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USA: Uno fordert Rückgabe von Gebieten an Indianer

DPADie Nachfahren der Ureinwohner sollen ihre heiligen Stätten zurückbekommen: Ein Uno-Bericht fordert die US-Regierung auf, mehr für indigene Gruppen zu tun. Laut einem Sonderberichterstatter steht die Aussöhnung mit den jahrhundertelang benachteiligten Indianern noch immer aus.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831527,00.html
  1. #10

    optional

    Die Lakota und Bruele die in den Reservationen in South Dakota leben, gehoeren zu den aermsten Menschen in Nord Amerika. Es waere wohl rechtens ihenen das Land zurueck zu geben, da es Vertragsbruch war. Man koennete die tourusten attraktions erloese ihnen auch in einer split Rate zukommen lassen.
    Und es ist nicht korrekt, dass das Land danach weiter den USA gehoert. Die Reservate gehoeren nicht zum hoheits Gebiet der USA. Sie sind unabhaengig. Reservate verwalten sich selbst und haben auch eigene Polizei und Gesetzte, eigene Nummernschilder etc. Deshalb ist auch oftmals Glueckspiel dort erlaubt, das es eigentlich mit ausnahme von Las Vegas in den USA verboten ist.
  2. #11

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Unter Laien auch als Naturschutz bekannt. Und warum sollten für die Indianer andere Gesetze gelten, als für die nicht indiansiche Bevölkerung des gleichen Bundesstaates?

    Die ca. 2.500 Makah-Indianer am Cape Flattery im aeussersten Nordwesten der Kontinental-U.S.A. erreichten nach jahrzehntelangen Verhandlungen die Erlaubnis, wieder Wale jagen zu duerfen mit einem Maximum von 20 Tieren innert 5 Jahren.

    Wale gehoerten auf der wettertechnisch recht unwirtlichen Olympic Peninsular zur Haupternaehrungsquelle dieses Stammes ...

    Makah Whaling: Recent Whaling
  3. #12

    Zitat von onkelbenz,derechte Beitrag anzeigen
    Z.B. weil die Indianer mitunter nicht nur kulturhistorisch versuchen im Einklang mit der Natur zu leben, als sie nur auszubeuten, verbrannte Erde zu hinterlassen und weiterzuziehen?!
    Das Bild vom "Edlen Wilden" ist antiquierter kolonialistischer Unsinn. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass es durchaus Indianerstämme gab, welche ihre eigene Lebensgrundlage zerstörten - bloß haben die dann oft nicht überlebt. Das heißt, die angebliche "spirituelle Verbindung" mit der Natur war lediglich ein erzwungener Kompromiss, um über die Runden zu kommen. Analogien dazu findet man auch im europäischen Mittelalter: In der lange praktizierten Dreifelderwirtschaft beispielsweise wurde dem Boden ganz bewusst Gelegenheit gegeben, sich zu erholen, um langfristig erfolgreich Ackerbau betreiben zu können. Wenn man das nun esoterisch verbrämen wollte, könnte man auch Europäern Harmonie mit Flora und Fauna andichten anstatt es als kühle strategische Entscheidung zu werten. Merke: Märchen, Groschenromane und Hollywood sind keine seriöse Quelle für wissenschaftliche Bildung.

    Sobald sich die Gelegenheit ergibt, wird die vermeintliche "Spiritualität" konsequenterweise eiligst über Bord geworfen. Und sei es für etwas Primitives wie Alkohol! Wenn von "Benachteiligung" gesprochen wird, sollte man daher immer genau nachhaken was damit gemeint ist. Nicht selten kommt dann nämlich das Argument "In dieser Gruppe finden sich viel mehr Drogenkonsumenten und Kriminelle. Also sind das Opfer!" Drogenabstinenz und Gesetzestreue werden damit zur Bringschuld der Gesellschaft erklärt anstatt als individuellen eigenverantwortlichen Entscheidung angesehen zu werden...
  4. #13

    es heisst amerik. Ureinwohner, oder der Name des Stamms... das I wort ist schon lange nicht mehr ok... es scheint das das den dt. medien schnuppe ist, wie auch black face...
  5. #14

    Zitat von Paranormalix Beitrag anzeigen
    [...] Deshalb ist auch oftmals Glueckspiel dort erlaubt, das es eigentlich mit ausnahme von Las Vegas in den USA verboten ist.
    Naja, Atlantic City lebt auch ganz gut vom Gambling, oder?
  6. #15

    Meinen..

    Zitat von onkelbenz,derechte Beitrag anzeigen
    Z.B. weil die Indianer mitunter nicht nur kulturhistorisch versuchen im Einklang mit der Natur zu leben, als sie nur auszubeuten, verbrannte Erde zu hinterlassen und weiterzuziehen?!
    Sie damit die Spielcasinos die, mit praktisch steuerfreien Riesengewinnen, in den sog. Reservaten betrieben werden ?
  7. #16

    Zitat von tomblu Beitrag anzeigen
    Indianerreservate in den USA haben schon seit geraumer Zeit teilweise ganz andere Gesetze, da sie in gewisser Weise (teilweise) unabhaengig sind. Aber sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Reservate gelten fuer Indianer die gleichen Gesetze wie fuer alle anderen.
    Das mag i.d.R. zutreffen, aber hier geht es um Alaska und den pazifischen Nordwesten. Dort gelten die Bundes- oder Staatsgesetzte offensichtlich in vollem Umfang. Hmm, Bundesgesetzte gelten in Reservaten sowieso, wenn ich mich nicht irre.
  8. #17

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Naja, Atlantic City lebt auch ganz gut vom Gambling, oder?
    Ist richtig. Gibt ausnahmen wie Las Vega auch. Aber generell ist es verboten. Mag auch Staatsgesetztgebung sein.

    Generell ist es aber so, das Casinos auf Reservat Territorium stehen und von den jeweiligen Staemmen geleitet werden.

    Hier als beispiel Casinos von Minnesota

    Minnesota Casinos SuperSite!
  9. #18

    Zitat von smokeonit Beitrag anzeigen
    es heisst amerik. Ureinwohner, oder der Name des Stamms... das I wort ist schon lange nicht mehr ok... es scheint das das den dt. medien schnuppe ist, wie auch black face...
    Im Englischen hat es seinen Sinn, den Begriff "Indians" zu vermeiden, weil man es nicht von "Inder" unterscheiden kann. Da finde ich im Deutschen Kolumbus' Schnitzer eigentlich ganz clever gelöst. Wenn man es aber ganz korrekt machen will, sollte man vermutlich von "Nachfahren von präkolumbianischen Siedlern" sprechen...wobei man da wie immer streiten müsste, ob Menschen mit indianischen und weißen Vorfahren ebenfalls zugezählt werden sollen.

    Einfacher wäre es, jedem selbst zu überlassen, welcher realen oder imaginären sozialen Gruppe er sich zugehörig fühlen möchte...
  10. #19

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Das Bild vom "Edlen Wilden" ist antiquierter kolonialistischer Unsinn. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass es durchaus Indianerstämme gab, welche ihre eigene Lebensgrundlage zerstörten - bloß haben die dann oft nicht überlebt. Das heißt, die angebliche "spirituelle Verbindung" mit der Natur war lediglich ein erzwungener Kompromiss, um über die Runden zu kommen. Analogien dazu findet man auch im europäischen Mittelalter: In der lange praktizierten Dreifelderwirtschaft beispielsweise wurde dem Boden ganz bewusst Gelegenheit gegeben, sich zu erholen, um langfristig erfolgreich Ackerbau betreiben zu können. Wenn man das nun esoterisch verbrämen wollte, könnte man auch Europäern Harmonie mit Flora und Fauna andichten anstatt es als kühle strategische Entscheidung zu werten. Merke: Märchen, Groschenromane und Hollywood sind keine seriöse Quelle für wissenschaftliche Bildung.

    Sobald sich die Gelegenheit ergibt, wird die vermeintliche "Spiritualität" konsequenterweise eiligst über Bord geworfen. Und sei es für etwas Primitives wie Alkohol! Wenn von "Benachteiligung" gesprochen wird, sollte man daher immer genau nachhaken was damit gemeint ist. Nicht selten kommt dann nämlich das Argument "In dieser Gruppe finden sich viel mehr Drogenkonsumenten und Kriminelle. Also sind das Opfer!" Drogenabstinenz und Gesetzestreue werden damit zur Bringschuld der Gesellschaft erklärt anstatt als individuellen eigenverantwortlichen Entscheidung angesehen zu werden...
    Genau - so ein Vollhorst wie ich, kennt nur die Winnetou-Filme und weiß aus "Der mit dem Wolf tanzt" ganz genau, was "Phase" ist!

    Ohne das Alkoholproblem kleinreden zu wollen, wären die meisten jedenfalls nicht auf die Idee gekommen, ganze Büffelherden und Walsippen lediglich aus Spaß oder kurzfristiger Gewinnsucht zu erlegen?!








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