upsNicht nur Privatleute stöhnen über hohe Spritkosten, sondern auch die Logistikbranche. Der Kurierdienst UPS testet deshalb in den USA Lieferwagen mit besonders geringerem Verbrauch. Die Karosserien der neuen Trucks bestehen aus recyceltem Plastik - das spart Sprit.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...840976,00.html
Einfach immer den Motor abstellen, sobald ein Auto steht! Das ist einfach, erfordert keine extra Technik (Start-Stopp-Automatik) und reduziert den Verbrauch signifikant. Häufig lassen besonders Fahrer von Transportern oder Dienstfahrzeugen im Stand (vor dem Zigarettenautomaten, mal kurz am Zeitungskiosk oder beim Bäcker etc.) einfach den Motor laufen. Darauf angesprochen kommt häufig die Antwort: "Das macht nichts, den Sprit zahlt ja der Chef."
Wenn dann das erste UPS-Plastikauto vom Blitz getroffen wird und dahinschmilzt, wird man wissen was man an den Metallkarossen hatte.
Richtig neu ist diese Erkenntnis ja wohl nicht. Ich erinnere mich recht gut, das während meiner Kindheit die Post die Pakete in Elektromobilen in Hamburg herumgefahren hat. Bei kurzen Strecken wurden zur Postverteilung auch gerne einmal Fahrräder oder Handwägen benutzt.
Auch kann ich mich noch recht gut an die Oberleitungsbusse erinnern, die in manchen Städten zu sehen waren.
All die ganzen Ideen, welche jetzt als "Superneu" und extrem innovativ verkauft werden sind doch aufgewärmter Kaffee und führen weg vom eigentlichen Problem. Einzig Verkehrsvermeidung kann langfristig dafür sorgen, dass wir aus der Misere herauskommen. Jeder kann dazu beitragen. Nutzt öffentliche Verkehrsmittel, kauft nicht jeden mist im Internet und lasst ihn dann mit schlecht bezahlenden Kurierdiensten ausliefern und kauft am besten regionale Produkte (Spargel aus Südamerika ist doch wirklich genauso bescheuert wie Bio-Bohnen aus Ägypten). Dass dann die zu nutzenden Verkehrsmittel so wenig Verbrauch wie möglich haben sollen ist natürlich selbstverständlich.
PS mein Golf 1 Diesel Baujahr '76 hat damals zwischen 3,5 und 4,5l Diesel verbraucht, hat nur wenig Energie und besondere Rohstoffe bei der Herstellung verbraucht bei der und war fast vollständig recyclebar - solche Autos sucht man heute vergebens. Dass allein durch das Einsparen von 400kg Fahrzeuggewicht bei den Kurierfahrzeugen 40% geringerer Verbrauch erreicht werden soll, halte ich für ein Gerücht
Die britische Firma Smith Electric Vehicles bietet schon seit Jahren elektrische Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 12t an. Die haben übrigens auch eine Niederlassung in den USA...
cu/
Sergeij
Wie kann eine Gewichtsersparnis von nicht einmal 10% den Verbrauch fast halbieren?
Laut Text sinkt das Gewicht des Fahrzeugs von 4,7 auf 4,3 Tonnen, das erscheint glaubwürdig bei einem nichtselbsttragenden Aufbau, der nornmalerwiese aus Stahlblech oder Aluminium besteht. Wie allerdings - bei sonst gleichen Parametern, also Größe des Fahrzeugs und Auslegung des Kraftstrangs, aus einer noch nicht einmal zehnprozentigen Gewichtsreduktion eine 40-prozentige Spritersparnis resultieren soll, das bleibt das Geheimnis des Autors. Genauer: Er weiß es vermutlich auch nicht.
mal genau lesen und dann nachdenken. Die wollen die Transporter auf Langstrecke einsetzen. Und da kann man kein E-Mobil einsetzen, außer natürlich der Spinner der mit seinem Tesla mal schnell 3 Tage für 700Km braucht. Selbst für die direkte Verteilung der Pakete in einer Großstadt sind E-Mobile noch lange nicht brauchbar, die fahren auch oft über 400 Km am Tag. Als Bus in der Stadt oder für die deutsche Post sollte es reichen aber niemals für den Paketdienst und schon gar nicht in den USA wo Langstrecke nicht unter 3000 Km ist.
Betr.: Bildunterschrift Bild 3: Wie komprimiert man eigentlich Hydraulikflüssigkeiten? Kann man Öl komprimieren?