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Verbrüdern beim Abiball: Lehrer werden Menschen, Eltern bleiben peinlich
So feierfreudig und melancholisch sind Abiturienten nur einmal während ihrer Schulzeit: ganz am Ende, beim Abiball. Rick Noack erzählt im letzten Teil seines Abiblogs von einer durchzechten Nacht, tanzenden Eltern - und den Geständnissen seiner Lehrer.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...772457,00.html
- #1 07.07.2011 16:52 von
Da irrt der
Verfasser!
Wir haben beim Abi-ball unserer Tochter unsere zurückgewonnene Freiheit gefeiert, bis morgens um 6h.
Da lagen die jungen Leute schon alle in sauer! - #2 07.07.2011 17:31 von
- #3 07.07.2011 17:39 von neuer
- #4 07.07.2011 17:43 von
Viel Gewese
Ich persönlich fand meinen Abiball nurnoch nervig. Man weis einfach nicht was man da machen soll. Mit den Eltern im Raum und der dämlichen Dudelmusik ist nix mit Party und zu seinen Mitabiturienten hat man sich auch nichts mehr zu erzählen.
Vielleicht ging es aber auch mir so, da ich meinen Jahrgang nicht wirklich interressant fand. Bei der Abifeier meiner Freundin, ein Jahr später, hingegen hatte ich deutlich mehr Spass, keine eigenen Eltern und insgesamt auch bessere Stimmung.
Im Nachhinein weis ich auchnicht was man da eigentlich gefeiert hat, das chillige Leben ist vorbei und viele sehnen sich nach einem so lockeren Alltag wie sie ihn in der Schule hatten.
Mir hätte auch ein Brief mit meinem Abitur oder eine schnelle Verleihung in der Klasse gereicht. Gefeiert hätte ich dann privat und mit den Menschen die ich wirklich mag. - #5 07.07.2011 17:52 von
Na ja
Irgendwie finde ich es peinlich, dass junge Leute so über ihre Eltern schreiben. Na ja, die haben sie auch nur 18 Jahre unterstützt, ihnen Taschengeld und sonstige Dinge gegeben, sich bei Krankheit Sorgen gemacht, ihr Lieblingsessen gekocht usw. usw. Und sind jetzt wohl stolz, dass die lieben Kleinen ihr Abi haben.
Obwohl, zur Rechtschreibung reicht auch ein Abi nicht.
z.B: interessant wir mit einem "r" geschrieben und ich weiss mit zwei "s".
Mich betrifft das ja alles nicht, aber trotzdem..... - #6 07.07.2011 17:52 von Willie
-
Die Beitrage vermitteln den Eindruck als ob die Kinder ihre Eltern nicht moegten und umgekehrt. Und wie man auch mit anderen Menschen als nur ausgewaehlten eigenen "Freunden" feiern kann wissen die anscheinend auch nicht. Nicht mehr.
Ist die offensichtliche Unterentwicklung von Gemeinschaftssinn, die Antipathien zwischen Kindern und Eltern, nun ein schulisches Versaeumnis oder eine schulische Leistung -quasi als Voraussetzung fuers Abitur? - #7 07.07.2011 19:19 von
- #8 07.07.2011 19:44 von
- #9 07.07.2011 19:50 von
ohne Titel
"Eine Lehrerin hatte mir vor drei Jahren gesagt, eine Schule sei wie eine Fabrik: Am Ende kommt etwas Fertiges raus."
Sie könnte nicht falscher liegen. Man entwickelt sich weiter, und die größten Veränderungen stehen noch aus. Wer mit dem Schulabschluß etwas Fertiges ist, ist tot.
"Auf der Heimfahrt kaufe ich mir eine neue Fahrkarte - ohne Ermäßigung, ohne Rabatt. Ich bin ja jetzt kein Schüler mehr. Schade eigentlich."
Auch das ist nicht endgültig. Wer ein Studium beginnt, bekommt sein Semesterticket, und wer (noch) nicht studiert, macht eine Berufsausbildung, und ist damit wieder Schüler.
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