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USB-Projekt: Spur der Sticks

Man muss schon ganz genau hingucken, um sie zu entdecken. Weltweit haben Aktivisten in Städten sogenannte "Dead Drops" verteilt: USB-Sticks, die für jeden frei verfügbar sind. Ist das nun kommunikative Kunst - oder ein Einfallstor für Computerviren?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...740272,00.html
  1. #30

    Mac OS

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Ah der obligatorische "Linux-ist-absolut-sicher"-Fan, da isser ja. Man muss nur ganz fest dran glauben, dann stimmt es irgendwann.
    Sie passen zu dem USB-Thema. Das ist nämlich genauso für Nerds.
    Wo bleiben die Mac OS Benutzer? Dachte die wurden sich hier als erstes melden mit "Ihrem OS ohne Viren" ...
  2. #31

    Dinge, die die Welt nicht braucht...

    ...und SPON berichtet darüber!

    Vielleicht geht die Welt ja doch bald unter - wegen geistiger Diarrhoe!
  3. #32

    "Toter Briefkasten"

    wurde das Prinzip vor der Digitalisierung genannt. Insofern Wikileaks des kleinen Mannes. Oder auch 007 für alle.

    Man stelle sich andererseits gerne Bettler und Hausierer vor, die auf USB-Sticks an Hauseingängen kurz die potenzielle Ausbeute einer Bitte um milde Gabe beschreiben, als Kurzinfo für Branchengenossen.
    Was die Welt so alles braucht. Ein Hoch auf die Kreativität.
  4. #33

    ...

    So sehr ich mich versuche immer wieder für neue Nerd-Spinnereien zu begeistern: Geocaching, Flashmobs, No-pants-day, GPS-check-ins, etc. pp.... ich kann es nicht.
    Es juckt mich einfach nicht.
    Und das hier ist auch wieder so eine überkandidelte Kopfgeburt mit der sozialen Halbwertszeit einer Eintagsfliege.
    Wo liegt der Witz, sich auf den Weg in den Stadtpark zu machen, blöd begafft und dann mit den Fotos von der letzten Betriebsfeier "belohnt" zu werden?
  5. #34

    [Quote ja-wieso] : Ich sage nicht, dass es technisch nicht möglich oder völlig ohne Risiko ist, aber wenn ein Virenautor einen Verbreitungsweg sucht, bei dem er möglichst viele Opfer findet, dann eignet sich so ein Stick nicht. [/Quote]

    das mag insofern zutreffend sein, wenn man davon ausgeht, daß der vom stick infizierte rechner nicht auch in anderen netzwerken - auch internet - präsent ist. mir dies vorzustellen fällt aber schwer.

    [quote cor]: Sie passen zu dem USB-Thema. Das ist nämlich genauso für Nerds.[/quote]

    Linux ist lange nicht mehr nur für nerds. das es absolute sicherheit nie geben wird weiß auch der linux-user. aber dadurch, daß man unter linux nicht automatisch als admin unterwegs ist - wie die meisten windows-nutzer - hat man doch einen mehrgewinn an sicherheit. dazu kommt noch, daß sich programme nicht einfach so selbst installieren dürfen.

    [quote verun] : Und so einen freien USB Stick würde ich natürlich niemals benutzen - wofür gibt es das Internet?[/quote]

    genau: da kommt man viel schneller an die viren ohne erst ewig draußen in der kälte nach einem verseuchten stick zu suchen.

    [quote doubleq] : Dinge, die die Welt nicht braucht...[/quote]

    was wäre die welt ohne die dinge, die keiner braucht ? nur noch schlafen,fressen, sch... !
  6. #35

    Sicherheit

    Auf den Stick könnte man ein Programm machen, dass per Auto-Run Cookies, Passwörter, WLAN Passwörter etc. ausliest und speichert. Die Daten kann man dann verschlüsselt als versteckte Dateien ablegen oder in andere, harmlos aussehnde Dateien integrieren, ohne dass der Benutzer es merkt bzw. nachvollziehen kann was gerade passiert ist.

    Dass sich Viren dadurch verbreiten ist auch logisch. Nicht etwa weil das der Virenautor so geplant hätte, sondern weil Viren nunmal bekanntermaßen gerne USB Sticks befallen. Man könnte auch die Hosts Datei oder die DNS Auflösung des Browsers manipulieren und so z.B. Logindaten für Ebay etc. besorgen.

    Die einzig sinnvolle Weise das zu benutzen ist autorun auf dem PC abzuschalten was aber sicherlich viele weniger versierte Nutzer garnicht können. Evtl. sollte dafür für jedes Betriebssystem eine Anleitung auf der Seite des Projekts erstellt werden. Und selbst dann gibt es immernoch einige Gefahren und Möglichkeiten den Benutzer auszutricksen.


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