Man muss schon ganz genau hingucken, um sie zu entdecken. Weltweit haben Aktivisten in Städten sogenannte "Dead Drops" verteilt: USB-Sticks, die für jeden frei verfügbar sind. Ist das nun kommunikative Kunst - oder ein Einfallstor für Computerviren?
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...740272,00.html
ist leider nur noch bedingt erreichbar.
...als ob Kaugummi auf Stein nicht schon stoerend genug waere, jetzt muss gleich Pattex und Zement am Mauern geschmiert werden. Fuer nen USB-Stick der im Zweifel nach zwei Tagen kaputt ist. Wenn die Leute oeffentliche Datadrops haben wollen, dann bitte nach dem Prinzip von Geocaching, also nen Stick in einer wasserdichten Dose verstecken.
Was hat denn WikiLeaks damit zu tun? Manche Zusammenhänge kann man aber auch arg konstruieren. Ich wüsste gern, welche Fernsehsendung derart versagt hat.
Also ich meine es wird niemand gezwungen das zu nutzen. Jeder trifft für sich die Entscheidung, ob er so ein Ding an sein Laptop hängt oder nicht. Ich für meinen Teil würde sicherlich Vorsorge treffen, dass ein möglicher Virus nicht ganz so viel Spass hat wie er eigentlich hätte haben können.
Auf der anderen Seite hängt man als User ja auch seinen Rechner täglich ins Internet, lädt Sachen runter und macht Links in irgendwelchen EMails auf ohne sich darüber groß Gedanken zu machen. Entweder der (hoffentlich vorhandene) Virenscanner wird damit fertig oder es hat ihn einfach erwischt.
Insofern seh ich da jetzt gerade nicht so wirklich das Problem. Ganz im Gegenteil: Wer auch immer diese Sticks installiert, wird das Teil wenigstens ab und an mal kontrollieren. Spätestens wenn die ersten Viren gefunden wurden, zieht die dahinter stehende Hackercommunity los und desinfiziert die Teile. Das dürfte dann effektiver sein als die Eindämmung irgendwelcher Epidemien im Internet.
Wer sich auch nur ein Quentchen mit dem Thema PC-Sicherheit beschäftigt, würde nie so dämlich sein, seinen Computer an solch einen USB anzuschließen.
Das ist genauso sicher, wie an jeder Straßenecke ungeschützten Sex zu haben - und sich dann wundern, wenn man sich was eingefangen hat.