V-Mann-Affäre: Brief mehrt Zweifel an Aussagen von Innensenator Henkel
DPAHat Berlins Innensenator Frank Henkel dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Neonazi-Terrorzelle auf Anweisung der Bundesanwaltschaft Informationen vorenthalten? Ja, sagt Henkel - doch ein internes Schreiben verstärkt nach SPIEGEL-Informationen Zweifel an seiner Aussage.
Zitat "...die Berliner Vize-Polizeipräsidentin Margarete Koppers behauptet, es sei vereinbart worden, "dass weder von Seiten des Generalbundesanwalts noch von Berliner Seite Informationen herausgegeben werden". Gleichlautend hatte sich auch Henkel geäußert." Demnach stellen sich doch eher Fragen an die Bundesanwaltschaft, oder?
Zur Wahrheitsfindung sollten alle Beteiligten am seinerzeitgen Karlsruher Gespräch im Gebäude der Bundesanwaltschaft vom Untersuchungsausschuss vernommen werden. Dieses sollte Öffentlich bei Phoenix ausgestrahlt werden, damit sich Jedermann ein Urteil machen kann ...
Dem Kommentar von eulenspiegel möchte ich vol und ganz zustimmen. Nur absolute Offenheit kann jetzt in dieser quälend unendlichen Geschichte noch helfen. Und die verantwortlichen "Köpfe müssen endlich rollen". Es entsteht doch der Eindruck, dass diese Affäre von ganz hoher Stelle gedeckt ist.
Wer sind wir Bürger eigentlich??