Auf das frisch erwachte Interesse für Fleischverzicht reagieren die Verlage mit einer Flut von vegetarischen Kochbüchern. Für fortgeschrittene Genießer mit Interesse am fleischfreien Essen taugen aber*die wenigsten. Deshalb ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...751576,00.html
Ich dachte immer Vegetarismus sei die Schlussfolgerungen aus einer Menge moralischer Axiome (so wird es von den meisten Vegetariern zumindest verkauft) und mich interessiert halt, welcher Gedankengang basierend auf welchen Axiomen zu dem Schluss führt, dass man Pilze essen kann, Muscheln und Eier aber nicht. Ihre Antwort enttarnt Vegetarismus aber als plumpen unreflektierten Dogmatismus. Danke für diese erhellende Aussage.
Hat denn schonmal jemand das Rezept nachgekocht? Ich hänge an gleich am Anfang:
dann:Für die Bolognese zunächst 300 ml Fond und 150 ml Rotwein...
Also, bei mir gibt es da keine Flüssigkeit mehr zum abseihen und wenn ich mal grob überschlage, gibt 500g Granulat + ca. 450g Flüssigkeit keine 1600g.500 g Rohmasse ergeben hier ca. 1,6 kg Feuchtmasse.
Da fehlt doch was, oder?
Vegane Lasagne mache ich mit Tomaten aus der Dose, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Champignons und Auberginen, das wird alles ordentlich angebraten, dann mit Rotwein abgelöscht, italienisch gewürzt (Basilikum, Oregano, Rosmarin, Salz, Pfeffer), zwischen die Lasagneblätter geschichtet, dann frischen Hefeschmelz drüber und ab in den Ofen. Dazu gemischter Salat, Zwiebelbaguette mit selbstgemachter Kräuterbutter (vegane Variante aus Margarine) und ein Glas Rotwein oder auch zwei :)
Die Zubereitung dauert so circa eine halbe Stunde...wozu ca. 200 Zutaten, wenn es doch viel einfacher geht?
Und Kochbücher sind sowieso meist langweilig. Selbst ausprobieren macht viel mehr Spaß und schwierig ist es auch nicht. Die Ox-Kochbücher empfehle ich allerdings auch wärmstens! :)
http://www.ox-fanzine.de/web/kochbuecher.247.html
pro Tag. Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer...!
[QUOTE=Aba;7509659]Hat denn schonmal jemand das Rezept nachgekocht?
Ja, und tatsächlich ist das viel zu wenig Flüssigkeit zum Einweichen der Soja-Schnetzel. Ich habe immmer wieder etwas nachgegossen, und würde nun ca. die doppelte Menge Fond&Wein nehmen, zusätzlich zu der Flüssigkeit, die später noch zugegeben wird. Aber auch dann wird der Aufwand dem Ergebnis nicht gerecht. Leckere, raffinierte vegetarische Lasagne geht auch deutlich einfacher.