Der Deutsche Fußball-Bund*geht auf Versöhnungskurs mit Michael Ballack. Man wolle "miteinander ins Reine kommen", kündigte der designierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach an. Auch Bundestrainer Joachim Löw plädiert für ein Ende des Streits zwischen Verband und Ex-Kapitän. Ballack jedoch zögert.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...807970,00.html
Warum soll nur M. Ballack den Rückzieher machen ? Sicher, alle Beteiligten haben keine weiße Weste bei dieser unerquicklichen Angelegenheit offenbart - also kann doch ein Herr Löw bzw. auch ein Herr 20er eingestehen, in der Abwicklung der Geschehnisse unüberlegt, falsch oder auch wissentlich negativ (beeinflußt oder nicht) reagiert zu haben.
Kann also M. Ballack durchaus verstehen, wenn er an einer scheinheiligen "Aussöhnung" mit dieser machtgeilen DFB-Clique keinerlei Interesse zeigt. Wenn doch, ist das eben auch zu akzeptieren.
Was sollte Ballack von einer Versöhnung haben? Im Profifussball geht es primär nicht um Freundschaften, sondern um Geld.
Dazu werden Zweckgemeinschaften gebildet. Erfüllt eine Gemeinschaft (Ballack/Löw)nicht mehr ihren Zweck, braucht sie auch niemand mehr.
Niersbach ist wohl an einer emotionalen Versöhnung interessiert, aber, welches Interesse sollte Ballack daran noch haben? Welchen ZWECK würde das für ihn, den man nach einer schweren Verletzung wie ein nutzloses Stück Vieh aussortiert, abgestempelt und dann noch medial abgeschlachtet hat, erfüllen?
Ich glaube, dass Ballack genug Persönlichkeit besitzt, um auf dieses hochstilisierte emotionale wie verlogene Gedöns als Typ gut verzichten zu können- es sei denn, er sieht darin irgendeinen -vor allem kommerziellen- Zweck, denn siehe oben.
Ist das Thema Ballack immer noch nicht vorbei? Es ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, was sich der DFB und Ballack da leisten. Auf der einen Seite ein Bundestrainer, der nicht die Eier hatte, seinem zunächst verletzten Kapitän zu sagen, das er nicht mehr gebraucht wird und auf der anderen Seite Ballack, der wie ein störrisches Kind auf - ja auf was? - besteht.
Ballack sollte sich ein Beispiel an seiner Kapitänskollegin Prinz nehmen, wie man einen Abgang in Würde vollzieht. Ggf. kann er sich von ihr auch noch professionell beraten lassen, falls ihm evtl. Erkenntnisse zu schwerwiegend erscheinen.
wie einige schon schrieben.
ballack hat das kapitel dfb für sich abgeschlosssen.
nur der dfb scheinbar das kapitel ballack noch nicht.
der dfb in seiner jetzigen besetzung ist einfach nur schmierig und glatt wie ein aal.
da soll es also wieder ein klärendes gespräch geben, nach dem wieder jede seite sich falsch verstanden fühlt? ist doch nur peinlich.
ballack soll sich blos nicht in die pfanne hauen lassen.