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"Verblendung"-Star Rooney Mara: "Lisbeth war nackt - nicht ich"

Vom Blondchen zum Punk: Schauspielerin Rooney Mara ist die Sensation in David Finchers Thriller "Verblendung". Im Interview spricht sie*über schauspielerische Grenzsituationen, Vergewaltigungsszenen und gepiercte Brustwarzen.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,808329,00.html
  1. #1

    Erstaunlich

    Erstaunlich, dass eine Schauspielerin einen Journalisten erst davon überzeugen muss, dass sie als Schauspielerin ihre Rollen spielt. Jornalisten neigen dazu, Schauspieler mit der Rolle zu verschmelzen und sind dann enttäuscht, wenn der Schauspieler mal eine ganz andere Rolle spielt. Das ist fast wie enttäuschte Liebe.

    Deshalb wird ein guter Schauspieler auch bestrebt sein, in immer neuen anderen Rollen sein Können zu zeigen und sich nie in einer einzigen Rolle / Serie verheizen lassen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vom Blondchen zum Punk: Schauspielerin Rooney Mara ist die Sensation in David Finchers Thriller "Verblendung". Im Interview spricht sie*über schauspielerische Grenzsituationen, Vergewaltigungsszenen und gepiercte Brustwarzen.

    "Verblendung"-Star Rooney Mara: "Lisbeth war nackt - nicht ich" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Ich hab erst jetzt (während der aktuellen Austrahlung vom ZDF) die ersten beiden Teile der Triologie gesehen und kann mir nicht vorstellen, dass die AMi-Fassung in Europa finanziell efolgreich wird. Wer geht denn dann noch ins Kino? Zudem hat mir Rapace extrem überzeugt und ich sehe daher keinen Grund, nochmal 7+x € auszugeben, nur um die selbe Story nochmals zu sehen.
  3. #3

    Journalisten/Kritiker und die Objekte der 'Begierde'

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Erstaunlich, dass eine Schauspielerin einen Journalisten erst davon überzeugen muss, dass sie als Schauspielerin ihre Rollen spielt. Jornalisten neigen dazu, Schauspieler mit der Rolle zu verschmelzen und sind dann enttäuscht, wenn der Schauspieler mal eine ganz andere Rolle spielt. Das ist fast wie enttäuschte Liebe.

    Deshalb wird ein guter Schauspieler auch bestrebt sein, in immer neuen anderen Rollen sein Können zu zeigen und sich nie in einer einzigen Rolle / Serie verheizen lassen.
    Wenn ich solche Interviews lese, interessieren mich eigentlich nur die Antworten, fast nie die Fragen, denn die Fragesteller sind nun mal im Beruf der Darsteller nie besonders bewandert, sonst hätten sie ja selbst diesen Beruf ergriffen. Als ehemaliger Kameramann weiss ich um die besonderen Schwierigkeiten bei einer Darstellung und ich kenne genug Regisseure, die alles aus Darstellern heraus holen können und darum ist der letzte Satz in diesem Interview auch die Quintessenz und der Rest nur schmückendes Beiwerk.
  4. #4

    Zustimmung

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Ich hab erst jetzt (während der aktuellen Austrahlung vom ZDF) die ersten beiden Teile der Triologie gesehen und kann mir nicht vorstellen, dass die AMi-Fassung in Europa finanziell efolgreich wird. Wer geht denn dann noch ins Kino? Zudem hat mir Rapace extrem überzeugt und ich sehe daher keinen Grund, nochmal 7+x € auszugeben, nur um die selbe Story nochmals zu sehen.
    Jenau eine fast 1:1 Kopie bloß mit anderen Darstellern. Es ist fast so als ob das Original einfach nur digital bearbeitet/umgestaltet wurde. Und die Vorlage ist gerade mal 3 Jahre alt.
    Aber letztendlich ist es halt auch nur der Versuch aus einer guten Vorlage (Bücher) einen kommerziellen Erfolg zu machen.
    Und dazu bedarf es nun mal eines Craig (statt eines Rolf Åke Mikael Nyqvis - kann ja kein Mensch aussprechen) und noch ein paar anderer Hollywoodgrößen.
    Das einzig Gute an/in diesem Film ist das relativ neue Gesicht (Rooney Mara) am Filmhimmel.
  5. #5

    Remake...

    Zitat von Wolfes74 Beitrag anzeigen
    Jenau eine fast 1:1 Kopie bloß mit anderen Darstellern. Es ist fast so als ob das Original einfach nur digital bearbeitet/umgestaltet wurde. Und die Vorlage ist gerade mal 3 Jahre alt.
    Aber letztendlich ist es halt auch nur der Versuch aus einer guten Vorlage (Bücher) einen kommerziellen Erfolg zu machen.
    Und dazu bedarf es nun mal eines Craig (statt eines Rolf Åke Mikael Nyqvis - kann ja kein Mensch aussprechen) und noch ein paar anderer Hollywoodgrößen.
    Das einzig Gute an/in diesem Film ist das relativ neue Gesicht (Rooney Mara) am Filmhimmel.
    der Amis und dann auch noch so schlecht (wenn ich mir die Ausschnitte ansehe). Das Original ist definitv besser. US-Schauspieler sind nicht besser als europäische und nur weil ich keine schwedisch kann (jag talar tyska!) werde ich mir dieses Remake nicht ansehen und noch einmal Geld ausgeben.
  6. #6

    Gutes Buch?

    Zitat von Wolfes74 Beitrag anzeigen
    Aber letztendlich ist es halt auch nur der Versuch aus einer guten Vorlage (Bücher) einen kommerziellen Erfolg zu machen.
    Ich habe den ersten Teil der Trilogie gelesen. Klischeehafter Unsinn, ein Märchen für Feministinnen und Psychiatriekritiker. Die uralte Wandersage von dem für schwachsinnig erklärten Menschen, der eigentlich hochintelligent ist verbunden mit einer Amazonenphantasie.

    Gut, dass Per Wahlöö das nicht mehr erleben muss, aber die arme Maj Sjöwall.

    Rapace allerdings hat wirklich gut gespielt, wenn man von der blödsinnigen Handlung absehen konnte ein schauspielerischer Genuß.
  7. #7

    Nur nachgemacht

    Zitat von Wolfes74 Beitrag anzeigen
    Jenau eine fast 1:1 Kopie bloß mit anderen Darstellern. Es ist fast so als ob das Original einfach nur digital bearbeitet/umgestaltet wurde. Und die Vorlage ist gerade mal 3 Jahre alt. .
    To be continued...in 3 Jahren kommt das deutsche Remake mit Til Schweiger. ;)
  8. #8

    Sehe ich auch so

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Ich hab erst jetzt (während der aktuellen Austrahlung vom ZDF) die ersten beiden Teile der Triologie gesehen und kann mir nicht vorstellen, dass die AMi-Fassung in Europa finanziell efolgreich wird. ....
    Das waren doch schon extrem gute Filme, Punkt.
    Jetzt wird das nochmal kopiert, anstatt mit der ganzen Kohle was Neues zu kreieren. Und dann noch diese seltsame Begründung: in AMI Land würden keine ausländischen Filme synchronisiert... hat's denn schon mal jemand probiert? Vlt sind die Ami's ja doch nicht so doof, und finden die bereits existierenden und guten Filme auch ganz einfach nur gut?
    Verstehe die Amis einfach nicht...
  9. #9

    Das sehe ich mir nicht an, die Orginale sind doch gute Filme.
    Über die Story kann man immer streiten, aber die schauspielerische Leistung war gröstenteils sehr gut und nicht so aufgesetzt wie in Hollywood produktionen.

    Das ist wie beim Film Funny Games 1997 aus Österreich.
    Da kam dann auch eine schlechte 1:1 Kopie Funny Games US.
    Funny Games ist übrigens sehr zu empfehlen. Hinterlässt so ein unangenehmes Gefühl und ist wunderbar verstörend.

    Vielleicht sind die ja einfach zu blöde die Filme zu synchronisieren :-D
    Denke das liegt nur daran das sich ein nicht US Film in den Augen der Filmbranche beim US Publikum nicht vermarkten lässt, aber ob dies wirlich so ist kann ich nicht beurteilen.


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