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Venezuelas kranker Präsident: Chávez-Vereidigung wird zum Streitfall

REUTERSVenezuelas schwerkranker Präsidenten Hugo Chávez ist so krank, dass er seinen Amtseid nicht ablegen kann. Die Regierung will für die Donnerstag geplante Vereidigung verschieben - die Opposition dagegen fordert Neuwahlen, sollte der Termin verstreichen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875873.html
  1. #1

    Konfliktherd Venezuela

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Venezuelas schwerkranker Präsidenten Hugo Chávez ist so krank, dass er seinen Amtseid nicht ablegen kann. Die Regierung will für die Donnerstag geplante Vereidigung verschieben - die Opposition dagegen fordert Neuwahlen, sollte der Termin verstreichen.

    Venezuela: Chávez-Vereidigung wird zum Streitfall - SPIEGEL ONLINE
    Sollte sich der Gesundheitszustand von Chávez nicht bessern und er sein Amt nicht ausüben können, wird man mangels Durchsetzbarkeit der verfassungsmäßigen Nachfolgeregelung einige Konflikte in Venezuela erleben, denn es gibt zuviele venezolanische Speichellecker im In- und Ausland. Hinzu kommt, dass Venezuela vorauss. als Finanzier von Bolivien, Argentinien und ev. anderer latam. Staaten ausfällt, denn die venezolanische Erdölgesellschaft PdVSA als monetäre Quelle versiegt aufgrund unüberschaubarer Staatsausgaben.
  2. #2

    Venezuela im Konflikt

    Das Volk hat die Machenschaften der heutigen Opposition nicht vergessen. Denen ist jegliches Mittel recht, um sich wieder in den Sattel zu schwingen.
    So schreien sie gerade danach, dass Chavez nicht mehr regieren kann.
    Doch wird es auch ohne Chavez eine sehr effektive Regierung geben, denn
    seine langjährigen Mitarbeiter sind eingeschworene Sozialisten und bestens vorbereitet, und werden außerdem von der Mehrheit des Volkes unterstützt.
    Die heutige machthungrige Opposition ist total zerstritten, hat keinen
    einzigen Vertreter welcher von der breiten Masse akzeptiert wird. Sie haben
    es auch bei er letzten Wahl nicht fertig gebracht,eine glaubhafte Alternative
    aufzuzeigen.
    Die jetzige Regierung hat ein sehr klares Mandat, von welchem sich keiner
    der Chavez -Jünger abwenden wird.
    Viele Oppositionelle sind der Meinung, dass ein Machtwechsel Venezuela
    in ein Chaos stürzt, da ist es auch ihnen lieber wenn es zu keinem
    Regierungswechsel kommt.
    Chavez gilt in ganz Südamerika als großer Leader. Seine mögliche Abwesen-
    heit wird gerade dort am meisten lamentiert. Denn die politische Stabilität in
    fast allen Südamerikanischen Ländern wird eben Chavez zugeschrieben,
    was auf der anderen Seite auch zu einer wirtschaftlichen Konsolidierung
    ganz Südamerikas führte.
  3. #3

    Die angebl.wirtschaftl.Konsolidierung

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen

    Chavez gilt in ganz Südamerika als großer Leader. Seine mögliche Abwesenheit wird gerade dort am meisten lamentiert. Denn die politische Stabilität in fast allen Südamerikanischen Ländern wird eben Chavez zugeschrieben,was auf der anderen Seite auch zu einer wirtschaftlichen Konsolidierung ganz Südamerikas führte.
    Südamerikas durch Chávez kann man nur behaupten, wenn man Südamerika nur vom Globus her kennt. Tatsache ist, dass Chávez mit den weiterhin sprudelnden Erdöleinnahmen , die zunächst bei der venezolanischen Erdölgesellschaft PdVSA landeten, den eigenen unüberschaubaren Teil von Staatsausgaben und z.B. Teile der Staatsausgaben Kubas, Nicaraguas,Argentiniens, Boliviens, usw. finanziert hat. Wie die desaströse wirtschaftliche Konsolidierung dieser letztgenannten Länder aussieht, insbesondere die Argentiniens, kann man der Tagespresse ennehmen. Somit werden Einnahmen Venezuelas verschleudert zu Lasten der eigenen Bevölkerung , die zur Zeit im eigenen Land teilw. nur noch leere Regale in den Supermärkten vorfindet und sich über Schwarzmärkte versorgt, und zu Lasten der eigenen wirtschaftlichen Infrastruktur auf dem Erdölbereich, weil Raffinerien nicht gewartet werden und in Flammen aufgehen, die Erölförderung zurückgeht.
  4. #4

    Held der Foristen

    Trotz seiner antisemitischen Aussagen wird Hugo Chavez in diversen Foren als Idol verehrt.

    Chavez und der Saujud « Aron Sperber

    Was einen Hinweis darauf geben könnte, welchen Politiker die Forum-Linken vor 70 Jahren angehimmelt hätten.
  5. #5

    so gesehen...

    Zitat von eckawol Beitrag anzeigen
    Südamerikas durch Chávez kann man nur behaupten, wenn man Südamerika nur vom Globus her kennt. Tatsache ist, dass Chávez mit den weiterhin sprudelnden Erdöleinnahmen , die zunächst bei der venezolanischen Erdölgesellschaft PdVSA landeten, den eigenen unüberschaubaren Teil von Staatsausgaben und z.B. Teile der Staatsausgaben Kubas, Nicaraguas,Argentiniens, Boliviens, usw. finanziert hat. Wie die desaströse wirtschaftliche Konsolidierung dieser letztgenannten Länder aussieht, insbesondere die Argentiniens, kann man der Tagespresse ennehmen. Somit werden Einnahmen Venezuelas verschleudert zu Lasten der eigenen Bevölkerung , die zur Zeit im eigenen Land teilw. nur noch leere Regale in den Supermärkten vorfindet und sich über Schwarzmärkte versorgt, und zu Lasten der eigenen wirtschaftlichen Infrastruktur auf dem Erdölbereich, weil Raffinerien nicht gewartet werden und in Flammen aufgehen, die Erölförderung zurückgeht.
    Ich dachte schon, sie haben über Deutschland und die Eurorettung gechrieben - liest sich ähnlich.
  6. #6

    Seventy years ago...

    Zitat von aronsperber Beitrag anzeigen
    Trotz seiner antisemitischen Aussagen wird Hugo Chavez in diversen Foren als Idol verehrt.

    Chavez und der Saujud « Aron Sperber

    Was einen Hinweis darauf geben könnte, welchen Politiker die Forum-Linken vor 70 Jahren angehimmelt hätten.
    Es ist schon seltsam, welche Blüten Ihr Hass auf alles Linke treibt.
    Und es ist ebenso seltsam, wie Sie den Artikel im "Guardian" verdrehen.
    Das allerseltsamste aber ist, dass Sie genau den Menschen, die am konsequentesten den "Politiker vor 70 Jahren" bekämpft haben und vopr allem heute (!) bekämpfen, dass Sie denen ein "Anhimmeln" des Massenmörders unterstellen! Merken Sie nicht, dass Ihr Hass sie ganauso blind macht, wie die wirklich Anhänger des Faschismus vor 70 Jahren?
  7. #7

    Zitat von eckawol Beitrag anzeigen
    Südamerikas durch Chávez kann man nur behaupten, wenn man Südamerika nur vom Globus her kennt. Tatsache ist, dass Chávez mit den weiterhin sprudelnden Erdöleinnahmen , die zunächst bei der venezolanischen Erdölgesellschaft PdVSA landeten, den eigenen unüberschaubaren Teil von Staatsausgaben und z.B. Teile der Staatsausgaben Kubas, Nicaraguas,Argentiniens, Boliviens, usw. finanziert hat. Wie die desaströse wirtschaftliche Konsolidierung dieser letztgenannten Länder aussieht, insbesondere die Argentiniens, kann man der Tagespresse ennehmen.
    Gibt es beim Thema Südamerika hier nur Schwarzweiß-Denken? Für den einen ist die Opposition nur verstritten und machthungrig, für den anderen Chavez scheinbar Schuld an der Pleite Argentiniens.
    Ein wichtiger Teil der Demokratie ist, dass sich durch Wahlen gerne mal was ändern darf. Und selbst für Linke wie mich kein wirklicher Weltuntergang, wenn Herr Chavez mal abtreten würde, aber ähnlich wie Kohl kann er sich nicht vorstellen, dass es eine Regierung ihn geben kann.
    Nach Chavez wird man sehen, ob das Land wirklich nachhaltig veränndert wurde, oder ob doch nur die Ölgelder verschenkt wurden.
  8. #8

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    Das Volk hat die Machenschaften der heutigen Opposition nicht vergessen. Denen ist jegliches Mittel recht, um sich wieder in den Sattel zu schwingen.
    Sogar das in Venezuela geltende Gesetz. Wie schrecklich aber auch.
    So schreien sie gerade danach, dass Chavez nicht mehr regieren kann.
    Kann er?
    Doch wird es auch ohne Chavez eine sehr effektive Regierung geben, denn
    seine langjährigen Mitarbeiter sind eingeschworene Sozialisten und bestens vorbereitet, und werden außerdem von der Mehrheit des Volkes unterstützt.
    Die heutige machthungrige Opposition ist total zerstritten, hat keinen
    einzigen Vertreter welcher von der breiten Masse akzeptiert wird. Sie haben
    es auch bei er letzten Wahl nicht fertig gebracht,eine glaubhafte Alternative
    aufzuzeigen.
    Die jetzige Regierung hat ein sehr klares Mandat, von welchem sich keiner
    der Chavez -Jünger abwenden wird.
    Nein, Chavez hat ein Mandat, welches er nicht wahrnehmen kann, also in 30 Tagen Neuwahlen. Steht so im Gesetz.

    Viele Oppositionelle sind der Meinung, dass ein Machtwechsel Venezuela
    in ein Chaos stürzt, da ist es auch ihnen lieber wenn es zu keinem
    Regierungswechsel kommt.
    Chavez gilt in ganz Südamerika als großer Leader. Seine mögliche Abwesen-
    heit wird gerade dort am meisten lamentiert. Denn die politische Stabilität in
    fast allen Südamerikanischen Ländern wird eben Chavez zugeschrieben,
    was auf der anderen Seite auch zu einer wirtschaftlichen Konsolidierung
    ganz Südamerikas führte.
    Warum nicht gleich dieselbe Ehre wie Im Il Sung? Grosser leaderforever, auch noch post mortem? Damit entfallen dann solche lästigen westlich dekadenten Probleme wie Wahlrecht oder Wählen
  9. #9

    Konkurs

    Venezuela ist eines der erdölreichsten Länder und dank des seit einigen Jahren sehr hohen Preise erhalten sie Billionen an US-$, trotzdem kann es seine Importe von Maschinen, Ersatzteilen, Lebensmittel nur schleppend und mit grosser Verzögerung bezahlen.
    Frage: Wo bleibt das Geld ab? Geht etwa/ möglichweise/ höchstwahrscheinlich die private Bereicherung auch im Sozialismus weiter?
    Dann hat sich nur der Name der Regierungsform geändert und es ist egal, wer an Ruder steht, geklaut wird eh und je, das Volk wird nach wie vor verklappst.
    Wie hiess es doch schon in der DDR: Was passiert, wenn der Sozialismus in die Wüste geschickt wird?
    Antwort: Der Sand wird knapp!








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