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Verbündete aus dem Libanon: Hisbollah-Kämpfer sterben für Assad

AP/ SANANormalerweise attackiert die libanesische Hisbollah Israel, jetzt ziehen ihre Anhänger nach Syrien in den Krieg. Viele Kämpfer sterben dort als Verbündete des Assad-Regimes, in der Heimat heißt es dann: "Er starb in Ausübung seiner dschihadistischen Pflicht."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-864672.html
  1. #1

    Hisbollah-Kämpfer sterben für Assad

    Auf das sie es noch lange Zeit tun mögen und in großer Zahl! :)
  2. #2

    ---

    wow, toller beitrag. die aussage ist jetzt genau was?
  3. #3

    .

    Scheinbar erlebt der Islam gerade seinen 30-jährigen Krieg. Dann kann es ja nur noch ca. 200-300 Jahre dauern, bis rudimentäre Menschenrechte seitens des Klerus anerkannt werden :)
  4. #4

    Hizbullahs Doppelzüngigkeit

    Das interessante hier ist besonders die Tatsache, dass Hizbullah den Arabischen Frühling in Tunesien und Ägypten noch als eine weltbewegendes und positives Ereignis gepriesen hat. Jetzt da es sich gegen Assad und sein Regime wendet, drehen sie ihr Fähnchen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Normalerweise attackiert die libanesische Hisbollah Israel, jetzt ziehen ihre Anhänger nach Syrien in den Krieg. Viele Kämpfer sterben dort als Verbündete des Assad-Regimes, in der Heimat heißt es dann: "Er starb in Ausübung seiner dschihadistischen Pflicht."

    Syrien-Bürgerkrieg: Hisbollah-Anhänger kämpfen für Assad - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt bin ich aber vollkommen verwirrt, bisher dachte ich, dass das Assadregime das letzte Bollwerk gegen den Islamismus sei, und man deswegen über dessen kleine aber ziemlich hässlichen Makel, wie z.B Brutalität, Kleptokratie, Terrorförderung u.ä Petitessen, großzügig hinweg sehen sollte. Nun muss man feststellen wie eng er mit diesen schiitischen Islamisten und Terroristen von der Hisbollah verbandelt ist. Gibt es also gute und schlechte Islamisten, so wie unser Darm von guten und schlechten Bakterien bevölkert wird?
  6. #6

    Keine Überraschung...

    Zitat von Twanger Beitrag anzeigen
    Scheinbar erlebt der Islam gerade seinen 30-jährigen Krieg. Dann kann es ja nur noch ca. 200-300 Jahre dauern, bis rudimentäre Menschenrechte seitens des Klerus anerkannt werden :)
    Schön wäre es - denn im Dreissigjährigen Krieg gab es zumindest Parteien an der Macht, also Könige, hohe Bischöfe usw. die überhaupt Frieden schliessen konnten. Da aber weder die Sunniten noch die Schiiten richtige, legitimierte Herrscher oder religiöse Würdeträger haben, die fähig wären, einen Frieden zu schliessen, wird der Kampf zwischen den beiden islamischen Strömungen wohl noch auf unabsehbare Zeit so weitergehen.
    Mit Armeen und deren Anführer kann man Frieden schliessen, bei Leuten die sich selbst auf einem Marktplatz mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft sprengen, nunja, da dürfte es schwieriger werden...

    Aber zum Thema Syrien und Hisbollah:
    Das nun einige an der Seite von Assad kämpfen, ist doch keine Überraschung. Eine Überraschung wäre es, wenn niemand an seiner Seite kämpfen würde (also richtig, nicht nur "offiziell niemand"). Ebenso wäre es wohl eine Überraschung, wenn die syrischen Rebellen NICHT zersplittert wären in viele kleine Gruppen, die nur der Hass auf Assad eint. Aber nunja, so ist es nunmal...
    Es würde mich z.B. auch nicht wundern, wenn ähnlich wie in Lybien, früher oder später Söldner aus dem afrikanischen Raum gegen viel Bares rekrutiert werden würden, um die Reihen von Assad wieder aufzustocken.

    Das ist nunmal so im Krieg. Leider. War schon immer so, wird immer so bleiben. Diese Details überraschen nicht und sind eigentlich keinen richtigen Artikel wert.

    Freundliche Grüsse
    diamorphin
  7. #7

    Gerüchte usw...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Normalerweise attackiert die libanesische Hisbollah Israel, jetzt ziehen ihre Anhänger nach Syrien in den Krieg. Viele Kämpfer sterben dort als Verbündete des Assad-Regimes, in der Heimat heißt es dann: "Er starb in Ausübung seiner dschihadistischen Pflicht."

    Syrien-Bürgerkrieg: Hisbollah-Anhänger kämpfen für Assad - SPIEGEL ONLINE
    Auweia, es ist wieder "Raniah Salloum" Märchenstunde direkt aus der "Al Hamra Street".
    Da finden sich im Text dann wieder Worte wie "Gerücht", "soll" uvm.
    Wer nimmt diese Light-Journalistin eigentlich noch ernst?
  8. #8

    Sunniten und Schiiten

    Zitat von alfredoneuman Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich aber vollkommen verwirrt, bisher dachte ich, dass das Assadregime das letzte Bollwerk gegen den Islamismus sei, und man deswegen über dessen kleine aber ziemlich hässlichen Makel, wie z.B Brutalität, Kleptokratie, Terrorförderung u.ä Petitessen, großzügig hinweg sehen sollte. Nun muss man feststellen wie eng er mit diesen schiitischen Islamisten und Terroristen von der Hisbollah verbandelt ist. Gibt es also gute und schlechte Islamisten, so wie unser Darm von guten und schlechten Bakterien bevölkert wird?
    • Assad = Alewit = Subgruppe von Schiiten
    • sog. "Aufständische = Sunniten ≠ Schiiten
    • Hisbollah = Schiitenmiliz unter Irans Gnaden = Brüder der Alewiten

    Sunniten sind spinnefeind mit Schiiten (= Abtrünnige).
    Alle sind Feinde Israels.
    So habe ich das mal verstanden...
  9. #9

    hizbollah

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Normalerweise attackiert die libanesische Hisbollah Israel, jetzt ziehen ihre Anhänger nach Syrien in den Krieg. Viele Kämpfer sterben dort als Verbündete des Assad-Regimes, in der Heimat heißt es dann: "Er starb in Ausübung seiner dschihadistischen Pflicht."

    Syrien-Bürgerkrieg: Hisbollah-Anhänger kämpfen für Assad - SPIEGEL ONLINE
    kämpfer sterben nicht fuer assad, sondern dafuer, dass es schiiten auch nach dem morden der sunnitischen terroristen (FSA), die vom westen und den diktatorischen golfmonarchien und der imperialistischen türkei finanziert werden, noch möglich ist in syrien zu leben.


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