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Ver.di-Chef: Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen

APVer.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-862195.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ver.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.

    Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen - SPIEGEL ONLINE
    Da lachen ja die Hühner. Bsirske setzt an, der SPD vorzuschreiben, wie sie ihren Wahlkampf zu führen hat. Nun ja, wer die Musi' zahlt bestimmt, was sie spielt.

    Besonders zum Kringeln ist seine Idee, Geld (welcher Herkunft auch immer) für Schuldenabbau einzusetzen. Linke haben noch nie irgendwelche Schulden abgebaut, ganz im Gegentum. Darüberhinaus haben sie noch jeden Vorstoß torpediert, mit höheren Steuereinahmen Schulden zu reduzieren. Warum? Weil zum Modell gehört, daß diese via Inflation an Wert verlieren...

    Nur zu, Herr Bsirke. Fördern Sie einen Protagonisten, der den ungenierten 'Rauswurf von Steuermitteln als Hochleistungssport betrieben hat. Für Ihre Ansinnen einen unglaubwürdigeren Kandidaten zu finden, dürfte Ihnen schwer fallen...
  2. #2

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ver.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.

    Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen - SPIEGEL ONLINE
    ... hat sich der Herr Bsirske schon entschieden für welche Partei er denn blasen will?

    Schuster bleib bei deinen Leisten! Schlimm genug wie oft man die Streikaktionen der Gewerkschft Verdi ertragen musste, wenn dieser Schwätzer nun auch noch ungefragt in der Politik mitreden will wird er noch mehr zur Zumutung.
  3. #3

    nicht seine Baustelle

    Er kann weiter den ÖD ruinieren aber aus dem Wahlkampf sollte sich die Lachnummer raushalten.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ver.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.

    Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen - SPIEGEL ONLINE
    Und ich dachte immer, Wahlkampf sei etwas, das die Parteien führen, aber das scheint auch etwas für randständige Lobbyorganisationen zu sein. Sollte der Unaussprechliche sich nicht lieber Gedanken darüber machen, warum sein ohnehin schon stark geschrumpfter Club in den zwei Monaten bis zum Ende des Jahres noch einmal weitere 0,7 bis 0.8 Prozent seiner Mitglieder verlieren wird? Liegt es möglicherweise daran, daß die Mitglieder sich von der Sozialromantik und der Klassenkampfrhetorik ihrer Spitzenfunktionäre nicht mehr angemessen vertreten fühlen -- nicht zuletzt auch, weil die Glaubwürdigkeit nun einmal leidet, wenn so etwas ausgerechnet von Großverdienern wie Frank B. kommt?
  5. #5

    Seltsam

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ver.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.

    Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen - SPIEGEL ONLINE
    Ist Verdi inzwischen eine politische Partei, die 2013 für den Bundestag kandidiert? Und ist Bsirske nicht Mitglied der Grünen? Seltsam, seltsam das Ganze.
  6. #6

    Definition

    Zitat: "Das reichste Promill hierzulande besitzt inzwischen 22 Prozent des gesamten Nettovermögens in Deutschland", schimpft Bsirske. Zugleich seien die Staatsschulden durch die Finanzkrise auf ein Rekordhoch gestiegen, die die Steuerzahler abzutragen hätten. --Zitatende. Und das oberste Promill zahlt dann keine Steuern?? "Die Steuerzahler" sind doch auch die oberen 10-20%. Und bitte, bitte lieber SPON auch mal einen Infokasten was mit Nettoprivatvermögen gemeint ist (DEFINITION). Dies beinhaltet nämlich auch Betriebsvermögen. Man nehme ein Unternehmen in Familienbesitz. Wert 800 Mio. Investitionen pro Jahr: 16 Mio in Erfindungen Maschinen etc. Bei Vermögenssteuer i.H.v. 2% bleiben dann 16 Mio weniger für Investitionen. Desweiteren hoffe ich dann, daß Herr Bsirske auch bedenkt, daß ein Unternehmer / Anleger seine Vermögenssteuer durch höhere Rendite (z.B: durch Personalabbau) wieder reinholen kann. Wäre ja für die kalten Kapitalisten eine logische Reaktion; ausgelöst durch Verdi!
  7. #7

    Wow, es gibt noch Gewerkschaften?

    Nur haben davon Leiharbeiter, Zeitarbeiter, Werksvertragssklaven, Minijober, 1€ Sklaven mal so Überhauptnichts!
    Und Altersarmut oder oben genanntes ist doch von SPD/Grünen plus Gewerkschaften so gewollt und eingeführt, warum sollten sie sich damit im Wahlkampf hervorheben, sind die etwa auch noch stolz auf ihre Taten? Das Schwarz/Geld daran nichts ändert ist doch wohl jedem klar!
    Schade das wir zur Wahl, so Garnichts zu wählen haben!
    Leute, geht mal zu einer Tafel, guckt mal wer da ansteht und sich freut das es was zu essen gibt, danach sollte jedem klar sein was er wählt. Die Menschen die jetzt um Lebensmittel betteln müssen, haben zum größten Teil Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut, mit ihre Hände Arbeit, damals gab es kaum Maschinen, das sie jetzt bei uns um Lebensmittel anstehen, ist der Dank!

    Schämt euch!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  8. #8

    Nebelkerzen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ver.di bläst zum Bundestagswahlkampf: Gewerkschaftschef Frank Bsirske will Reiche stärker besteuern und das Geld für den Schuldenabbau einsetzen. Auch die Bekämpfung der Altersarmut soll zum Top-Thema werden.
    Bsirske will Vermögensteuer zum Wahlkampfthema machen - SPIEGEL ONLINE
    Der Mann sollte zurücktreten und Platz für echte Gewerkschafter machen, die auch die Interessen von den abhängig Beschäftigten vertreten.
    Seine Wirtschafts- und Finanzpolitische Expertise geht offensichtlich gegen Null. Er greift populistische Themen wahllos auf, nutzt sie als Nebelkerzen und verschweigt, dass unter seiner Verantwortung die Gewerkschaft Ver.Di sich seit Jahrzehnten die Bedingungen durch die Arbeitgeberverbände hat diktieren lassen.

    Diese Person in Zusammenarbeit mit dem Herrn Sommer sind Hauptverantwortliche in dem üblen Spiel, das zu den Reallohnverlusten in nunmehr über Zehn Jahren für die breite Masse bedeuten. Kurz Bsirske und Sommer haben schon lange fertig und sollte jemandem Platz machen, der auch in der Lage ist angemessene Tarifeabschlüsse zu erkämpfen.
  9. #9

    Das wäre eine schreiende Ungerechtigkeit, wenn nur die Reichen zur Tilgung der Staatsschulden herangezogen würden.
    Das müsste eigentlich die Linken auf den Plan rufen...
    Nicht, dass irgendwann so eine Art Reichenarmut entsteht.


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