Vegetarier-Lokal Hiltl: Huhn aus Schimmelpilz

Einst als "Wurzelbunker" verschrien, liegt das älteste vegetarische Restaurant Europas heute voll im Trend: Zu allen Tageszeiten stürmen die Gäste das Hiltl in Zürich, um pflanzliches Beefsteak Tartar*zu essen - oder um zu lernen, wie man*Cordon Bleu*aus dem Fleischersatz Quorn kocht.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...762241,00.html
  1. #1

    Bin mal gespannt...

    ... wann das erste Restaurant aufmacht, das mit Gemüseersatz arbeitet. Fleischersatz ist doch ein alter Hut. Kaffeeersatz auch. Bier- und Weinersatz auch. Gemüseersatz wäre noch neu. Wasserersatz auch. Und super wäre dann auch gleich noch ein Gästeersatz; für den Fall, dass die Kunden ausbleiben.
  2. #2

    Quorn gehört die Zukunft!

    Das ist doch nicht mehr "vegetarisch" im eigentlichen Sinne,
    das ist der pure Industriemüll des Essens.
  3. #3

    :-)

    Wenn es für die Spezies Mensch ein Vorteil gewesen wäre, sich von Körnern und Salat zu ernähren, wäre er mit einem Schnabel oder eienm Nagergebiss ausgestattet worden. Iseer aber nicht - also liebe Vegetarier: hört auf, meinem Essen das Futter weg zu essen !
  4. #4

    Bigotte "Genussmenschen"

    Wenn ein großer Lebesnmittelkonzern Hühnchenersatz auf Schimmelpilzbasis auf den Markt brächte, dann würden sich die ganzen hippen Feinschmecker das Maul darüber zerreissen. Wenn aber ein trendiger Züricher Körnerkoch das macht, dann ist das voll gesund und modern. Unglaublich. Wenigstens wäre der Lebensmittelkonzern so fair, den Kunstpamps unter dem Fleischpreis zu verkaufen, während das Hiltl da horrende Preise für verlangt (Früchte, Quorn und Reis für 29,50). Aber solange Müll und Dreck vegetarisch sind, kann man es wohl guten Gewissens Essen.
  5. #5

    ...

    Zitat von mercator Beitrag anzeigen
    Wenn es für die Spezies Mensch ein Vorteil gewesen wäre, sich von Körnern und Salat zu ernähren, wäre er mit einem Schnabel oder eienm Nagergebiss ausgestattet worden.
    Und wenn es für die Spezies Mensch ein Vorteil gewesen wäre, sich von Fleisch zu ernähren, hätte er Reissezähne und könnte Aas verdauen. Weshalb dieser unsachliche Pseudo-Biologismus nach wie vor lächerlich ist. Der Mensch repräsentiert einen schon fast klassischen Omnivoren, dessen Nahrung gerade in den Anfangszeiten wohl primär auf pflanzlichen Bestandteilen basierte. Weshalb man mit der Argumentation wenn schon bei der "ausgewogenen Ernährung" landet.

    Allerdings kann man sich eh fragen, ob es Sinn macht, frühmenschliche Verhaltensweisen zu unserem Leitbild zu erheben. Ich möchte Sie mal sehen wie Sie sich in dem Rahmen ernähren..

    Iseer aber nicht - also liebe Vegetarier: hört auf, meinem Essen das Futter weg zu essen !
    Ich hoffe das Smiley impliziert, dass Sie wissen, wie dümmlich der abgenudelt unsinnige Spruch ist.
  6. #6

    "Schlechten Biologismus" mit schlechtem Biologismus kontern?

    Und da kommt die Vegetarierfraktion und holt ihr in Veganerforen gesammeltes Halbwissen über menschliche Evolution heraus.

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Und wenn es für die Spezies Mensch ein Vorteil gewesen wäre, sich von Fleisch zu ernähren, hätte er Reissezähne und könnte Aas verdauen.
    Falsche Analogie, da der Mensch der einzige Jäger ist, der seine Beute mit Waffen jagd (keine Zähne und Krallen nötig) und sein Essen überm Feuer röstet (entlastet Gebiss und Verdauung) sind Analogien zu anderen Räubern unzulässig. Beides (Waffen und Feuer) gibt es übrigens schon deutlich länger als unsere Spezies (bitte nicht mit Gattung verwechseln). Übrigens ist der Mensch ein Hetzjäger, der den ganzen Tag lang joggend seine Beute immer wieder aufscheuchen kann bis sie erschöpft zu Boden fällt. Dazu braucht man keine Reisszähne. Die Buschmänner der Namib jagen noch heute so. Wölfe z. B. sind auch Hetzjäger, weshalb sie im Gegensatz zu Raubkatzen keine zur Jagd tauglichen Krallen haben.

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Der Mensch repräsentiert einen schon fast klassischen Omnivoren ...
    Ein neutraler Einstieg ...

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    ... dessen Nahrung gerade in den Anfangszeiten wohl primär auf pflanzlichen Bestandteilen basierte.
    ... der mit einer unbegründeten Vermutung endet.

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Allerdings kann man sich eh fragen, ob es Sinn macht, frühmenschliche Verhaltensweisen zu unserem Leitbild zu erheben.
    Sie dürfen Verhaltensweisen nicht mit Lebesnbedingungen verwechseln. Natürlich ist es prinzipiell richtig, unser Leben so zu gestalten, wie unser Körper es evolutionär gewohnt ist. Z.B. kommt unser Körper mit Bewegungsmangel schlecht klar, weil er evolutionär auf viel Bewegung getrimmt ist (Hetzjäger).

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Weshalb dieser unsachliche Pseudo-Biologismus nach wie vor lächerlich ist.
    Sagt jemand der offensichtlich überhaupt keine Ahnung von menschlicher Evolution hat ... Wenn sie wissen wollen, wie reine Vegetarier der Gattung Homo aussehen, dann gucken sie sich den Kiefer eines Paranthropus an ;)
  7. #7

    Pfui Teufel

    Die Autorin kann ja nichts dafür - aber selten habe ich einen so ekelerregenden Text gelesen, pfui Teufel.
  8. #8

    Man sollte...

    ...auch mal über den Tellerrand schauen - in diesem Beispiel hier passt das perfekt! ;)
    Fakt ist das der mensch früher durch das Fleischz einen Vorteil hatte, die Jagd brachte Felle und fettige Nahrung.
    Heutzutage ist das allerdings nicht mehr wirklich notwendig, wir können uns gesünder ernähren - müssen das ogar, da sich die Lebenbesdingungen ja nun mal dratisch verändet haben.
    Ich bin kein Vegetarier, aber selbst mir ist klar das wir uns was einfallen lassen müssen - denn die Masse an Menschen welche auf der Welt lebt kann nicht mehr mit Fleisch ernährt werden.
    Massentierhaltung ist eh keine feine Sache...

    http://veg-tv.info/Earthlings

    Schaut mal rein, dann Guten Appetit bei der nächsten Grillparty...
  9. #9

    .

    Zitat von mercator Beitrag anzeigen
    also liebe Vegetarier: hört auf, meinem Essen das Futter weg zu essen !
    Rekord. Ganze drei Beiträge bis zu dem denkbar angestaubtesten Schenkelklopfer.