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"Vanity Fair"-Bericht: Romney legt Millionen in Steueroasen an
AFPSeine Wirtschaftserfahrung sieht er als Argument im Rennen um die US-Präsidentschaft - doch nun könnte Mitt Romney im Wahlkampf über sein Vermögen stolpern: Laut einem Bericht soll der Multimillionär Millionen in Steueroasen angelegt haben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...842536,00.html
- #1 04.07.2012 13:11 von
- #2 04.07.2012 13:17 von
genaustens prüfen, die Vorwürfe!
da sollte man schon die US-Steuerfahndung ran lassen, möglichst schnell, damit die Sache zeitnahe geklärt werden kann.
Alles Offen legen sollte er. Nicht dass das so endet wie bei Dominique Strauss-Kahn. Klar ist im Wahlkampf jedes Mittel recht recht, um den Gegner zu diskreditieren.
So lange sollte man aber von einer Unschuldsvermutung ausgehen, auch wenn des den Linken und US-Bashern jetzt schwer fällt. - #3 04.07.2012 13:39 von
Da der Mr. Romney der Anschauungsgemeinschaft
"Republikaner" zugehörig ist, kann das Ausnützen derartiger privatwirtschaftlicher Möglichkeiten nicht überraschen.
Die wollen ja alles privatisieren und den Staatsapparat auf ein kaum wahrnehmbares Minimum herunterdrücken, was sicher seine Gründe hat (Arbeitsmoral von Beamten zB).
Wenn allerdings die Egomanie rund ums eigene Vermögen so ausartet, dass man das Prinzip "Hemd ist näher als Jacke" über jedes andere alternative soziale Prinzip stellt, wird es irgendwann auffällig und anrüchig.
Und dann fragt sich irgendwann sicher auch mancher konservative Ami, ob es das sein kann, dass einer regiert, der deutlich besser als alle anderen seine persönlichen Vorteile aus dem Kuchen holt und den vom ihm Regierten zuruft:
"Ihr müsst halt was leisten, dann könnt ihr euch auch mal was leisten".
Aber, im übrigen und ganz allgemein, Politiker sind in erster Linie Cheerleader und Schwätzer und eher selten Vorbilder für das Volk.
Das wissen wir allerdings schon länger. - #4 04.07.2012 13:49 von
Ach, ich auch will ...
3 Millionen in der Schweiz,
was soll auch all der Geiz.
3 Millionen in Lichtenstein,
man will ja nicht kleinlich sein.
Noch 3 Millionen in Monacco,
für Wein, Schnaps und Tabaco. - #5 04.07.2012 13:53 von
Was soll das ?
Wenn die Reps tatsächlich gewählt werden sollten, fällt mir direkt der alte Spruch von B.B. ein: Nur die dümmsten Kälber, wählen Ihre Metzger selber! Von den Menschen, die seit B.Clinton schon gegen den Aufbau einer flächendeckenden Gesundheitsvorsorge kämpfen, sind wahrscheinlich auch der allergrößte Teil bestens Kranken versichert! Ganz nach dem Motto. Wenn jeder für sich selber sorgt ist für alle gesorgt.
- #6 04.07.2012 14:16 von
Klasse !
Macht doch Sinn, Reichtum wird für ein paar wenige Amerikaner privatisiert und Infrastruktur, Bildung, Gesundheit werden sozialisiert. Allerdings ist das bei uns auch nicht anders, oder wer glaubt wirklich, dass Frau Klatten, die Familie Albrecht, die Quandts und viele andere Milliardäre einen "gerechten" Steuresatz zahlen ? Ein lediger Arbeitnehmer zahlt ab 53.000 € Jahreseinkommen den Spitzensteuersatz, die Wohlhabenden arbeiten da lieber mit Offshorevermögen, Verrechnungspreisen und Stiftungen. Kein Wunder dass der Staat und die Gemeinden am Hungertuch nagen, denn das private Vermögen in Deutschland ist dreimal so hoch wie die Staatsschulden und es wächst zudem noch viel dynamischer als die Verbindlichkeiten der Bundesrepublik, trotzdem rufen gerade diejenigen die geringe Steuersätze auf hohe Vermögen zahlen nach einer Steuersenkung.
- #7 04.07.2012 14:24 von
Na und?
Vermutlich verzichten die Vorposter auch selbst systematisch auf Steuervorteile und kämen nie auf die Idee, eine Entlastungspauschale zu nutzen für Aufwendungen, die sie wissentlich nie erbracht haben.
Es ist Aufgabe des Gesetzgebers, für Steuergerechtigkeit zu sorgen und unfaire Schlupflöcher zu schließen. Es ist aber auch das Recht jedes Staatsbürgers, sein Einkommen unter Nutzung der Rechtslage nicht mehr als nötig vom Staat schmälern zu lassen.
Romneys Kenntnisse der Finanz- und Wirtschaftsstruktur sind genau das, was ein amerikanischer Präsident heute braucht. Daß er ein anerkennenswerter Geschäftsmann ist, hat ihm kürzlich sogar Clinton bestätigt.
Besonders lustig ist es, wenn hier ein offenbar gesetzeskonformes Verhalten auf die scheinbar übliche Raffgier der Rechten (denn das sind die amerikanischen Republikaner) zurückgeführt wird.
Erinnern wir uns doch einmal an Begriffe wie "Neue Heimat, BfG, co op, BAWAG", an Namen wie Vietor und Steinkühler. Wer hat sich da in unseren Regionen immer wieder auf schamlose Weise bereichert, wer hat unendliche Summen durch unfähiges und verantwortungsloses Management verbrannt?
Es waren so gut wie immer Linke. Und so läuft es auch sonst in der Welt. - #8 04.07.2012 14:31 von
Nein, das glaubt niemand...
...aber das liegt daran, dass "gerecht" nicht wirklich definiert ist. Was für Sie "gerecht" ist, sieht ein Milliardär ganz anders.
Wenn Sie damit allerdings meinen, ob diese Menschen einen Steuersatz zahlen, der nach Recht und Gesetz festgelegt wird, so glaube ich das schon. Das Problem ist allerdings: Es gibt zuviele legale Möglichkeiten für die wirklich Reichen, ihr Geld vor dem Staat in Sicherheit zu bringen. - #9 04.07.2012 14:48 von
Solange er seine Anlagen im Ausland in seiner Steuererklärung angibt besteht doch kein Grund zum Misstrauen. Kein vernünftiger Mensch würde sein Geld nur im Inland anlegen.
Welches Gehalt? Mitt Romney bezieht doch seine Einnahmen in erster Linie aus Anlagen und nicht aus Gehältern.
Was sollte er da verstehen? Sein Einkommen ist legal und voll versteuert.
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