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Usada-Boss Tygart: Armstrongs Alptraum

Getty ImagesDopingvorwürfe gegen Lance Armstrong gab es seit Jahren. Jetzt bringt ihn die US-Anti-Doping-Agentur Usada zu Fall, sie will dem Amerikaner alle Titel bei der Tour de France aberkennen lassen. Es ist vor allem ein Triumph für Usada-Chef Travis Tygart, der sich von Armstrong nie einschüchtern ließ.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,851893,00.html
  1. #1

    eine von vielen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dopingvorwürfe gegen Lance Armstrong gab es seit Jahren. Jetzt bringt ihn die US-Anti-Doping-Agentur Usada zu Fall, sie will dem Amerikaner alle Titel bei der Tour de France aberkennen lassen. Es ist vor allem ein Triumph für Usada-Chef Travis Tygart, der sich von Armstrong nie einschüchtern ließ.

    Usada-Chef Travis Tygart: Der Armstrong-Jäger im Porträt - SPIEGEL ONLINE
    wenn sich die komischen Antidoping Einrichtungen schon für juritische institutionen halten müßten sie sich denn nicht auch an Verjährungsfristen e. c. halten. Was heisst eigentlich mit allen Mittel das hört sich für mich so an das man im Zweifel auch nicht ganz legale Mittel einsetzen würde.

    Wer glaubt das man ein Rennen wie die Tour de France ohne hilsmittel gewinn glaubt wahrscheinlich auch an Märchen. Aber egal ob gedopt oder nicht gedopt die berge hoch zu fahren ist eine Leistung.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dopingvorwürfe gegen Lance Armstrong gab es seit Jahren. Jetzt bringt ihn die US-Anti-Doping-Agentur Usada zu Fall, sie will dem Amerikaner alle Titel bei der Tour de France aberkennen lassen. Es ist vor allem ein Triumph für Usada-Chef Travis Tygart, der sich von Armstrong nie einschüchtern ließ...
    Die hätten mal so hartnäckig an Armstrong dran bleiben sollen, als der noch aktiv war - und sich zum "Training" irgendwo in die "unwegsamen Berge" zurückzog, wo er für Dopingkontrolleure nicht auffindbar war. Alleine schon so etwas hätte zu einer Startsperre für Wettbewerbe führen müssen. Ansonsten könnte ja jeder "Sportler", nach gewonnenem Wettkampf, seinen "Rücktritt vom aktiven Leistungssport" erklären - und pünktlich zur nächsten Saison sein "Comeback". Dazwischen bliebe der "Sportrentner" von jeglicher Kontrolle verschont.
  3. #3

    Erste Etappe

    Wenn man den völlig verseuchten Radsport irgendwann man Dopingfrei bekommen möchte, dann muß man mit den Großen anfangen. Und am besten den UCI auflösen - den dort sitzenden Funktionären haben die Doping-Mittel offensichtlich schon vor Jahren das Hirn zerfressen. Aber solange die Radsport-Szene sich weiterhin wie ein Mafia-Clan aufführt, ist das eine mühselige Arbeit mit geringen Erfolgsaussichten.
    Das einzige, was helfen würde, wäre ein kompletter Rückzug der Sponsoren - ohne Geld kein Doping.
  4. #4

    @ martin-gott

    Das ist ja nun Quatsch. Nicht die antidoping Einrichtungen sind die Schuldigen, sondern die Sportler, die dopen oder gedopt haben. Deine Sympathie für dopet im allgemeinen und Armstrong im besonderen, die ich aus deinem Statement herauslese, sowie den grundtenor "ist doch gar nicht so schlimm" dern ich ebenfalls wahrgenommen habe, kann ich nicht nachvollziehen. Armstrong hat jahrelang beschissen und andere damit um ihre Erfolge gebracht. Und das muss man auch feststellen dürfen.
  5. #5

    Zitat von SPON
    Ein trauriger Tag für den Sport, ein Triumph für den beharrlichen Tygart. Als sich der Radsport-Weltverband UCI - zuvor in Sachen Armstrong nahezu gänzlich untätig - im August plötzlich einmischte und den Fall übernehmen wollte, konterte der Usada-Chef den Versuch - und griff die Kollegen scharf an. "Die UCI und die Beteiligten der Verschwörung, die den Sport mit gefährlichen, leistungsfördernden Drogen betrogen haben, haben ein großes Interesse daran, das zu verschleiern", sagte Tygart, der nur zu gerne einen Showdown vor einem Schiedsgericht gehabt hätte. Mit Armstrong auf der Anklagebank.
    Es ist ganz bestimmt ein verheerender Tag für Herrn Tygart, der nun seinen so lang ersehnten Auftritt als amerikanischer Held, der die Welt nachträglich vor dem bösen Lance Armstrong und den Verschwörern vom UCI rettet, vergessen kann. Na so ein Pech aber auch.
  6. #6

    optional

    Gibt es nun diese Beweise gegen Amstrong oder nicht? Hatte man wirklich was gegen ihn auf der Hand oder waren diese sogenannten Zeugen alles, was man vorweisen konnte? Für mich bleiben hier so viele unbeantwortete Fragen offen. Kann nicht mal der Spiegel die Fakten aufzeigen, die wirklich Amstrong belasten. Es mag ja für die meisten von uns unsportlichen Menschen tröstlich sein, wenn jemand uns einredet, dass Spitzenleistung ohne Betrug nicht möglich wäre. Aber ist das wirklich so oder wurde heute einem hart arbeitenden Sportler die Leistung seines Lebens zerstört?
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Es ist eintrauriger Tag für den Sport.."
    Ganz im Gegenteil, es ist ein wunderbarer Tag für den Sport wenn ein Dopingbetrüger, der es jahrelang geschafft hat alle zu foppen ,nun doch endlich zur Strecke gebracht wird und alle seine Erfolge verliert.
  8. #8

    Endlich haben wir den wahren Sieger...

    Man bin ich erleichtert das man Lance Armstrong nach Jahren endlich des Dopings überführt hat.
    Jetzt geht der offizielle Sieg u.a. auch an unseren sauberen Jan Ullrich ...
    Oh man !

    Was ist dieser Sport zu einer Farce geworden, verstehe gar nicht wie sich hier immer noch Sponsoren finden lassen die diesen Schwindel unterstützen.

    Glückwunsch an die USADA und Herrn Tygart, nur müssen Dopingagenturen aus anderen Nationen auch einmal ernsthaft nachziehen.
    Nur hab ich dann die Befürchtung das alle Tour / Vuelta / Giro Sieger ab 1980 Ihre Trophäen zurückgeben dürfen, soweit Sie denn noch leben.
    Der Profiradsport ist einfach nur krank ! (Es verzeihen mir alle Amateurradfahrer...)
  9. #9

    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil, es ist ein wunderbarer Tag für den Sport wenn ein Dopingbetrüger, der es jahrelang geschafft hat alle zu foppen ,nun doch endlich zur Strecke gebracht wird und alle seine Erfolge verliert.
    Wenn die Doping Agenturen ihre Arbeit richtig machen wurden, hatten Leute wie Sie jeden Tag zu feiern. Gedopt wird in jeder Sportart vonjedem Profi. Selbst Schachspieler benutzen betablocker um sich besser konzentrieren zu können


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