Leider werden mal wieder alle Motorradfahrer über einen Kamm gescheert. Bin selbst leidenschaftlicher Motorradfahrer. Bei mir ist das Motorrad in erster Linie ein Fortbewegungsmittel. Reine Spazierfahrten sind eher selten. Mit meinen 30 tkm/pro Jahr gehöre ich sicher zu den Vielfahrern.
Am Wochenende fahren wir fast gar nicht mehr, da sind die Hobby-Rennfahrer unterwegs, die brauchen gar keine Ölspur, die schaffen es auch so, sich die Birne einzufahren. Bei bis zu 240 km/h auf der Landstrasse (letztjähriger Blitzerrekord bei uns in der Gegend) fehlt mir jedes Verständnis für diese Raserei.
Absichtlich Ölspuren zu legen, ist definitiv als Mordversuch zu werten.
Ein kleiner Denkanstoss an alle, besonders die Zweiradfahrer. Es gibt mehr Ölspuren als ihr denkt. Achtet auf den Strassenbelag, Flecken und reduziert die Geschwindigkeit entsprechend der Sichtweite (auf Kurven, Hügel und Kuppen usw. sind hier gemeint).
Eine Ölspur ist wie Glatteis und das auch noch Tage später (wenn nur mit Bindemittel abgestreut) wenn der nächste Regen das Öl wieder aus dem Teer schwemmt.
Wir wohnen in der Flugschneise des Rettungshubschraubers und den Motorradrouten, der kommt verdammt oft (zu oft) vorbei. Bei uns heisst das dann "Das Mopedtaxi" ist wieder unterwegs.
Denkt mal darüber nach.



