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"Vatileaks"-Prozess: Ex-Kammerdiener des Papstes zu 18 Monaten Haft verurteilt

AFPUrteil im Prozess um die sogenannten "Vatileaks"-Enthüllungen: Der ehemalige Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, ist wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. "Ich fühle mich nicht als Dieb", sagte der Verurteilte. Er habe aus tiefer Liebe zur Kirche und zum Papst.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-859854.html
  1. #1

    Guter Job, gut bezahlt, muss noch Datenleck für Journaillie spielen

    Wer bei der RK arbeitet im Vatikan, ist alleine schon vom Gehalt her prädestiniert, ein besseres Leben zu führen als der Rest der Normalos. Wenn dann der Kammerdiener glaubt, er könne diversen möglicherweise auftretenden Verstrickungen der Angehörigen des Konzils als kleiner "Schei.." Paroli bieten, dann überschaut der die Realitäten in der Religionsszene nicht. Ich erinnere insbesondere an den hängenden Bischof, der die Vatikanbank leitete, an der Brücke, mag der Lakeie froh sein, dass er noch lebt. Die eineinhalb Jahre sitzt auf der linken Backe ab. Trau, schau wem.
  2. #2

    Ah ja! Wurde er bereits...

    ..."fest genommen"?
  3. #3

    Da ist der Wunsch

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    Wer bei der RK arbeitet im Vatikan, ist alleine schon vom Gehalt her prädestiniert, ein besseres Leben zu führen als der Rest der Normalos. Wenn dann der Kammerdiener glaubt, er könne diversen möglicherweise auftretenden Verstrickungen der Angehörigen des Konzils als kleiner "Schei.." Paroli bieten, dann überschaut der die Realitäten in der Religionsszene nicht. Ich erinnere insbesondere an den hängenden Bischof, der die Vatikanbank leitete, an der Brücke, mag der Lakeie froh sein, dass er noch lebt. Die eineinhalb Jahre sitzt auf der linken Backe ab. Trau, schau wem.
    der Vater ihrer Gedanken.
    Der da an der Brücke in London hing, war ein Bankkaufmann der für die Banko Ambrosiano offiziell und weniger offiziell für die Mafia/ CIA und weitere interessante Gruppen tätig war.
    Roberto Calvi war eines allerdings nie: Ein Geistlicher oder gar ein Bischof.
    Wahrheit und Romane verwischen sich bei vielen Menschen zu einem neuen Seinszustand, scheint mir. ;)
  4. #4

    Scripted Reality?

    Man wird hier wenig über die eigentlichen Vorgänge zu lesen bekommen. Für mich steht jedenfalls fest, dass es einflussreiche Kreise auf unseren Herrn Ratzinger abgesehen haben. Vielleicht sollte man dabei bedenken, dass die katholische Kirche der größte Immobilienbesitzer Italiens ist, dass der Vatikan eine Steueroase darstellt und dass es bei der Vatikanbank schon immer etwas seltsam zuging, vielleicht hat manch einer ja Coppolas „Pate III“ gesehen.

    Auch erschließt sich mir noch immer nicht, welche brisanten Fakten in dem „Enthüllungsbuch“ enthalten sein sollen, das klingt alles eher banal. Wahrscheinlicher ist jedenfalls, dass der Kammerdiener platziert und danach reingelegt wurde. In der Welt stand, dass man bei ihm Unterlagen über Freimaurer und angeblich unterschlagene Schecks und Goldbarren gefunden hat. Das alles ist wohl zu irritierend für die frommen Bürger, dann bleiben wir doch besser bei der offiziellen Version, was vermutlich auch gesünder ist.
  5. #5

    Offensichtlich wird hier...

    einiges unter den Teppich gekehrt. Die Aussage Gabrieles, dass er nur aus Liebe zum Papst gehandelt hat klingt etwas zu sehr nach Sonntagsschule. Vielleicht ist er selbst ja naiv, aber seine Hintermänner mit Sicherheit nicht. Das sieht eher danach aus als ob Profis am Werk sind, was Verschleierung und Intrigen angeht. Davon ist der Vatikan wahrscheinlich voll.
  6. #6

    Aufgemerkt

    "Gabrieles Verteidigerin Cristina Arru hatte hingegen gesagt, ihr Mandant habe nichts gestohlen, sondern sich die Papiere nur zu Unrecht angeeignet."

    Den Spruch muss man sich merken.
  7. #7

    Farce

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Urteil im Prozess um die sogenannten "Vatileaks"-Enthüllungen: Der ehemalige Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, ist wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. "Ich fühle mich nicht als Dieb", sagte der Verurteilte. Er habe aus tiefer Liebe zur Kirche und zum Papst.

    "Vatileaks": Ex-Kammerdiener des Papstes zu 18 Monaten Haft verurteilt - SPIEGEL ONLINE
    Ein Vertrauter, der so nah beim Papst lebte, und Zugang zu allem und jedem gehabt haben soll, von der Mission getrieben, den Papst zu retten (vor was eigentlich?) , der klaut dann Akten und Dokumente sozusagen unter dem Hintern des Papstes weg, deren Inhalt der Papst ohnehin eigentlich kennen müsste, verscherbelt die an einen Enthüllungsjournalisten, um einen Medienhype - bestehend aus heisser Luft - auszulösen und dann das Unschuldslamm und Opfer zu spielen.

    Hätte er nicht über seine Kenntnisse und Erkenntnisse zu allererst mit dem Pontifex persönlich sprechen sollen, wenn ihm doch dieser so sehr am Herzen lag?

    Da muss irgendwas ziemlich schief gelaufen sein im Staate Vatikan.
  8. #8

    Ex-Kammerdiener des Papstes zu 18 Monaten Haft verurteilt

    Hat jemand erfahren können um welche Art der Dokumente es sich gehandelt hat? Wenn der Mann aus Besorgnis um die Unreinheit seiner Kirche das getan hat, sollte man auch von ihm erfahren, was ihn da so sehr ängstigt, dass er darum nicht mal den Teufel fürchtet? Dass der Inhalt dieser Dokumente auf Dinge hinweisen welche das Ansehen und die Heiligkeit der KK beschädigen geht aus dem Bericht hervor. Abschotten und Verschweigen ist keine (heilige) Tugend.. Dass dieser Mann bestraft werden kann ohne einzusehen und zu bewerten , um was es sich da handelt erinnert an den Ankauf der CDs der Steuerhinterzieher und dann der Protest der Banker dagegen, welche die Steuersünder um des eigenen Profites wegen schützen und das als Geheim zu halten bestrebt sind. Diese Institution muss unter die Kontrolle des weltlichen Staates gebracht werden, soviel geht aus diesem Geschehen hervor


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