Ver.di-Chef: Bsirske bleibt Top-Job bei Deutscher Bank verwehrt

REUTERSEr könnte in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen - Vizechef aber wird Ver.di-Boss Frank Bsirske dort nicht. Kleinere Gewerkschaften hatten gegen Bsirskes Kandidatur rebelliert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-864575.html
  1. #1

    Schön

    Bsirske verdient mit mindestens 225.000 € im Jahr auch jetzt schon genug.
  2. #2

    Dieser falsche Verdi- Fünfziger

    hat mich und hunderttausende Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst um einen großen Teil meiner Zusatzversorgung betrogen.Ins Bergwerk und nicht in die Deutsche Bank mit ihm. Ein Rentner der Verkehrsbetriebe Nürnberg.
  3. #3

    Über 400.000 € soll Insidern zufolge...

    Herr Bsirske im Jahr verdienen. Auch seine diversen Stellvertreter bei Verdi haben mehr als 300.000 €. Davon kann die Kanzlerin nur träumen! Muss er sich dann dazu noch ein paar Aufsichtsratspöstchen verschaffen? Der "normale" Gewerkschaftler fühlt sich annen Kopp.
    Aber vielleicht will Herr Bsirske dazu auch noch die tollen "Zusatzversorgungen" der VW-Betriebsräte genießen, da kann er dann auch noch auflaufen.
  4. #4

    optional

    Auch Gewerkschaftsbosse, hoch bezahlt von Mitgliedsbeiträgen ihrer Arbeitnehmervertretungen, gieren eben nach lukrativen Zusatztätigkeiten. Wobei es ihnen vor allem um Machtpositionen geht die allgemein beonderes Ansehen genießen.
  5. #5

    Es tut mir ja Leid, wenn ich einigen die schönen Vorurteile zerstöre, aber solche AR-Tantiemen werden grundsätzlich an die Gewerkschaft oder die Hans-Böckler-Stiftung abgeführt. Sie verwandeln sich damit u. a. in Stipendien für Studenten, Rechtsschutz und Bildungsveranstaltungen für Kolleginnen und Kollegen und andere Dinge, von denen die Basis was hat - und auch die, die gar nicht in der Gewerkschaft sind. Denn von den durch die Gewerkschaft erkämpften Lohnerhöhungen profitieren ja auch die Gewerkschaftshasser ...
  6. #6

    Hoffentlich verlässt Bsirske den Lufthansa Aufsichtsrat.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er könnte in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen - Vizechef aber wird Ver.di-Boss Frank Bsirske dort nicht. Kleinere Gewerkschaften hatten gegen Bsirskes Kandidatur rebelliert.

    Ver.di-Chef Bsirske wird nicht Aufsichtsratsvize der Deutschen Bank - SPIEGEL ONLINE
    Teil des Deals sollte es ursprünglich sein, dass Bsirske den lukrativen Lufthansa AR Posten aufgibt.
    Hoffentlich bleibt es dabei. Schaden hat er dort genug angerichtet und die Mitarbeiter haben sich schon gefreut über den Abgang.
    Gibt es denn keine Gewerkschaftsunternehmen, die einen linientreuen Aufsichtsrat suchen?
    Mein Mitgefühl liegt bei den Mitarbeitern der Deutschen Bank.
    MfG
  7. #7

    Peter-Prinzip

    War klar: Karriere-Perspektive vom Gewerkschaftler zum Bankster! - Jetzt nur noch eine Frage: "In welchem Wahlkreis kandidiert Bsirske für einen 'Sitz' als 'Bürgervertreter', 'Abgeordneter im Bundestag' ... als MdB-Sessel-Pfurzer?"?

    "Bsirske auf Top-Job bei DB? - Überqualifiziert!"
  8. #8

    Hoffentlich verlässt Bsirske den Lufthansa Aufsichtsrat.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er könnte in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen - Vizechef aber wird Ver.di-Boss Frank Bsirske dort nicht. Kleinere Gewerkschaften hatten gegen Bsirskes Kandidatur rebelliert.

    Ver.di-Chef Bsirske wird nicht Aufsichtsratsvize der Deutschen Bank - SPIEGEL ONLINE
    Teil des Deals sollte es ursprünglich sein, dass Bsirske den lukrativen Lufthansa AR Posten aufgibt.
    Hoffentlich bleibt es dabei. Schaden hat er dort genug angerichtet und die Mitarbeiter haben sich schon gefreut über den Abgang.
    Gibt es denn keine Gewerkschaftsunternehmen, die einen linientreuen Aufsichtsrat suchen?
    Mein Mitgefühl liegt bei den Mitarbeitern der Deutschen Bank.
    MfG
  9. #9

    Ja, aber

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Es tut mir ja Leid, wenn ich einigen die schönen Vorurteile zerstöre, aber solche AR-Tantiemen werden grundsätzlich an die Gewerkschaft oder die Hans-Böckler-Stiftung abgeführt. Sie verwandeln sich damit u. a. in Stipendien für Studenten, Rechtsschutz und Bildungsveranstaltungen für Kolleginnen und Kollegen und andere Dinge, von denen die Basis was hat - und auch die, die gar nicht in der Gewerkschaft sind. Denn von den durch die Gewerkschaft erkämpften Lohnerhöhungen profitieren ja auch die Gewerkschaftshasser ...
    Leider werden solche Tantiemen nicht grundsätzlich an die Gewerkschaft oder die Hans-Böckler-Stiftung weiter überwiesen. Verdi veröffentlicht eine Liste mit Namen derjenigen, die ihre Tantiemen weitergeben. Trotzdem tun dies nicht alle Gewerkschaftsvertreter_innen. Und Gewerkschaftshasser hin oder her, unsere Gewerkschaftsführung hat in den letzten zwei Jahrzehnten einiges dafür getan gehasst zu werden. Sei es die IGMetall bei VW oder die ÖTV bei der Privatisierung öffentlicher Betriebe (als Gewerkschafter reihenweise Arbeitsdirektoren wurden). Selbst bei den Hartz IV-Reformen haben Gewerkschafter_innen im vorauseilenden Gehorsam, kräftig in der Kommission mitgearbeitet.
    Höchstens die Schlecker und Lidl-Kampagnen fallen mir als positive Beispiele ein und vielleicht die Kampagne, die gerade beim Discounter Netto läuft. Aber da ist Verdi teilweise eine löbliche Ausnahme. Die IG-Metall und die IGBau sind doch durch und durch korrumpiert..