prinzip aber nun mit der Direktveröffentlichung von E-books unterlaufen, indem sie mit den Autoren Verträge machen und die Verlage aus der Herstellungs- und Vertriebskette ausschließen.
  5. #5

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Klare Sache: Apple muss endlich zerschlagen werden. Solche illegalen Preisabsprachen müssen mit aller Härte bestraft werden. Neben der Zerschlagung des Rädelsführers müssen vor allem auch hohe Geldstrafen für die Verlage her. Verbrechen dürfen sich nicht lohnen.
    Lustig, was Sie da schreiben. Ich nehme mal an, Sie wohnen, genauso wie ich in der BRD? Dann sagt ihnen sicherlich das Wort "Buchpreisbindung" etwas? Da wird sich echauffiert über "Preisabsprachen bei eBooks" und wir haben seit Jahrzehnten unsere Buchpreisbindung für Bücher, Zeitschriften, etc. Schon lustig. Irgendwie.
  6. #6

    Herstellungskosten

    Zitat von hauptsache_dagegen Beitrag anzeigen
    Die Preise für eBooks sind überall zu hoch - wenn man bedenkt, dass Druck, Lagerung, Verkauf und Zwischenhändler komplett wegfallen...
    Der Kostenunterschied wird meist vollkommen falsch eingeschätzt. So schlägt Druck und Lagerung, laut dem Wall Street Journal, mit gerade mal $3,25 zu Buche. Das fällt bei eBooks weg, dafür kostet dort z.B. das DRM $0,90.

    Und es stimmt zwar, dass der Zwischenhändler bei einem normalen Buch einen Löwenanteil bekommt, laut obigem Artikel die Hälfte des Verkaufspreises. Aber auch Amazon verlangt knapp ein Drittel für die digitale Form.

    Laut Penguin Books beträgt der Kostenunterschied im Endeffekt gerade mal 10% weil die meisten Fixkosten nichts mit der Verbreitung zu tun haben (Quelle). Nach anderen Einschätzungen ist, gerade für kleinere Verlage, das eBook überhaupt nicht günstiger weil die EPUB-Konvertierung einen zusätzlichen Kostenfaktor bedeutet.
  7. #7

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Klare Sache: Apple muss endlich zerschlagen werden. Solche illegalen Preisabsprachen müssen mit aller Härte bestraft werden. Neben der Zerschlagung des Rädelsführers müssen vor allem auch hohe Geldstrafen für die Verlage her. Verbrechen dürfen sich nicht lohnen.
    Warum warten Sie mir Ihrer Forderung nicht bis das Gericht die Fakten gesichtet und entschieden hat?

    Und Sie tun ja gerade so als wenn Apple eines Kapitalverbrechens angeklagt ist. Zerschlagung des Unternehmens wegen angeblicher Preisabsprachen in einem bestimmten Unternehmensteil? Geht es noch eine Nummer theatralischer?

    Ich habe den Eindruck, dass hinter Ihrer Forderung etwas ganz anderes steckt.
  8. #8

    Ironiealarm

    Zitat von themistokles Beitrag anzeigen
    Lustig, was Sie da schreiben. Ich nehme mal an, Sie wohnen, genauso wie ich in der BRD? Dann sagt ihnen sicherlich das Wort "Buchpreisbindung" etwas? Da wird sich echauffiert über "Preisabsprachen bei eBooks" und wir haben seit Jahrzehnten unsere Buchpreisbindung für Bücher, Zeitschriften, etc. Schon lustig. Irgendwie.
    Ich glaube ich habe Ironie am Horizont gesehen
  9. #9

    illegal bleibt illegal

    Zitat von themistokles Beitrag anzeigen
    Lustig, was Sie da schreiben. Ich nehme mal an, Sie wohnen, genauso wie ich in der BRD? Dann sagt ihnen sicherlich das Wort "Buchpreisbindung" etwas?
    Offensichtlich wohnen wir zwei beiden nicht im gleichen Land. Oder aber einem von uns beiden ist der Unterschied zwischen einer gesetzlichen (=legalen) Regelung wie der Buchpreisbindung und einer illegalen Preisabsprache nicht klar.

    Zitat von themistokles Beitrag anzeigen
    Da wird sich echauffiert über "Preisabsprachen bei eBooks" und wir haben seit Jahrzehnten unsere Buchpreisbindung für Bücher, Zeitschriften, etc. Schon lustig. Irgendwie.
    Selbst wenn man die Buchpreisbindung und illegale Preisabsprachen auf eine Stufe stellt: Wird dadurch die illegale Preisabsprache besser? Eben.


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