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Verbotene Radarwarner: Die Trickkisten der Temposünder

Tempofanatiker tricksen was sie können, die Polizei ist oft machtlos: Mit viel Energie sammeln*Raser Informationen über neue Radarfallen - per Radio, Internet und durch Software-Updates für Navigationssysteme.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...789130,00.html
  1. #1

    Tempofanatiker?

    Viele sind sicher KEINE unverantwortlichen "Tempofanatiker" sondern brave Bürger, die sich gegen diese Strassenräuberei schlicht und einfach wehren. Wir wissen doch, dass "Radarfallen" schon lange nicht mehr nach verkehrspädagogische Kriterien aufgestellt werden. Nein. Diese "Abzocker-Aktionen" sollen Geld hereinholen. Egal, ob damit Einsicht oder gar Gefahrenminderung erreicht wird oder nicht. Geld ist das Motiv. Nur Geld!

    Es ist halt so wie in Brüssel :-))
  2. #2

    Erbärmliches Verhalten

    Ich finde es erbärmlich, wenn sich gerade die Besserverdienenden, oft Geschäftsführer, damit brüsten, wie sie die "dämlichen Bullen" über den Tisch gezogen haben, nachdem sie wegen zu schnellen Fahrens erwischt wurden.

    Die erzählen dann voller Stolz in engeren Kreis von ihren Anwälten, die erst mal gegen alles Widerspruch einlegen, dann sich zeigen lassen, ob die Messgeräte geeicht sind, ob die Leute, die gemessen haben, tatsächlich auf dem Gerät eingewiesen wurden etc...

    Und das sind Geschäftsführer, die eine Vorbildfunktion haben und von ihren Mitarbeitern Loyalität und Ehrlichkeit erwarten.
  3. #3

    Wegelagerei

    Ich bin pro jahr etwa 30Tkm geschäftlich unterwegs, also beileibe kein Vielfahrer. Was ich jedoch an Wegelagerei mit Hilfe von Geschwindigkeitskontrollen wahrgenommen habe, schlägt alle Rekorde. Oft ist es wirklich pure Abzocke, Gefahrenstellen sind es kaum, an denen geblitzt wird. Der Verdacht der Abzocke ist längst zur Gewißheit geworden. Meine Forderung: Ankündigung jeder Geschwindigkeitsmessung deutlich vorher, knallbunte Bemalung aller (ich meine auch die mobilen!!!) Geschwindigkeitsmessgeräte. Nur so kann der Verdacht ausgeräumt werden, abzuzocken. In GB geht das. Hinzu kommt die völlig undurchsichtige Definition einer "Gefahrenstelle". Hier ist bundeseinheitlich eine Grundlagenklärung erforderlich. Bislang macht doch jede pekuniär rachitische Kommune was sie will...Nicht mit mir!
  4. #4

    .

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Viele sind sicher KEINE unverantwortlichen "Tempofanatiker" sondern brave Bürger, die sich gegen diese Strassenräuberei schlicht und einfach wehren.
    Brave Bürger halten sich an die Gesetze, auch an die STVO.

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Wir wissen doch, dass "Radarfallen" schon lange nicht mehr nach verkehrspädagogische Kriterien aufgestellt werden. Nein. Diese "Abzocker-Aktionen" sollen Geld hereinholen. Egal, ob damit Einsicht oder gar Gefahrenminderung erreicht wird oder nicht. Geld ist das Motiv. Nur Geld!
    Das Motiv, bzw. Ihre Interpretation der Radarfallen ist irrelevant, wichtig ist dass eine Gesetzesübertretung erkannt und dann auch geahndet wird.
  5. #5

    Die Lösung ist sehr simpel...

    Wenn alle Fahrer einfach das Tempolimit mehr als genau nehmen würde, würde niemand mehr geblitzt und die ganzen Radarfallen lohnen sich nicht mehr.

    Da sich dadurch die Durchschnittsgeschwindigkeit für den Fahrer kaum senkt - 100 statt 80 bei einer 5km-Baustelle "kostet" nur 45 Sekunden, und bei normalen Verkehr ist es schwer, überhaupt die Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich zu steigern.
  6. #6

    Einfach Lösung

    Wie wäre es sich einfach an die Gesetze zu halten? Wer nicht zu schnell oder über Rot fährt wird nicht geblitzt. Das gilt aber nun auch für die andere Seite. Die Gemeinden sollten sich die Gesetze halten. Stellen Blitzer an Unfallschwerpunkten auf und nicht an Stellen wo am meisten Geld verdient werden kann. Halten sich an das Gesetz das Blitzer Verkehrs Erzieherische Maßnahmen sind und hören auf Sie hinter Schildern, Bäumen oder gar in Mülltonnen, zivilen Fahrzeugen oder neuartigen Anlagen die nicht als Blitzer erkennbar sind zu platzieren.
  7. #7

    Polizei???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tempofanatiker tricksen was sie können, die Polizei ist oft machtlos: Mit viel Energie sammeln*Raser Informationen über neue Radarfallen - per Radio, Internet und durch Software-Updates für Navigationssysteme.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...789130,00.html
    Die POLIZEI hat in den wenigsten Fällen mit "Radarfallen" zu tun. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine sprudelnde Einnahmequelle der Gemeinden - hieß im Mittelalter übrigens "Wegelagerei".

    Bevor sich die ertappten Wegelagerer (StaatsDIENER) über (m.E.n.) legitime Abwehrreaktionen des STAATES (nämlich des VOLKES!) mokieren, sollten sie erst einmal ihre fragwürdigen Gesetzesgrundlagen für ihr Handeln, gem. Art. 19, Abs. 1 GG, sowie Art. 80, Abs. 1 GG auf Vordermann bringen.

    Hilfreich hierbei: http://zitiergebot.org/

    Viel Spaß!
  8. #8

    .

    Zitat von Beduine Beitrag anzeigen
    Ich finde es erbärmlich, wenn sich gerade die Besserverdienenden, oft Geschäftsführer, damit brüsten, wie sie die "dämlichen Bullen" über den Tisch gezogen haben, nachdem sie wegen zu schnellen Fahrens erwischt wurden.

    Die erzählen dann voller Stolz in engeren Kreis von ihren Anwälten, die erst mal gegen alles Widerspruch einlegen, dann sich zeigen lassen, ob die Messgeräte geeicht sind, ob die Leute, die gemessen haben, tatsächlich auf dem Gerät eingewiesen wurden etc...

    Und das sind Geschäftsführer, die eine Vorbildfunktion haben und von ihren Mitarbeitern Loyalität und Ehrlichkeit erwarten.
    Schöne Räuberpistole die Sie uns hier auftischen. Sachlich haben Sie nichts beizutragen, oder?
  9. #9

    Auch so machen!

    Zitat von Beduine Beitrag anzeigen
    Die erzählen dann voller Stolz in engeren Kreis von ihren Anwälten, die erst mal gegen alles Widerspruch einlegen, dann sich zeigen lassen, ob die Messgeräte geeicht sind, ob die Leute, die gemessen haben, tatsächlich auf dem Gerät eingewiesen wurden etc...

    Und das sind Geschäftsführer, die eine Vorbildfunktion haben und von ihren Mitarbeitern Loyalität und Ehrlichkeit erwarten.
    Erwarten Sie etwa, dass ausgerechnet Führungskräfte so dämlich sind, auf juristisch ausgefeilte, aber völlig legale, Abwehrstrategien zu verzichten? Jammern Sie nicht herum! Machen Sie es doch genau so. Einen guten Rechtsschutz sollte heutzutage doch jeder haben, oder?


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