Ein journalistisches Husarenstück.
Mir schwillt immer der Kamm, wenn ich das Wort "umstritten" lese. Damit will der Autor also sagen, dass die entsprechende Organisation fürchterlich böse ist, ohne sich die Mühe zu machen, das mit nachvollziehbaren Beispielen zu belegen. "Umstritten" ist aber so ziemlich jede politische Partei, auch die Ökolobbyisten von Greenpeace sind höchst umstritten. Man könnte auch sagen, dass eine Lobbygruppe, die nicht umstritten ist, einen ziemlich schlechten Job macht und nicht in die Medien gehört.
Und dann muss natürlich bei jedem Bericht über Lobby-Gruppen insinuiet werden, dass die im Dunkeln arbeiten. Das erscheint aber wenig glaubwürdig, denn immerhin illustriert der Spiegel den Beitrag ja mit einem Screenshot von der Website der Organisation. Ganz so lichtscheu sind die also doch nicht.

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